In einer gemeinsamen Aktion auf dem Platz der Republik vor dem Deutschen Bundestag „Reichstagsgebäude“ fordern die Mitglieder des Berliner Ratschlags für Demokratie und die Beteiligten der Flüchtlingsfirma CUCULA-Manufaktur eine legale Möglichkeit für Flüchtlinge, zu arbeiten und so eine planbare Perspektive in Deutschland für sich zu schaffen.

Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen und Mitglied im Berliner Ratschlag für Demokratie: „Deutschland muss die Sicht auf Flüchtlinge ändern. „Flüchtlinge“ darf kein Sammelbegriff werden. Wir reden von Menschen mit umfassenden Biografien. Sie haben Berufe erlernt, wertvolle Erfahrungen gesammelt, und besitzen Talente. Diese Menschen müssen Angebote erhalten. Sie sollen die deutsche Sprache schnell erlernen können, damit sie zeitnah einen Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten.“

Die Mitglieder des Ratschlags stellen sich mit Cucula und den von ihnen gebauten Stühlen vor dem deutschen Parlament als Zeichen dafür auf, dass Flüchtlingen einen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft haben. Sie müssen eine berufliche Perspektive aufbauen und eine Ausbildung beginnen können, d.h. Flüchtlinge brauchen eine Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung. Durch den Verkauf der Cucula-Möbel werden fünf Ausbildungsstipendien realisiert, die den Weg hierzu in einer rechtlich noch unklaren Lage ebnen sollen.

Der Berliner Ratschlag für Demokratie setzt sich für verbesserte Arbeits- und Lebensbedingungen von Flüchtenden ein und ruft zusammen mit CUCULA Refugees Company zivilgesellschaftliche Projekte zur Beteiligung am Wettbewerb „Respekt gewinnt!“ auf.

CUCULA ist ein Projekt, das sich in diesem Jahr am Wettbewerb „Respekt gewinnt!“ beteiligt. Der Projektwettbewerb “Respekt gewinnt!” wird seit 2009 ausgeschrieben und zeichnet Projekte aus, die sich für eine Kultur des Respekts in Berlin einsetzen. Er ist mit Geldpreisen bis zu 5.000 EUR dotiert.

Die Mitglieder des Berliner Ratschlags stehen am Rande der Veranstaltung für Interviews zur Verfügung. Anwesend werden die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau, die Bundestagsabgeordneten Dr. Eva Högl, Dr. Jan-Marco Luczak, Özcan Mutlu sowie der TV Moderator Mitri Sirin sein.

Kontakt: Sabine Wessels, Tel: 0172/8819117
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