Auf Ini­tia­tive von Sabine Mülder und Dr. Karsten Mülder wurde an der Fas­sade des Haus­es in der Krefelder Straße 7 eine Gedenk­tafel enthüllt, die an den ägyp­tis­chen Arzt Dr. Mod Helmy erin­nert. Damit wird nun auch in Berlin dem “stillen Helden” gedacht, der während der NS-Dik­tatur vie­len Men­schen das Leben ret­tete, obwohl er selb­st unter mas­siv­er Unter­drück­ung durch die Nazis zu lei­den hat­te. Als Helmy vor über dreißig Jahren am 10. Jan­u­ar 1982 in sein­er Char­lot­ten­burg­er Woh­nung starb, war von seinem Mut und sein­er Men­schlichkeit nur weni­gen etwas bekan­nt.

Auf der Tafel ste­ht: „Der ägyp­tis­che Stu­dent kam 1922 nach Berlin. Er pro­movierte 1937 als Facharzt für Innere Medi­zin. 1939 und 1940 wurde er von der Gestapo ver­haftet. Von 1942 bis zur Befreiung 1945 ver­steck­te er zusam­men mit Fri­da Sztur­mann in sein­er Woh­nung, sowie in ein­er Garten­laube, mehrere Juden. 2013 in Yad Vashem (Israel)als »Gerechter unter den Völk­ern« geehrt.“

Die Gedenk­tafel wurde unter Beteili­gung von Ralf Wieland, Präsi­dent des Abge­ord­neten­haus Berlin und Mit­glied des Berlin­er Ratschlags für Demokratie enthüllt.

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