Neben der Anerken­nung der uner­set­zlichen Leis­tung aller Berliner­in­nen und Berlin­er, die sich frei­willig und ehre­namtlich in der Flüchtling­shil­fe ein­set­zen, schaut der Abge­ord­nete für Bünd­nis 90/Die Grü­nen im Bun­destag mit Sorge auf die dro­hende Spal­tung der Gesellschaft.

Die Aktiv­itäten der frem­den­feindlichen Parteien und Grup­pen, die mit Lügen die Bevölkerung bee­in­flussten, müssten mit Fak­ten wider­legt wer­den. Auch für die Behaup­tung, dass der Ter­ror­is­mus mit den Men­schen auf der Flucht in unser Land käme, sieht er keinen Beleg. Die Geflüchteten wür­den ja ger­ade vor dem Ter­ror in unser ver­meintlich sicheres Land fliehen, in dem sie dann allerd­ings mancherorts mit Bran­dan­schlä­gen gegen Flüchtling­sun­terkün­fte und bedrohlichen Demon­stra­tio­nen emp­fan­gen wür­den. Die Men­schen, die jet­zt Deutsch­land abschot­ten woll­ten, soll­ten sich an die Geschichte Deutsch­lands erin­nern und daran, dass sie selb­st oder Teile ihrer Fam­i­lien auch schon Flüchtlinge waren. Dies sei auch der Grund, warum wir einen Asyl­para­graphen im Grundge­setz haben, der Men­schen auf der Flucht Schutz in unserem Land gewährt.

Wir trafen Özcan Mut­lu am Rande ein­er Demon­stra­tion von “Refugee Wecome”-Aktivistinnen und -Aktivis­ten, die sich am LAGe­So, durch einen mas­siv­en Polizeiein­satz getren­nt, ein­er kleinen Gruppe von der NPD ent­ge­gen­stell­ten.