Gezeigt wird die Doku­men­ta­tion „Nach dem Brand“ (50 min):
Don­ner­stag, 22. August um 20:15 Uhr im Baby­lon Kino, Rosa-Lux­em­burgstr. 30, 10178 Berlin Mitte.

An diesem Abend wird eine neue Film­broschüre der Amadeu Anto­nio Stiftung für die päd­a­gogis­che Arbeit und Auseinan­der­set­zung mit Fil­men zum The­ma Recht­sex­trem­is­mus vorgestellt. „Nach dem Brand“ ist ein­er von zwölf Fil­men, der emp­fohlen wird. Er ste­ht exem­plar­isch für das Konzept und den Ansatz des Pro­jek­ts: Im Zen­trum ste­hen die von rechter Gewalt betrof­fe­nen Men­schen. In diesem Film por­traitiert die Regis­seurin Mal­ou Berlin die Fam­i­lie Arslan, die 1992 beim ras­sis­tis­chen Bran­dan­schlag in Mölln drei Fam­i­lien­mit­glieder ver­loren hat. Sie begleit­et sie bei ihrem Ver­such, den schmer­zlichen Ver­lust und die Trauer zu bewälti­gen und zu ein­er Nor­mal­ität im All­t­ag zurück zu find­en.

Im Anschluss an die Filmvor­führung mod­eriert Knut Elster­mann ein Filmge­spräch mit der Regis­seurin, Ibrahim Arslan und Ratschlagsmit­glied Anet­ta Kahane von der Amadeu Anto­nio Stiftung.