Berliner Ratschlag für Demokratie


Prominente Unterzeichner

Mitglieder des Berliner Ratschlags für Demokratie

Mo Asumang
Mo
Asumang
Filmemacherin, Moderatorin
»Berlin ist Berlin WEIL es bunt ist. Das ist unser Statement an die Welt. Als Berliner weiß man – Respekt gewinnt!«
Melanie
Bähr
Geschäftsführerin der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
»Berlin steht weltweit für ein Lebensgefühl von Freiheit, Toleranz und Kreativität. An diesem Bild haben Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, kulturellen Hintergründen, religiösen Weltanschauungen und ökonomischen Möglichkeiten mitgewirkt. Diese Vielfalt macht Berlin aus – und muss erhalten bleiben. Darum unterstützen wir den Berliner Ratschlag für Demokratie.«
Magdalena Bienert
Magdalena
Bienert
Moderatorin und Reporterin
»Durch den Görlitzer Park, über den Hermannplatz hin nach Charlottenburg und von dort weiter nach Potsdam - jeden Tag habe ich die Wahl, auf welchem Weg ich zur Arbeit komme. Ich kann mir aussuchen, ob ich dabei einen Straßenfeger, 1g Gras, eine Fahrkarte aus zweiter Hand oder frisches Obst kaufe. Ich kann den Jungs mit dem Akkordeon in der Bahn einen Euro geben oder tiefer in die Zeitung gucken, ich kann den Typen mit dem zu lauten mp3-Player ignorieren oder etwas sagen, ich kann mich wegen der Alkoholfahne meines Nachbarn wegdrehen oder einen Kaugummi verschenken, ich kann dem Mädchen mit den zu vielen Tüten auch auf den Fuß treten oder tragen helfen, ich kann den Bus noch bekommen oder aber einen Stadtplan erklären.
Ich habe jeden Tag die Wahl und ich möchte immer eine Wahl haben, so wie ich selbst immer mit Respekt behandelt werden möchte. Ich unterstütze den Berliner Ratschlag für Demokratie, um das niemals zu vergessen und den wunderbaren Leitgedanken eines weltoffenen und respektvollen Berlins weiterzutragen.«
Nils Busch-Petersen
Nils
Busch-Petersen
Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e. V.
»Kaufleute verbinden die Welt. Handel und Wandel brauchen und fördern Weltoffenheit, Toleranz und Respekt voreinander.
Die besten Bedingungen dafür sehe ich in einer starken, funktionierenden Demokratie.«
Stephan-Andreas Casdorff
Stephan-Andreas
Casdorff
Chefredakteur »Der Tagesspiegel«
»Wer sich Berliner nennen will, der muss: Achtung erweisen. Toleranz zeigen. Anerkennung zollen.
Wer es schafft: Respekt!
Darum geht es. Darum müssen wir uns bemühen.
Und das WIR, das muss groß werden.
Wir müssen uns dazu erziehen. Ob Groß oder Klein.«
Dr. Markus Dröge
Dr. Markus
Dröge
Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Philippa
Ebéné
Geschäftsführerin Werkstatt der Kulturen
Jan Eder
Jan
Eder
Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Berlin
»Menschlichkeit, Toleranz und Weltoffenheit gehören zu den Grundpfeilern der Berliner Wirtschaft. Denn die deutsche Hauptstadt und ihre Unternehmen profitieren in entscheidendem Maße von der internationalen Strahlkraft der Stadt und von der bunten Community von Menschen aus rund 200 Ländern. Das soll auch so bleiben. Deshalb unterstützt die IHK Berlin die Respekt-Kampagne.«
Vera Gäde-Butzlaff
Vera
Gäde-Butzlaff
Vorsitzende des Vorstands der Berliner Stadtreinigungsbetriebe
»Die Vielfalt der modernen Gesellschaft, beeinflusst durch die Globalisierung und den demografischen Wandel, prägt das Wirtschaftsleben in Deutschland und ganz besonders in Berlin. Wir können wirtschaftlich nur erfolgreich sein, wenn wir die vorhandene Vielfalt erkennen und nutzen. Das betrifft die Vielfalt in unserer Belegschaft, bei unseren Kunden und Geschäftspartnern und bei unseren Eigentümern, den Berlinerinnen und Berlinern. Als modernes kommunales Unternehmen sehen wir große Chancen darin, die Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten für das Unternehmen und zur Wahrnehmung unserer gesellschaftlichen Verantwortung zu nutzen. Alle sollen dabei Wertschätzung erfahren unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Wir treten dafür ein, die Chancen der Vielfalt zu sehen und zu nutzen, statt nur über die Probleme zu klagen. Daher engagieren wir uns im "Ratschlag für Demokratie".«
Jakob Hein
Jakob
Hein
Schriftsteller und Psychiater in der Charité
Foto Copyright:
Nelly Rau-Häring, Alter Kirchweg 10, CH – 4148 Pfeffingen/Schweiz,
Tel./Fax: 0041/61 751 18 42, mail: narau@gmx.de
Uwe-Karsten Heye
Uwe-Karsten
Heye
Vorstandsvorsitzender »Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland« e. V.
Dr. Eva Högl, MdB
Dr. Eva
Högl
Für Berlin Mitte im Deutschen Bundestag (MdB)
Cherno
Jobatey
Journalist und TV-Moderator
Anetta Kahane
Anetta
Kahane
Vorstandsvorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung
Dr. Heidi Knake-Werner
Dr. Heidi
Knake-Werner
Senatorin a.D.
Dilek Kolat
Dilek
Kolat
Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen
Foto: Hüseyin Islek

„Die Mordserie des sog. NSU ist ein bestürzender »Einschnitt in der neuesten Geschichte der Bundesrepublik. Positiv ist, dass es seitdem in der Öffentlichkeit eine neue Sensibilität für Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus zu geben scheint. Weiterhin kommt es aber zu rechter Gewalt, Diskriminierung und verbalen Hassattacken. Das Vertrauen vieler Menschen in staatliche Institutionen hat erheblich gelitten, seit deutlich wurde, dass die zuständigen Behörden in diesen Fällen nicht vorbehaltlos ermittelt haben. Das hat Auswirkungen auch auf die Bündnisarbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Bündnisse wie der Berliner Ratschlag werden verstärkt gefordert sein, den Vertrauensverlust in die Institutionen unseres Staates, aber auch in unser Gemeinwesen insgesamt zu bearbeiten. Es wird darauf ankommen die Gemeinsamkeiten der Bevölkerung in unserer Stadt deutlich zu machen und damit ihre Zusammengehörigkeit zu stärken. Der Berliner Ratschlag für Demokratie leistet hierfür seinen Beitrag. Meiner Unterstützung kann er dabei sicher sein.«
Markus Löning
Markus
Löning
ehem. Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe
»Am Umgang mit Minderheiten bemisst sich die Freiheit einer Gesellschaft. Ich möchte ein tolerantes Berlin, in dem jeder nach seiner Façon leben kann. Jeder hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit, Akzeptanz und Toleranz. Ich engagiere mit im Berliner Ratschlag, damit die Lebensqualität von Minderheiten nicht durch Diskriminierung und Gewalterfahrungen in Frage gestellt, sondern respektvolles Miteinander gefördert wird.«
Prof. Dr. Andreas Nachama
Prof. Dr. Andreas
Nachama
Geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors
»Seit 1789 wurde in demokratischen Gesellschaften die rechtliche Gleichstellung aller Menschen vor dem Gesetz zur Lebensgrundlage. Um Demokratie gemeinsam (er)leben zu können, ist der zwischenmenschlischen Respekt zwischen den durch Herkunft, Religion, Geschlecht und Hautfarbe unterschiedlichen Menschen zwingend erforderlich.«
Petra Pau
Petra
Pau
Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
»Berlin ist weltoffen, vielfältig und tolerant. Das ist der Anspruch, ein guter. Oft sieht es jedoch anders aus, kleingeistig, engstirnig und arrogant. Auch das ist die Wirklichkeit, eine schlechte. Deshalb finde ich: Je mehr sich für mehr Respekt einsetzen, desto besser wird es, für uns und für Berlin.«
Ines Pohl
Ines
Pohl
Chefredakteurin der Tageszeitung (Taz)
Michael Preetz
Michael
Preetz
Manager von Hertha BSC Berlin
»Sport im allgemeinen verbindet die Menschen, egal woher sie stammen. Fußball ist ein Teamsport, hier kommt es ganz besonders auf das Miteinander an. Talente und Qualitäten werden zusammengeführt, nur gemeinsam kann man etwas erreichen. Für mich, für uns bei HERTHA BSC, gehören deshalb Respekt, Verständnis und Teamgeist zu den Grundwerten des Zusammenlebens. Nicht nur in Berlin, aber besonders auch hier, müssen wir uns ohne Unterlass für Toleranz und gegen jede Form der Gewalt einsetzen. Immer wieder, jeden Tag aufs Neue, mit aller Kraft – aus Verantwortung für unsere Stadt und für alle Menschen, die hier mit uns zusammen leben!«
Dagmar Reim
Dagmar
Reim
Intendantin des Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb)
»Ich hoffe auf mehr Hinsehen statt Weggucken, wenn Gewalt geschieht. Auf mehr Empathie statt Lethargie. Auf weniger Rassismus und Antisemitismus, auf mehr Toleranz und Respekt. Denn Berlin soll Heimat für alle Menschen sein, die hier leben.«
Sandra Scheeres
Sandra
Scheeres
Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft
"Das Zusammenleben in einer internationalen Metropole wie Berlin basiert auf Respekt, Toleranz und Solidarität. Dafür müssen wir uns einsetzen – gemeinsam und entschieden. Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus dürfen in unserem bunten, toleranten und weltoffenen Berlin keinen Platz haben."
Ulrich Schellenberg
Ulrich
Schellenberg
Vorsitzender des Berliner Anwaltsvereins e. V.
Stephan Schwarz
Stephan
Schwarz
Präsident der Handwerkskammer Berlin
»Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Meister, Geselle und Lehrling in einem Handwerksbetrieb kennt nur ein Ziel: Die hochwertige Qualität des Produktes oder der Dienstleistung. Im Handwerk zählt der Arbeitserfolg, nicht der Pass. Daher engagiert sich die Handwerkskammer Berlin beim „Berliner Ratschlag für Demokratie“, denn wir alle wollen eine offene und tolerante Gesellschaft, die Fremde integriert und in der Gewalt keinen Platz hat.«
Mitri Sirin
Mitri
Sirin
TV Moderator
»Respekt und Toleranz sind für mich eine absolute Selbstverständlichkeit und darum ist es ebenso selbstverständlich eine Intiative wie den Berliner Ratschlag für Demokratie zu unterstützen.«
Lala Süsskind
Lala
Süsskind
Vorsitzende des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
Prof. Klaus Staeck
Prof. Klaus
Staeck
Präsident der Akademie der Künste Berlin
»Die Demokratie, in der wir leben, ist kein Geschenk. Wir haben sie aus den schrecklichen historischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts als einzig sinnvolle Form eines menschenwürdigen und vernünftigen Zusammenlebens erkämpft und müssen sie nun täglich verteidigen: gegen politischen und religiösen Extremismus, gegen Gewalt, auch gegen Dummheit und Gleichgültigkeit. Der Berliner Ratschlag für Demokratie ist ein Forum unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppen, die über alle politischen Differenzen hinweg und unabhängig von religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit, das Ziel verfolgen, Demokratie zu fördern. Das ist nicht spektakulär. Dafür gibt es keine Schlagzeilen. Es ist einfach nur ein notwendiges Unternehmen in Zeiten, in denen durch Wirtschafts- und Finanzkrisen bisher nicht gekannten Ausmaßes auch neue soziale Konfliktherde entstehen können. Nur eine Gesellschaft, die nach verbindlichen demokratischen Regeln funktioniert, ist stark genug, solche Krisen auch zu überwinden.«
Jochim Stoltenberg
Jochim
Stoltenberg
Journalist, Berliner Morgenpost
»Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit. Sie wird bedroht von Extremisten am rechten wie am linken Rand der Gesellschaft. Deshalb engagiere ich mich im Berliner Ratschlag für Demokratie.«
Susanne
Stumpenhusen
Ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg – Landesbezirksleiterin
Dr. h.c. Wolfgang Thierse
Dr. h.c. Wolfgang
Thierse
Vizepräsident des Deutschen Bundestages
»In unserer Stadt leben Menschen aus allen Kulturen und Kontinenten der Erde. Welch eine Bereicherung! Ein buntes, spannendes, friedvolles Zusammenleben aller Menschen in Berlin ist aber nur möglich auf der Grundlage einer Kultur des wechselseitigen Respekts. Toleranz und Anerkennung sind Voraussetzung und zugleich Verwirklichung eines vielfältigen und bereichernden Miteinanders!«
Dr. h.c. Joachim Gauck
Wolfgang
Tiefensee
Vorsitzender Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.
Murat Topal (Foto Katja Renner)
Murat
Topal
Comedian & Schauspieler
(Foto: Katja Renner)
Ralf Wieland
Ralf
Wieland
Präsident des Abgeordnetenhaus Berlin
»Unsere Demokratie hat Voraussetzungen die wir täglich neu erklären und verteidigen müssen. Zu diesen Voraussetzungen zählen neben den wichtigen Prinzipien wie der Gewaltenteilung oder des Parlamentarismus auch demokratische Werte wie Respekt, Toleranz, Pluralität und Gewaltfreiheit. Ich beteilige mich gern am Berliner Ratschlag für Demokratie, weil er das Engagement für Demokratie in unserer Stadt unterstützt und die vielen positiven Initiativen ehrt und anerkennt.«
Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki
Dr. Rainer Maria
Woelki
Erzbischof von Berlin
Doro Zinke
Doro
Zinke
Vorsitzende des DGB, Bezirk Berlin-Brandenburg
»Berlin lebt vom Bunten: von der Vielfalt, davon, dass Unterschiedliches ausgehalten wird. Toleranz und menschlicher Respekt müssen in der ganzen Stadt gelten: auf den Straßen, in den Kneipen, in den Ämtern, in den Betrieben. Gewerkschaften streiten für Menschenrechte – auch am Arbeitsplatz. Daher beteilige ich mich am Ratschlag für Demokratie.«