Berliner Ratschlag für Demokratie


Geschichte des Ratschlags

Der Berliner Ratschlag für Demokratie wurde im Januar 2008 auf Initiative von


gegründet.
Er versteht sich als breites Bündnis der bürgerlichen, zivilen Gesellschaft, das für die Schlüsselbegriffe »Demokratie«, »Vielfalt« und »Respekt« – den zentralen Merkmalen der demokratischen Stadtkultur in Berlin – bis in »die Mitte der Gesellschaft« wirbt. Der Berliner Ratschlag für Demokratie will den Leitbegriffen »Kultur des Respekts« und »Vielfalt/Pluralität« der Berliner Landeskonzeption gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus (Download und Anzeige hier) zur Geltung verhelfen.

Mitglieder des Ratschlags sind engagierte Berlinerinnen und Berliner, die mit ihrem Engagement als Vorbilder fungieren. Die Kampagnen, Veranstaltungen und sonstigen Aktionen des Berliner Ratschlags für Demokratie haben eine Signalwirkung für ein demokratisches und vielfältiges Berlin. Örtliche Initiativen und Netzwerke werden öffentlich unterstützt und Bürgerinnen und Bürger gegen rechtsextreme Aktivitäten, gegen Rassismus und Antisemitismus mobilisiert.

Der Berliner Ratschlag für Demokratie hat sein Selbstverständnis in dem »Leitbild für Demokratie, Vielfalt und Respekt« beschrieben und den Kampagnetext »Berliner Verpflichtung« veröffentlicht. Im Rahmen der »Respekt-Kampagne« wirbt der Berliner Ratschlag für das Leitbild einer weltoffenen Gesellschaft, regt über eine Selbstverpflichtung zu Diskussionen an und unterstützt damit eine Selbstvergewisserung der Menschen über gemeinsam geteilte demokratische Werte.

Die »Berliner Verpflichtung« wurde nach Verabschiedung bereits mehrfach in verschiedenen Medien aufgegriffen und veröffentlicht, u.a. in einem Fernsehspot des rbb, in mehreren Berliner Tageszeitungen und in der Stadionszeitung von Hertha BSC. Der Text »Berliner Verpflichtung« dient als Grundlage für weitere Aktivitäten in der Öffentlichkeit, in Vereinen oder in der Bildungsarbeit. Ein begleitendes Methodenset (»Werkzeugmappe«) enthält Anregungen, wie die »Respekt-Kampagne« in Schulen, Betrieben, Kirchengemeinden etc. thematisiert werden kann. Im Jahr 2009 hat der Berliner Ratschlag für Demokratie einen Wettbewerb ausgeschrieben, der zur Anwendung der entwickelten pädagogischen Materialien anregt und Preise für besonders gelungene Beispiele vergibt.

Neben der Kampagne ist der Berliner Ratschlag für Demokratie ein gemeinsamer Rahmen vielfältiger Aktivitäten seiner Mitglieder für ein demokratisches Berlin gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.

Der Berliner Senat hat für den Berliner Ratschlag für Demokratie eine Geschäftsstelle beim Beauftragten für Integration und Migration eingerichtet.

Mein Markenzeichen: Respekt
Zeigen Sie, dass Sie eine echte Berliner Marke sind. Machen Sie sich stark für mehr Respekt und unterzeichnen Sie die ›Berliner Verpflichtung‹!