Markus Löning sagte dem Tagesspiegel es sei wichtig, öffentlich klar zu machen, dass „wir als Berliner mit der rechten Hetze nichts zu tun haben wollen“. Bischof Dr. Markus Dröge rief im RBB-Inforadio dazu auf sich das friedliche Zusammenleben nicht von wenigen Radikalen zerstören zu lassen. Die Ratschlagsmitglieder Monika Grütters und Petra Pau beteiligten sich an einer gemeinsamen Erklärung der Direktkandidatinnen und -kandidaten zur Bundestagswahl im Wahlkreis Berlin, Marzahn-Hellersdorf. Darin positionieren sie sich deutlich gegen „die empörenden Versuche von Rechtsextremisten, ausländerfeindliche Stimmungen zu schüren und Wahlkampf auf dem Rücken der verstörten und traumatisieren Flüchtlinge zu machen.“

Während in vielen Kommentaren dazu geraten wurde, die Ängste und Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner in Hellersdorf ernst zu nehmen setzte Anetta Kahane einen anderen Akzent. In einer Kolumne in der Berliner Zeitung warnte sie vor zu viel Verständnis und empfiehlt statt dessen „klar zu den Flüchtlingen und den Gesetzen zu stehen – zur Not auch vor den Heimen.“