Xenion, Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V.

Paulsenstr. 55-56, 12163 Berlin

Xenion ist ein psychotherapeutisches Beratungs- und Behandlungszentrum für traumatisierte Flüchtlinge und Überlebende von Folter und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen. Der Verein will helfen, die psychischen und sozialen Folgen extremer Gewalterfahrungen zu überwinden und bietet psychotherapeutische Behandlung sowie Beratung in sozialen und praktischen Lebenslagen.
Die Beratungsarbeit geht über die Asyl- und Aufenthaltsrechtliche Beratung, Sozial- und leistungsrechtliche Beratung bis zu Feststellung besonderer Schutzbedürftigkeit und Begleitung und Betreuung der KlientInnen in lebenspraktischen Fragen.
Bei ihrer Arbeit ist die Kooperation mit anderen Unterstützernetzwerken wie Rechtsanwälten, Ärzten, Kliniken und anderen Beratungsstellen von großer Bedeutung. Zudem arbeitet Xenion auch mit Dolmetschern, wenn es ansonsten große sprachliche Verständigungsschwierigkeiten gäbe.

Der Verein wird zum einen Teil vom Land Berlin gefördert. Ist aber vor allem auf Fördergelder und Spenden angewiesen, um auch weiter Hilfesuchenden eine faire Behandlung zukommen zu lassen. Über Exil-Berlin kann direkt an Xenion gespendet und Projekte unterstützt werden.

Telefon: 030 31012562

Telefonische Sprechzeiten:
Mo. 15–18 Uhr
Di. 15–19 Uhr
Mi. 14–17 Uhr

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Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V. – XENION

Paulsenstr. 55–56, 12163 Berlin

Traumatisierte Flüchtlinge sind aufgrund ihrer psychischen Beeinträchtigung häufig besonders überfordert mit einer ihnen völlig fremden Lebensumgebung, angefangen von der Sprache über die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel bis hin zu komplizierten bürokratischen Behördenabläufen. Dazu kommt die Konfrontation mit anderskulturellen Lebensgewohnheiten und Erfahrungen von Ausgrenzung und Diskriminierung.
Unsere Erfahrung in der psychosozialen Arbeit mit traumatisierten Folterüberlebenden und Kriegsflüchtlingen zeigt, dass es neben Beratung und Psychotherapie vor allem die soziale Integration in die hiesige Gesellschaft ist, die besonders traumatisierten Flüchtlingen das Ankommen und die Integration in Deutschland ermöglicht und so maßgeblich zur psychischen Stabilisation und Rehabilitation beiträgt.
Das XENION Mentorenprogramm macht diese gesellschaftliche Integration mithilfe der Vermittlung ehrenamtlicher Mentor/innen aus der Bevölkerung an unsere Klient/innen möglich.

Die Mentor/innen begleiten die Flüchtlinge über einen längeren Zeitraum und helfen über Hindernisse im Alltag – Bürokratie, fehlende Deutschkenntnisse und fehlendes Wissen über das „WAS funktioniert WIE” hinweg. Dabei ist es besonders die freundschaftliche Beziehung zu einem „einheimischen Nachbarn”, die den Flüchtlingen neben den sonstigen alltäglichen Erfahrungen von Diskriminierungen und Ausgrenzung eine wertvolle Botschaft gesellschaftlichen Akzeptanz vermittelt. Die Mentor/innen schenken den Flüchtlingen drei bis vier Stunden Zeit und Aufmerksamkeit pro Woche für mindestens ein Jahr.

Telefon: 030 31012562
E-Mail: mentoren(at)xenion.org

Telefonische Sprechzeiten:
Mo. 15–18 Uhr
Di. 15–19 Uhr
Mi. 14–17 Uhr

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Netzwerk Einzelvormundschaften – AKINDA

Paulsenstr. 55–56, 12163 Berlin

Immer mehr Minderjährige reisen ohne Eltern oder Personensorgeberechtigte nach Deutschland ein. Sie kommen aus so unterschiedlichen Ländern wie Afghanistan, Guinea oder Bangladesch. Die Gründe ihrer Flucht oder Migration sind vielfältig und reichen vom Wunsch nach besseren Zukunfts- und Bildungschancen bis zur Flucht vor Krieg und gewalttätigen Konflikten im Herkunftsland.

In der Regel wird für diese Kinder und Jugendlichen das Jugendamt als Vormund eingesetzt. AKINDA bietet in Berlin eine Alternative und schult, vermittelt und begleitet ehrenamtliche Vormünder. Nach unseren Erfahrungen profitieren die jungen Menschen, die sich in einer für sie völlig fremden Umgebung, Kultur und Sprache zurechtfinden müssen, von einer Person, die sich in besonderem Maße um sie kümmert. Es kann eine wertvolle Vertrauensbeziehung zu einem Menschen entstehen, der sie begleitet und unterstützt. Gleichzeitig ist der persönliche Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen und die Auseinandersetzung mit deren Lebensrealität in der Regel eine lehrreiche und bereichernde Erfahrung für die Ehrenamtlichen.

Als Vormund haben Sie das Wohl Ihres Mündels im Blick und achten auf kind- bzw. jugendgerechte Unterbringung sowie angemessene schulische Betreuung, medizinische Versorgung und rechtliche Vertretung.

AKINDA bereitet Sie in einem verpflichtenden Schulungsprogramm auf Ihre Tätigkeit als Vormund vor. Das Schulungsprogramm wird dreimal jährlich angeboten und umfasst sieben je zweistündige Veranstaltungen.

Telefon: 030.32709340
E-Mail: akinda(at)xenion.org

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