Die Aktion „Lichter im Regen­bo­genkiez – Lichter für Tol­er­anz und Vielfalt“ set­zt ein Zeichen für gesellschaftliche Vielfalt und Tol­er­anz. Dr. Jan-Mar­co Luczak engagierte sich für die Fort­führung der Beleuch­tung und war bei der Eröff­nung dabei.

 Im ver­gan­genen Win­ter über­rascht­en ver­schiedene Akteure des Schöneberg­er Regen­bo­genkiezes rund um das schwule Anti-Gewalt-Pro­jekt MANEO mit der Beleuch­tung der Kup­pel des U-Bahn­hofs Nol­len­dorf­platz in Regen­bo­gen­far­ben. Schnell ent­stand der Wun­sch, die damals auf zwei Monate angelegte Kun­stak­tion dauer­haft zu erricht­en. Dr. Jan-Mar­co Luczak, der direkt gewählte Bun­destagsab­ge­ord­nete Tem­pel­hof-Schönebergs, unter­stützte dieses Ansin­nen von der ersten Minute an und set­zte sich gegenüber der BVG für die Beleuch­tung ein.

 

Am 18. Dezem­ber 2014 wurde nun die Beleuch­tung offiziell in Betrieb genom­men, und die Kup­pel des U-Bahn­hofs-Nol­len­dorf­platz wird nun min­destens bis Anfang 2019 als wei­thin sicht­bares Zeichen über dem Schöneberg­er Regen­bo­genkiez strahlen. „Die Beleuch­tung in Regen­bo­gen­far­ben ist Aus­druck ein­er starken und tra­di­tion­sre­ichen Com­mu­ni­ty in Schöneberg, aber gle­ichzeit­ig auch eine Mah­nung. Noch immer wer­den Men­schen auf­grund ihrer sex­uellen Ori­en­tierung oder geschlechtlichen Iden­tität – auch in Schöneberg – belei­digt, ange­grif­f­en und ver­let­zt. Als Mit­glied des Berlin­er Ratschlags für Demokratie freue mich daher darüber, dass es gelun­gen ist, so viele ver­schiedene Akteure für diese Aktion zu begeis­tern“ so Luczak.

 

Als Dankeschön für die uner­müdliche Arbeit und die immer neuen Ideen für ein offenes und tol­er­antes Miteinan­der über­gab Luczak zudem eine Spende in Höhe von 1000,- Euro an den Pro­jek­tleit­er von MANEO Bas­t­ian Finke und das Vor­standsmit­glied des Mann-O-Meter e.V. Rudolf Ham­pel.

 

Lichter im Regen­bo­genkiez“ will laut dem Selb­stver­ständ­nis der Ini­tia­toren rund um das schwule Anti-Gewalt-Pro­jekt MANEO ein sicht­bares Zeichen für gesellschaftliche Vielfalt und Tol­er­anz set­zen. Gesellschaftliche Vielfalt schließt stets auch die sex­uelle Vielfalt mit ein. Und der Ein­satz für gesellschaftliche Tol­er­anz bedeutet, sich entschlossen gegen Aus­gren­zung und grup­pen­be­zo­gene Men­schen­feindlichkeit zu stellen.