Das Ziel des Beirats ist es mit konkreten Vere­in­barun­gen die Mitwirkung von Schlüs­se­lak­teuren aus der Wirtschaft und Zivilge­sellschaft zu aktivieren und aufeinan­der abzus­tim­men. Im Mit­telpunkt ste­ht dabei die Fes­ti­gung der demokratis­chen Kul­tur in Schönewei­de.

Wenn sich recht­sex­treme Struk­turen konzen­tri­eren und ver­fes­ti­gen wer­den wir das hier in Berlin nicht hin­nehmen. Wir lassen nicht lock­er und beken­nen Farbe für Demokratie und Vielfalt in unser­er Stadt. Mit der Grün­dung des Beirats für Schönewei­de zeigen wir, dass uns ein demokratis­ches Zusam­men­leben wichtig ist – über­all in Berlin. Ger­ade im Gedenk­jahr „Zer­störte Vielfalt“ ist das auch ein Sig­nal für die ganze Stadt“, so Berlins Sen­a­torin für Arbeit, Inte­gra­tion und Frauen, Dilek Kolat.

An der kon­sti­tu­ieren­den Sitzung nah­men neben der Sen­a­torin und dem Bezirks­bürg­er­meis­ter auch die Bezirkstadträte/innen, Vertreter/innen der BVV, Vertreter/innen wirtschaftlich­er und kirch­lich­er Inter­essen sowie Mitarbeiter/innen der Mobilen Beratung gegen Recht­sex­trem­is­mus Berlin und des Zen­trums für Demokratie Trep­tow-Köpenick teil. Es wur­den Hand­lungs­felder erar­beit­et, in denen das Gremi­um tätig wer­den will und erste Arbeitss­chritte besprochen. So wird zukün­ftig auf Gewer­be­treibende und Woh­nungswirtschaft zuge­gan­gen, in Angsträu­men wer­den demokratis­che Inter­ven­tio­nen ini­ti­iert und es sollen weit­er­hin deut­lich sicht­bare Zeichen für Demokratie geset­zt wer­den.

Die Geschäftsstelle des Berlin­er Ratschlag für Demokratie wird den neuen Beirat begleit­en und unter­stützen.