Berliner Ratschlag für Demokratie


Mal nachgefragt ...

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02_Platz 2
Babel e.V. ist ein gemeinnütziger Verein im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, der seit 1992 im interkulturellen Bereich tätig ist. Der Verein ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, der in einem komplizierten Sozialraum mit hohem Anteil sozial Benachteiligter arbeitet. Ein wichtiger Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, wobei es vor allem um den Abbau von Vorurteilen, die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus sowie die Vermittlung von Aspekten des interkulturellen Zusammenlebens geht. Durch Vermittlungs-, Beziehungs- und Begegnungsarbeit soll die Fähigkeit junger Menschen unterschiedlicher Herkunft zum lebendigen und konfliktfreien Austausch kultureller Erfahrungen entwickelt werden.
Der Sitz des Vereins in Berlin-Hellersdorf wird Haus Babylon genannt. Der Name Babel ist der hebräische Name für die Stadt Babylon. Der biblischen Legende zufolge bauten die Menschen in Babylon einen Turm, der bis zum Himmel reichen sollte. Gott zürnte den Menschen für diese Herausforderung und zur Strafe gab er den Menschen unterschiedliche Sprachen, so dass sie sich nicht mehr miteinander verständigen konnten. Der Turm konnte nicht mehr weiter gebaut werden und die Menschen zogen in unterschiedliche Richtungen von dannen. Unser Vereinslogo der Turm von Babylon bedeutet für und, trotz unterschiedlicher Sprachen eine gemeinsame Sprache zu finden und diese täglich zu leben

Der Verein Babel e. V. steht für Mitarbeiter unterschiedlicher Herkunft, Nationalität und Muttersprache, die diese Tatsache nicht als trennend empfinden, sondern vielmehr als verbindend und sich für eine friedliches Miteinander aller Kulturen einsetzen.

Seit Gründung des Vereins verbrachten Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft ihre Freizeit in den Räumen von Haus Babylon. Sie alle fanden sich aufgrund gemeinsamer Interessen zusammen. Im Jahre 2003 gründeten dann 9 Jugendliche den Interkulturellen Jugendbeirat im Haus Babylon. Diesem Jugendbeirat gehören Jugendliche unterschiedlicher ethnischer Herkunft an, die sich durch gemeinsame Interessen verbunden fühlen.

Zuerst übernahm der Jugendbeirat kleinere Aufgaben in seinem Verantwortungsbereich. Dazu gehörten die Beaufsichtigung des Computerclubs, Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins, wie Projekttage für Schulen und Länderabende.

Dann begannen die Jugendlichen des Jugendbeirats eigene Veranstaltungen und Projekte zu organisieren und durchzuführen. Zu diesen Veranstaltungen des Jugendbeirats in eigener Verantwortung gehören die Toleranzwerkstatt, das Babylonische Symposium für Jugendliche und der Salo-Treff. In der Toleranzwerkstatt können Jugendliche über Filme und Dokumentationen zu bestimmten Themen diskutieren. Beim Babylonischen Symposium werden gemeinsam Gerichte aus verschiedenen Ländern gekocht und verspeist sowie Interessantes aus diesen Ländern berichtet.
Wir beteiligen uns am Wettbewerb „Respekt gewinnt“, weil unser Interkulturelle Jugendbeirat ohne gegenseitigen Respekt funktionieren würde. Respekt heißt für uns, den Anderen so zu akzeptieren wie er ist. Wir hören einander zu, gehen aufeinander zu und erkennen uns gegenseitig an. Respekt hilft uns, am gesellschaftlichen Leben zu partizipieren und unsere Gesellschaft interkultureller zu machen. Wir möchten andere an unseren Erfahrungen teilhaben lassen.
Interkultureller Jugendbeirat von Babel e. V.
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29.10.2009

Auf der Projektplattform
»Respekt gewinnt!« werden
Berliner Projekte präsentiert
und die besten prämiert.

Ob in Schulen oder Verbänden, am Arbeitsplatz oder im Sportverein: Berlinerinnen und Berliner engagieren sich in unzähligen Projekten gegen Rechtsradikalismus, Rassismus und Antisemitismus und Initiativen für Toleranz, Respekt und Demokratie. Ab sofort haben sie hier einen neuen Platz, um ihre Arbeit zu zeigen. Einfach ein paar Fotos oder ein Video machen, einen Text oder eine Präsentation anfertigen und hier hochladen. Wir freuen uns über jeden Beitrag - sei er auch noch so klein, denn jedes Projekt für ein weltoffenes Berlin ist wichtig.

Die interessantesten Projekte oder Aktionen werden zum Ende des Jahres von einer Jury mit Preisen ausgezeichnet.