Smart­phone-App GEGEN NAZIS set­zt neue Maßstäbe in der zivilge­sellschaftlichen Mobil­isierung

Das Net­zw­erk „Berlin gegen Nazis“ zielt auf eine zeit­gemäße Ansprache: Die neue App informiert ihre Nutzer_innen über rel­e­vante Aktio­nen aus der recht­sex­tremen Szene und die vielfälti­gen Aktiv­itäten im Umgang damit. Als zen­trales Ele­ment dient eine inter­ak­tive Berlin-Karte. Sie informiert die Nutzer_innen aktuell per Push- Nachricht­en über Routen, Kundge­bun­gen der Nazis und Gegenkundge­bun­gen sowie kreative Protes­tak­tio­nen der Partner_innen des Net­zw­erks.

Inte­gra­tionsse­n­a­torin Dilek Kolat, aus deren Sen­atsver­wal­tung die Mobil­isierungsplat­tform „Berlin gegen Nazis“ gefördert wird, unter­stre­icht die Wichtigkeit demokratis­chen Engage­ments: „Recht­sex­trem­is­mus, Ras­sis­mus und Anti­semitismus haben in Berlin keinen Platz. Das sagen wir ger­ade in diesen Tagen klar und deut­lich. Berlin ist eine weltof­fene und tol­er­ante Stadt. Das soll so bleiben. Die App ste­ht als per­sön­lich­er Begleit­er für alle engagierten Bürg­erin­nen und Bürg­er der Stadt auf Deutsch, Englisch und Türkisch bere­it.“

Seit März 2014 ist das Net­zw­erk „Berlin gegen Nazis“ zu einem zen­tralen Akteur zivilge­sellschaftlich­er Mobil­isierung in der Haupt­stadt gewor­den. Getra­gen wird das Pro­jekt wie die Mobile Beratung gegen Recht­sex­trem­is­mus Berlin (MBR) vom Vere­in für demokratis­che Kul­tur in Berlin e.V.

VdK-Geschäfts­führerin Bian­ca Klose betont die Notwendigkeit ein­er umfassenderen gesellschaftlichen Ver­ant­wor­tung: „Ab sofort ist jede Berliner­in und jed­er Berlin­er per Push- Nachricht­en über recht­sex­treme Mobil­isierun­gen in Hör- und Sichtweite informiert und kann dann entschei­den, ob er laut­stark vor Ort zum Beispiel mit Klatsch­pap­pen den Protest zeigt. Oder auf dem Balkon zu Hause ein Trans­par­ent aufhängt.“ Auch die Partner_innen des Net­zw­erks set­zen auf mod­erne Kom­mu­nika­tions­for­men.

Beat­rice Mor­gen­thaler von der AG Recht­sex­trem­is­mus bei ver.di Berlin-Bran­den­burg hat als engagierte Anwohner­in am 22.11.2014 in Marzahn-Hellers­dorf mit dazu beige­tra­gen, den Auf­marsch von Recht­sex­tremen und anderen Flüchtlingsgegner_innen zu verun­möglichen. Sol­i­dar­ität ist für sie ein wichtiges Ele­ment ihres Han­delns: „Die App schafft in unüber­sichtlichen Sit­u­a­tio­nen Klarheit. Sie unter­stützt Men­schen jedes Alters darin, zur richti­gen Zeit am richti­gen Ort zu sein.“

Die Smart­phone-App „Gegen Nazis“ ab sofort kosten­frei zum Down­load bere­it. Für Rück­fra­gen zum Pro­jekt ste­ht Ihnen Jes­si­ca Zeller tele­fonisch oder per Mail zur Ver­fü­gung: 030 / 240 45 432 I jessica.zeller@berlin-gegen-nazis.de Weit­ere Infos zu „Berlin gegen Nazis“ find­en Sie unter www.berlin-gegen-nazis.de