Ein bru­taler Über­fall auf einen Rab­bin­er oder Attack­en auf eine Jugen­dein­rich­tung in Neukölln: In diesen Tagen häufen sich die Schlagzeilen über recht­sex­treme, ras­sis­tis­che oder anti­semi­tis­che Gewalt in Berlin. Aber in unser­er Stadt gibt es auch zahllose Men­schen, die sich für Vielfalt. Tol­er­anz und Respekt aussprechen. Obwohl diese Stim­men in der Mehrheit sind, gehen sie oft unter. 

Der Berlin­er Ratschlag für Demokratie und Berlin­er Jugendliche woll­ten diese Men­schen in den Blick­punkt rück­en und haben gemein­sam eine Aktion auf dem Paris­er Platz durchge­führt, bei der sich alle Pas­san­tinnen und Pas­san­ten zu ein­er demokratis­chen Kul­tur des Respek­ts in Berlin beken­nen kon­nten.

Die Jugendlichen des Pro­jek­ts „Aus­bil­dung zum RESPEK­T­fre­und“, das von der Ini­tia­tive BEIspiel­haft durchge­führt wird, sam­melten 1.000 Fin­ger­ab­drücke von Berliner­in­nen und Berlin­ern, die sich für eine weltof­fene Stadt aussprachen und präsen­tierten sie gemein­sam mit dem Mit­gliedern des Berlin­er Ratschlags. Die Fin­ger­ab­drücke sollen ein lebendi­ges Zeichen für Demokratie, Anerken­nung und Respekt in Berlin set­zen. Gle­ichzeit­ig hat der Ratschlag damit den Schlussspurt für den Pro­jek­twet­tbe­werb „Respekt gewin­nt!“ ein­geläutet.