Welcome Dinner Berlin

Ein privates Netzwerk, deren Mitglieder geflüchtete Menschen in Berlin mit einem Abendessen willkommen heißen und ihnen das Ankommen erleichtern möchten. Ein gemeinsames Abendessen kann Hemmschwellen auf beiden Seiten abbauen und ein gegenseitiges Kennenlernen ermöglichen. Es entstehen keine weiteren Verpflichtungen, aber natürlich können die Beteiligten in Kontakt bleiben. Man kann sich einfach online registrieren.

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Willkommen in Marzahn

Viele Menschen sind auf der Flucht. Ob vor Krieg und Elend, Verfolgung und Angst – Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt suchen Hilfe und Unterstützung. Auch in Marzahn-Hellersdorf leben Menschen, die geflohen sind. Viele von ihnen wohnen zumeist in Wohnungen oder in einer der Gemeinschaftsunterkünfte. “Willkommen in Marzahn” versteht sich als Plattform, welche sich für eine Willkommenskultur gegenüber Flüchtlingen in Marzahn engagiert.

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Pankow Hilft!

Das Willkommensnetzwerk „Pankow Hilft!“ unterstützt Menschen in Fluchtsituationen beim Ankommen in Berlin-Pankow.
Pankow Hilft! besteht aus fünf Unterstützungskreisen, die sich jeweils um eine Flüchtlingsunterkunft oder um mehrere in einem Stadtteil herum gegründet haben. Wir heißen alle Menschen, die nach Pankow geflüchtet sind, willkommen und wollen ihnen das Ankommen in ihrem neuen Kiez erleichtern. Zum Willkommensnetzwerk gehören:

Unterstützungskreis Buch und Karow hilft!
Unterstützungskreis Mühlenstraße
Unterstützungskreis Rupert-Neudeck-Haus (Storkower Straße)
Unterstüter_innenkreis Straßburger Straße
Unterstützungskreis Weißensee
Notunterkunft Wichertstraße

In den Unterstützungskreisen sind Anwohner*innen gemeinsam mit kulturellen, sozialen und politischen Organisationen aus ganz Pankow aktiv. Sie treffen sich i.d.R. einmal im Monat. Die meisten haben Arbeitsgemeinschaften gegründet, in denen sie sich Ehrenamtliche zu einem bestimmten Thema engagieren. Wir kooperieren unterschiedlich stark mit den Unterkünften, sehen uns aber auch als unabhängige Akteure, die beobachten und sich ggf. in die Bezirkspolitik einmischen und sich an antirassistischen Initiativen beteiligen.

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Kreuzberg hilft

Berliner Hebammenverband e.V., Erkelenzdamm 33, 10999 Berlin

Kreuzberg hilft ist eine Initiative von vier Frauen, die sich im August 2015 durch ihr Engagement für geflüchtete Menschen in Berlin kennenlernten. Simone Logar, 2. Vorsitzende Berliner Hebammenverband, Lisa Sperling und Patricia Bonaudo vom Neuköllner Laden Kurz & Klein und Mareice Kaiser vom Blog Kaiserinnenreich.

Simone versorgt als ehrenamtliche Hebamme seit Wochen schwangere Frauen und Babys auf dem Gelände des Landesamts für Gesundheit und Soziales (LaGeSo). Patricia und Lisa stellten für eine Woche im August einen Ladenraum des Kurz & Klein für eine Sammelaktion für geflüchtete Menschen in Berlin zur Verfügung. In kürzester Zeit türmten sich dort Kleidung, Hygiene-Artikel, Spielzeug, Koffer und Kinderwagen. Mareice, eine der vielen Helfer_innen vor Ort, konnte beim Ausfahren der Spenden im Rückspiegel nur noch Berge von Sachen sehen – noch nie ist sie so ein volles Auto gefahren.

Seit dem 1. September 2015 sammeln wir gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Helfer_innen Sachspenden für geflüchtete Menschen im Kreuzberger Graefekiez. In Absprache mit der Bürgerinitiative Moabit hilft sortieren wir dort die Spenden und bringen sie organisiert und koordiniert dorthin, wo sie gebraucht werden – zu den Menschen.

welcome@kreuzberg-hilft.com

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Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin – mbr

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) bietet all jenen Beratung und Unterstützung an, die mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus konfrontiert sind und sich für die Stärkung demokratischer Kultur einsetzen wollen. Unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Gegebenheiten entwickelt die MBR gemeinsam mit den Menschen vor Ort situationsbezogene Handlungsstrategien, informiert und begleitet die Umsetzung von lokalen und integrierten Kommunalanalysen. Vier konkrete Praxis-Beispiele aus unserer täglichen Arbeit finden Sie hier.

Ziel der Mobilen Beratung ist die Etablierung einer gelebten demokratischen Kultur sowie eines angstfreien und menschenrechtsorientierten Miteinanders in Berlin. Die MBR ist für Beratungsfälle in allen Berliner Bezirken ansprechbar.

Wir beraten
vertraulich
kostenlos
nachfrageorientiert
Schritt-für-Schritt: Wahrnehmen – Deuten – Handeln

Neben unserer täglichen Beratungsarbeit beschäftigen uns übergeordnete Themen und Diskurse.

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ReachOut Berlin

Oranienstraße 159, 10969 Berlin, Kreuzberg

ReachOut ist eine Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin.
Sie unterstützen und beraten auch Angehörige, Freunde und Freundinnen der Opfer und ZeugInnen eines Angriffs.
Die Situation und die Perspektive der Opfer rassistischer, rechter und antisemitischer Gewalt stehen im Zentrum der Arbeit.
ReachOut bietet antirassistische, interkulturelle Bildungsprogramme an.
ReachOut recherchiert rechtsextreme, rassistische und antisemitische Angriffe in Berlin und veröffentlicht dazu eine Chronik.

ReachOut orientiert sich an den Bedürfnissen der Betroffenen.
Die Beratungen sind kostenlos und beruhen auf Freiwilligkeit.
ReachOut bietet Hilfe zur Selbsthilfe.
Vertraulichkeit und auf Wunsch Anonymität sind selbstverständlich.

U8 Moritzplatz

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Verein Iranischer Flüchtlinge Berlin

Reuterstr. 52, 12047 Berlin

Als Interessenvertreter der iranischen Flüchtlinge und MigrantInnen kooperiert der Verein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V. mit anderen Gremien und Organisationen.  Der Verein war einer der Mitbegründer des ersten Migrationsrates in Berlin-Brandenburg, und der Vertreter des Vereins ist als Vertreter der Migrantenverbände im Berliner Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen. Der Verein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V. arbeitet aktiv sowohl im Bezirk (Migrationsbeirat Neukölln) als auch im Kiez (Reuter-Quartiersmanagement) mit.

Der Verein bietet unter anderem Integrationskurse und kulturelle, soziale und politische Veranstaltungen an.

Aktionen zur Verteidigung der Rechte aller Flüchtlinge, Öffentlichkeitsarbeit gegen die Menschenrechtsverletzungen im Iran und Schutz der Iraner im Exil sind fester Bestandteil der Arbeit.

Für die Medien und Institutionen ist der Verein meist erste Anlaufstelle, wenn es um Themen wie die Lage der Flüchtlinge in Deutschland, Integrationsfragen, Menschenrechte im Iran, die Lage der Frauen oder neuste Informationen der neuen Gesellschaft für die iranische Community geht.

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Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen ist ein Netzwerk, das sich aus Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen von Flüchtlingen, MigrantInnen und Deutschen zusammensetzt.

Die Seite bietet eine Vielzahl an Informationen, Statements, Radiobeiträge, Videos, Fotos, Materialien, sowie einen Kalender

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seesudan – Informationen zur politischen Situation im Sudan – Blog

seesudan (see sudan) ist ein Blog mit Informationen über den Sudan, welche nicht oder wenig über andere Medien wahrnehmbar sind. Im Fokus steht die politische Situation im Sudan. Ein Land, welches über fünfundzwanzig Jahre unter seiner Diktatur leidet. Aktuell finden zwei Kriege statt, einer in den Nuba Bergen, einer in Darfur.

Durch die Darstellung von Zusammenhängen internationaler Probleme und der Beteiligung neo-kolonialistischer Kräfte, zeigt sich die Komplexität der politische Situation im Sudan.

Autor des Blogs ist Adam Bahar. Adam Bahar ist sudanesischer Aktivist und lebt zur Zeit in Deutschland im Exil. Er musste seine Heimat aufgrund von politischer Verfolgung durch die sudanesische Regierung verlassen.

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Berlin hilft – Bürgerinitiativen-Netzwerk in den Berliner Bezirken

Diese Seite bündelt die “Berlin hilft”-Initiativen für Flüchtlinge, inkl. aller Adressen und Ansprechpartner.
Zudem finden sie hier Kontakt zu ehrenamtlichen Helfer*innen und Koordinationsstellen für Spenden oder Lebensmittel.

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Mobiles Beratungsteam Ostkreuz für Demokratieentwicklung, Menschenrechte und Integration – MBT Ostkreuz

Im Zentrum unserer Arbeit steht die Unterstützung lokaler Akteur/innen bei der Entwicklung der demokratischen Kultur im Gemeinwesen, seinen Institutionen und Einrichtungen. Unser Arbeitsgebiet ist die Förderung des Zusammenlebens in Vielfalt auf der Grundlage der geltenden menschenrechtlichen und Verfassungsnormen sowie die Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Hasskriminalität sowie Ideologien und Kampagnen, die eine Ungleichheit und Ungleichwertigkeit von Menschen nach Gruppenzugehörigkeiten behaupten.

Besonders nachhaltig ist diese Auseinandersetzung in der Regel, wenn sie sich nicht ausdrücklich gegen etwas richtet, sondern Kompetenzen, Verfahren und Strukturen stärkt bzw. optimiert

FÜR einen wertschätzenden und konstruktiven Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit,
FÜR bürgerschaftliche Partizipation und verantwortliche Teilhabe,
FÜR eine Kultur der Anerkennung und Chancengerechtigkeit.

Der grundsätzliche Arbeitsschwerpunkt des MBTs »Ostkreuz« ist deshalb die zukunftsorientierte Gestaltung von Vielfalt als Ressource für die gesellschaftliche Entwicklung sowie die Förderung von Demokratiekompetenz und verantwortlicher Partizipation.

Beratung, Fortbildung und Vernetzung

Die Angebote des Mobilen Beratungsteams »Ostkreuz« dienen der Stärkung individueller Kompetenzen sowie der Diversity-sensiblen Entwicklung von Organisationskulturen:

Beratung und Begleitung von Projekten und Prozessen (Managing Diversity, Qualitätsentwicklung, Organisationsentwicklung, Personalentwicklung)
Organisation und Moderation von Fortbildungen, Workshops, Trainings, Seminaren, Referaten und Fachtagungen
Vernetzung der Akteur/innen in moderierten Dialogrunden und interreligiösen oder kulturübergreifenden Kooperationsstrukturen und Netzwerken
gemeinwesenorientierte Konfliktintervention, insbesondere bei ethnisierten und konfessionalisierten Konflikten
Recherche und Bereitstellung von Analysen und Arbeitsmaterialien
Demokratieförderung in Bildungseinrichtungen
Transfer der wissenschaftlichen Fachdebatte in die Praxis öffentlicher und zivilgesellschaftlicher Institutionen und Initiativen
Erstellung von Publikationen (Handreichungen, Dialogdokumentationen, Wissenstransfer)
Entwicklung von Interventions- und Präventionsstrukturen
Unsere Angebote sind für unsere Zielgruppen in Berlin kostenlos und je nach Auslastung der Kapazitäten auf Anfrage verfügbar.

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Moabit hilft

Café Coffee Break, Jagowstraße 23, 10555 Berlin

Kriege und Vertreibungen führen dazu, dass Flüchtlinge aus den unterschiedlichsten Gebieten der Welt auch zu uns nach Berlin-Moabit kommen. Sie sind häufig traumatisiert, sprechen kaum oder gar nicht die deutsche Sprache und kennen sich nicht aus in einer Ihnen völlig fremden Kultur. Diesen Flüchtlingen und ihren Kindern wollen wir, eine Gruppe von AnwohnerInnen, lokalen Institutionen, Vereinen und Geschäftsleuten aus Moabit, tatkräftig helfen.

Unser Ziel ist es, den Flüchtlingen in Moabit mit materiellen, sozialen sowie alltagspraktischen Hilfeleistungen zur Seite zu stehen. Sie zu Ärzten und bei Amtsgängen zu begleiten, sie bei der Wohnungssuche zu unterstützen und Hilfe bei Umzügen zu leisten.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Bevölkerung zu informieren und in Hilfsprojekte einzubinden, um Vorurteile und Ängste abzubauen.

Die Vernetzung lokaler Institutionen mit Ehrenamtlichen für die Flüchtlingshilfe ist eines unserer relevantesten Arbeitsfelder. Wir pflegen den Erfahrungsaustausch und Kooperationen mit anderen regionalen wie überregionalen Institutionen der Flüchtlingshilfe.

„Moabit hilft!“ e.V.i.G. trifft sich jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat zum runden Tisch im Café Coffee Break in der Jagowstraße 23, 10555 Berlin um 19 Uhr. Hier treffen und vernetzen sich die verschiedensten HelferInnen, Interessierte, MultiplikatorInnen, Initiativen und Einrichtungen. Jede/r Interessierte ist herzlich dazu eingeladen.

Telefon: 0151/28005150
E-Mail: moabit.hilft@gmail.com

Die Spendenhotline erreichen Sie unter Telefon: 0151/29046985

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Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Schule ohne Rassismus ist ein Projekt von und für SchülerInnen und bietet die Möglichkeit, das Klima an der Schule aktiv mitzugestalten und bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln.

Schule ohne Rassismus wendet sich gegen alle Ideologien der Ungleichwertigkeit und beschäftigt sich deshalb gleichermaßen mit Diskriminierungen aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung.

Jede Schule kann dem Netzwerk beitreten, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllt: Mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und arbeiten, verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule einzutreten, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekte und Aktionen zum Thema durchzuführen.

Der Titel ist eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft. Courage-Schulen sagen: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule, indem wir uns bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden.

Unser Anliegen wird von allen demokratischen Parteien und von vielen Prominenten aus Politik, Kultur, Religion und Sport unterstützt. Über 2.000 Persönlichkeiten haben Patenschaften an Courage-Schulen übernommen.

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Berlin gegen Nazis

Berlin gegen Nazis ist ein breites Netzwerk gegen Rechtsextremismus und Rassismus mit starken Partnern und starker Unterstützung, gefördert vom Berliner Senat. Berlin gegen Nazis will mit wirksamen, kreativen Aktionen und Humor Protest gegen rechtsextreme Gruppierungen, Parteien und Einzelpersonen in die Gesellschaft tragen und Menschen aus aller Welt zeigen, dass sie in Berlin willkommen sind.

„Berlin gegen Nazis“ dient als Informationspool und Mobilisierungskette sowie als Servicestelle für alle Berlinerinnen und Berliner. Das Netzwerk arbeitet in Partnerschaft mit dem Berliner Ratschlag für Demokratie.

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Landesamt für Gesundheit und Soziales – LAGeSo

Lageso, Turmstr. 21, 10559 Berlin

Die Zentrale Leitungsstelle für Asylbewerber (ZLA) des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) ist für Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts von Flüchtlingen während der Dauer des Asylverfahrens zuständig. Dazu gehören Unterkunft (in Sammelunterkünften oder Privatwohnungen), Ernährung, Krankenhilfe und Bekleidung.

Telefon 030.902293040

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Interkulturelles Netzwerk in Berlin e.V. – Joliba

Görlitzer Straße 70, 10997 Berlin

Interkulturelle Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien, insbesondere für afrikanisch-deutsche Familien. Joliba berücksichtigt die spezifischen Erfahrungen der Interkulturalität, der Migration, Kriegs- und Fluchterfahrung sowie Diskriminierungs- und Rassismuserfahrung ein.
Telefon: 030.61076802

Kostenloser Deutschunterricht:
Professionelle Lehrer/Lehrerinnen der MAR-Sprachschule

Anfänger:
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr
Ort: MAR-Sprachschule, Südstern 2

Fortgeschrittene (Konversation): Dienstag 16–17:30 Uhr im Joliba, Görlitzer Str. 70

Telefonische Anmeldung erforderlich:
Telefon 030.69569144

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Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V. – XENION

Paulsenstr. 55–56, 12163 Berlin

Traumatisierte Flüchtlinge sind aufgrund ihrer psychischen Beeinträchtigung häufig besonders überfordert mit einer ihnen völlig fremden Lebensumgebung, angefangen von der Sprache über die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel bis hin zu komplizierten bürokratischen Behördenabläufen. Dazu kommt die Konfrontation mit anderskulturellen Lebensgewohnheiten und Erfahrungen von Ausgrenzung und Diskriminierung.
Unsere Erfahrung in der psychosozialen Arbeit mit traumatisierten Folterüberlebenden und Kriegsflüchtlingen zeigt, dass es neben Beratung und Psychotherapie vor allem die soziale Integration in die hiesige Gesellschaft ist, die besonders traumatisierten Flüchtlingen das Ankommen und die Integration in Deutschland ermöglicht und so maßgeblich zur psychischen Stabilisation und Rehabilitation beiträgt.
Das XENION Mentorenprogramm macht diese gesellschaftliche Integration mithilfe der Vermittlung ehrenamtlicher Mentor/innen aus der Bevölkerung an unsere Klient/innen möglich.

Die Mentor/innen begleiten die Flüchtlinge über einen längeren Zeitraum und helfen über Hindernisse im Alltag – Bürokratie, fehlende Deutschkenntnisse und fehlendes Wissen über das „WAS funktioniert WIE” hinweg. Dabei ist es besonders die freundschaftliche Beziehung zu einem „einheimischen Nachbarn”, die den Flüchtlingen neben den sonstigen alltäglichen Erfahrungen von Diskriminierungen und Ausgrenzung eine wertvolle Botschaft gesellschaftlichen Akzeptanz vermittelt. Die Mentor/innen schenken den Flüchtlingen drei bis vier Stunden Zeit und Aufmerksamkeit pro Woche für mindestens ein Jahr.

Telefon: 030 31012562
E-Mail: mentoren(at)xenion.org

Telefonische Sprechzeiten:
Mo. 15–18 Uhr
Di. 15–19 Uhr
Mi. 14–17 Uhr

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Netzwerk Einzelvormundschaften – AKINDA

Paulsenstr. 55–56, 12163 Berlin

Immer mehr Minderjährige reisen ohne Eltern oder Personensorgeberechtigte nach Deutschland ein. Sie kommen aus so unterschiedlichen Ländern wie Afghanistan, Guinea oder Bangladesch. Die Gründe ihrer Flucht oder Migration sind vielfältig und reichen vom Wunsch nach besseren Zukunfts- und Bildungschancen bis zur Flucht vor Krieg und gewalttätigen Konflikten im Herkunftsland.

In der Regel wird für diese Kinder und Jugendlichen das Jugendamt als Vormund eingesetzt. AKINDA bietet in Berlin eine Alternative und schult, vermittelt und begleitet ehrenamtliche Vormünder. Nach unseren Erfahrungen profitieren die jungen Menschen, die sich in einer für sie völlig fremden Umgebung, Kultur und Sprache zurechtfinden müssen, von einer Person, die sich in besonderem Maße um sie kümmert. Es kann eine wertvolle Vertrauensbeziehung zu einem Menschen entstehen, der sie begleitet und unterstützt. Gleichzeitig ist der persönliche Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen und die Auseinandersetzung mit deren Lebensrealität in der Regel eine lehrreiche und bereichernde Erfahrung für die Ehrenamtlichen.

Als Vormund haben Sie das Wohl Ihres Mündels im Blick und achten auf kind- bzw. jugendgerechte Unterbringung sowie angemessene schulische Betreuung, medizinische Versorgung und rechtliche Vertretung.

AKINDA bereitet Sie in einem verpflichtenden Schulungsprogramm auf Ihre Tätigkeit als Vormund vor. Das Schulungsprogramm wird dreimal jährlich angeboten und umfasst sieben je zweistündige Veranstaltungen.

Telefon: 030.32709340
E-Mail: akinda(at)xenion.org

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Jugendliche ohne Grenzen (JOG)

Adalbertstraße 15, 10997 Berlin

Jugendliche ohne Grenzen (JOG) ist ein Zusammenschluss von jugendlichen Flüchtlingen. Die Arbeit folgt dem Grundsatz, dass Betroffene eine eigene Stimme haben und keine “stellvertretende Betroffenen-Politik“ benötigen. Sie entscheiden selbst, welche Aktionsformen sie wählen, und auch, wie sie diese durchführen. JOG ist gegen jegliche Art von Diskriminierung.

BBZ Beratungs- und Betreuungszentrum
für junge Flüchtlinge und MigrantenInnen
Telefon: 030.66640723
E-Mail: jog@jogspace.net

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Vermittlung anonymer und kostenloser medizinischer Behandlung unabhängig von Aufenthaltsstatus

Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin-Kreuzberg

Das Medibüro existiert seit 1996. Wir vermitteln Menschen ohne Aufenthaltsstatus und ohne Krankenversicherung anonyme und kostenlose Behandlung durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal. Eine Verständigung ist in der Regel in folgenden Sprachen möglich: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch; bei Bedarf bemühen wir uns um Unterstützung durch Dolmetscher/innen.

montags und donnerstags
16.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Mehringhof
Gneisenaustr. 2a
Hinterhof, Aufgang 3, 2. Stock
10961 Berlin-Kreuzberg
U-Bahnhof Mehringdamm U6/U7

Telefon: 030. 69 46 746
E-Mail: info@medibuero.de

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Beratungs- und Betreuungszentrum für junge geflüchtete Menschen

Clayallee 92, 14195 Berlin

Das BBZ Berlin setzt sich für die Verbesserung der Rechts- und Lebenssituation von jungen MigrantInnen und Geflüchteten ein. Das BBZ Berlin (Beratungs- und Betreuungszentrum) möchte, dass Jugendliche unabhängig von der Dauer ihres Aufenthaltes in Deutschland ihre Zeit sinnvoll und für ihre Zukunft nützlich gestalten. Damit Jugendliche in die Lage versetzt werden, trotz der unsicheren Perspektive lernen zu können, geben wir ihnen eine Atmosphäre, in der sie sich heimisch fühlen und Vertrauen und Offenheit entwickeln.

Telefon 030.8325155
E-Mail: leben@wegeinsleben.de

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