Willkommen im Westend

Eine Gruppe von Nach­barin­nen und Nach­barn aus Char­lot­ten­burg und anderen Berlin­er Bezirken, engagiert sich für die hier angek­om­mende­nen Men­schen.
Asyl­suchende Flüchtlinge kom­men derzeit vor allem aus Län­dern wie Syrien, Tschetsche­nien oder Soma­lia, in denen Krieg oder poli­tis­che Ver­fol­gung herrschen, zu uns. Viele von ihnen haben Inhaftierung, Mord, Verge­wal­ti­gung oder Folter erlebt. Manche haben Fam­i­lien­ange­hörige ver­loren, oder ihre Woh­nun­gen wur­den zer­stört. Viele waren in Gefahr, wegen ihrer poli­tis­chen Überzeu­gung, ihrer Reli­gion oder ihrer eth­nis­chen Zuge­hörigkeit, inhaftiert oder getötet zu wer­den.
Die schutz­suchen­den Men­schen brauchen nach trau­ma­tis­chen Momenten und ein­er häu­fig monate­lan­gen und lebens­ge­fährlichen Flucht einen Ort der Ruhe zum Ankom­men. Wir sind aufgerufen, die Würde der Geflüchteten zu acht­en und ihnen in ein­er schwieri­gen Sit­u­a­tion Respekt und Unter­stützung ent­ge­gen­zubrin­gen.

Für weit­ere Fra­gen und Anre­gun­gen kön­nen Sie uns hier erre­ichen:
kontakt@willkommen-im-westend.de

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Pankow Hilft!

Das Willkom­men­snet­zw­erk „Pankow Hil­ft!“ unter­stützt Men­schen in Flucht­si­t­u­a­tio­nen beim Ankom­men in Berlin-Pankow.
Pankow Hil­ft! beste­ht aus fünf Unter­stützungskreisen, die sich jew­eils um eine Flüchtling­sun­terkun­ft oder um mehrere in einem Stadt­teil herum gegrün­det haben. Wir heißen alle Men­schen, die nach Pankow geflüchtet sind, willkom­men und wollen ihnen das Ankom­men in ihrem neuen Kiez erle­ichtern. Zum Willkom­men­snet­zw­erk gehören:

Unter­stützungskreis Buch und Karow hil­ft!
Unter­stützungskreis Müh­len­straße
Unter­stützungskreis Rupert-Neudeck-Haus (Storkow­er Straße)
Unterstüter_innenkreis Straßburg­er Straße
Unter­stützungskreis Weißensee
Notun­terkun­ft Wichert­straße

In den Unter­stützungskreisen sind Anwohner*innen gemein­sam mit kul­turellen, sozialen und poli­tis­chen Organ­i­sa­tio­nen aus ganz Pankow aktiv. Sie tre­f­fen sich i.d.R. ein­mal im Monat. Die meis­ten haben Arbeits­ge­mein­schaften gegrün­det, in denen sie sich Ehre­namtliche zu einem bes­timmten The­ma engagieren. Wir kooperieren unter­schiedlich stark mit den Unterkün­ften, sehen uns aber auch als unab­hängige Akteure, die beobacht­en und sich ggf. in die Bezirk­spoli­tik ein­mis­chen und sich an anti­ras­sis­tis­chen Ini­tia­tiv­en beteili­gen.

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Kreuzberg hilft

Berliner Hebammenverband e.V., Erkelenzdamm 33, 10999 Berlin

Kreuzberg hil­ft ist eine Ini­tia­tive von vier Frauen, die sich im August 2015 durch ihr Engage­ment für geflüchtete Men­schen in Berlin ken­nen­lern­ten. Simone Log­ar, 2. Vor­sitzende Berlin­er Hebam­men­ver­band, Lisa Sper­ling und Patri­cia Bonau­do vom Neuköll­ner Laden Kurz & Klein und Mare­ice Kaiser vom Blog Kaiserin­nen­re­ich.

Simone ver­sorgt als ehre­namtliche Hebamme seit Wochen schwan­gere Frauen und Babys auf dem Gelände des Lan­desamts für Gesund­heit und Soziales (LaGe­So). Patri­cia und Lisa stell­ten für eine Woche im August einen Laden­raum des Kurz & Klein für eine Sam­me­lak­tion für geflüchtete Men­schen in Berlin zur Ver­fü­gung. In kürzester Zeit türmten sich dort Klei­dung, Hygiene-Artikel, Spielzeug, Kof­fer und Kinder­wa­gen. Mare­ice, eine der vie­len Helfer_innen vor Ort, kon­nte beim Aus­fahren der Spenden im Rück­spiegel nur noch Berge von Sachen sehen – noch nie ist sie so ein volles Auto gefahren.

Seit dem 1. Sep­tem­ber 2015 sam­meln wir gemein­sam mit vie­len ehre­namtlichen Helfer_innen Sach­spenden für geflüchtete Men­schen im Kreuzberg­er Grae­fekiez. In Absprache mit der Bürg­erini­tia­tive Moabit hil­ft sortieren wir dort die Spenden und brin­gen sie organ­isiert und koor­diniert dor­thin, wo sie gebraucht wer­den – zu den Men­schen.

welcome@kreuzberg-hilft.com

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