Anlässlich des Jahrestages der nationalsozialistischen Novemberpogrome (auch „Reichskristallnacht“) vom 9. November 1938 erinnern der Handelsverband Berlin-Brandenburg, der Ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg und das Centrum Judaicum in einer gemeinsamen Plakataktion an die Ereignisse vom 9. November 1938. „Berlin erinnert sich“ ist der Leitgedanke und gleichzeitig der Aufruf der Aktion, die vom Berliner Ratschlag für Demokratie und der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen unterstützt wird. Im Mittelpunkt der Plakataktion stehen die Zerstörung und Vernichtung des jüdischen Unternehmertums durch das nationalsozialistische Regime.

Das Plakat eignet sich gut, um in der eigenen Einrichtung/Schule/Initiative an den 9. November 1938 zu erinnern und kann bei der Geschäftsstelle des Berliner Ratschlag bestellt werden. Einfach per E-Mail an: ratschlag.demokratie@senaif.berlin.de

Übrigens: es gibt eine für eigene Recherchen hilfreiche Datenbank jüdischer Gewerbebetriebe in Berlin 1930-1945. Diese Datenbank vereint die wichtigsten Grunddaten von über 8.000 Unternehmen, die ab 1933 nachweislich als jüdisch betrachtet und mithin verfolgt wurden. Zur Datenbank geht es hier.