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Ein Gespräch mit der BSR-Chefin über das Thema Integration

Wir besuchen die einzelnen Ratschlagsmitglieder und fragen sie zu aktuellen Themen. Diesmal waren wir zu Besuch bei Tanja Wielgoß, der Vorsitzenden des Vorstands der Berliner Stadtreinigung – BSR.

Sie sieht Unternehmen in der besonderen Verantwortung, für Integration zu sorgen. Nichts integriert Menschen, ihrer Meinung nach, so gut in eine Gesellschaft wie ein Arbeitsplatz. Denn Integration heißt für Frau Dr. Wielgoß: „Ich leiste einen Beitrag für die Gesellschaft, in der ich mich bewege.“ Natürlich ist sie sich bewusst, dass dieser Satz in beide Richtungen einen Appell enthält. Politik und Unternehmen müssen Strukturen schaffen, damit Geflüchtete Menschen schnell als Arbeitnehmer eben diesen Beitrag leisten können.

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Mitri Sirin spricht über Willkommenskultur

Der „Fernseh-Mann“, der beim ZDF (moma – Morgenmagazin) und beim rbb auf Sendung ist,  weiß aus eigener Erfahrung, dass es schwierig sein kann, in Deutschland Fuß zu fassen. „Ich habe selbst eine nichtdeutsche Herkunft und weiß wie es sich anfühlt, wenn man isoliert und ausgegrenzt wird. Darum möchte ich alles dafür tun, damit andere das nicht so spüren.“

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Magdalena Bienert: Wie erkennt man rechtsorientierte Bands?

Magdalena Bienert gefällt, dass der Ratschlag mit dem „Respekt gewinnt!“ Wettbewerb die meist ehrenamtlich erbrachten Leistungen von ganz normalen Berlinerinnen und Berlinern anerkenne und den vielen großartigen Projekten in der Stadt eine Plattform biete, um deren wertvolle Arbeit zu präsentieren. Das sehen wir ganz genau so und darum sei daran erinnert: Derzeit läuft die aktuelle Gewinnrunde, bei der alle engagierten Menschen noch bis Ende April 2015, ihre Projekte einreichen können.


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Statements zur Flüchtingsdebatte

Der Hungerstreik am Brandenburger Tor, die Errichtung eines Camps, die Besetzung einer ehemaligen Schule, die Protestaktion auf dem Fernsehturm – mit solchen Aktionen machen Flüchtlinge seit Herbst 2012 in Berlin auf ihre unerträgliche Situation aufmerksam. Sie fordern eine andere Asylpolitik in Deutschland, vor allem die Abschaffung der Residenzpflicht und der Heimunterbringung und die legale Möglichkeit zu arbeiten für Flüchtende.

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Interviews mit 10 Mitgliedern des Ratschlags

In den letzten Wochen haben wir einige Mitglieder des Ratschlags an ihren Wirkungsstätten aufgesucht und zur aktuellen Lage in Berlin zu den Stichworten „Respekt-Kultur“ und „Flüchtlingsdebatte“ befragt. Die Mitglieder antworteten sehr konkret und mit klaren Positionen. Besonders bemerkenswert: Ganz unabhängig von der politischer Ausrichtung der Mitglieder liegen die Lösungsvorschläge sehr dicht beieinander.
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„Zu uns ist noch nie jemand gekommen, den wir aus dem Fernsehen oder aus dem Radio kennen.“ Murat Topal, beim Gewinnerteam der Jugendfreizeiteinrichtung FUTURE in Berlin-Wartenberg

Besuch bei der Jugendfreizeiteinrichtung FUTURE in Berlin-Wartenberg

„Zu uns ist noch nie jemand gekommen, den wir aus dem Fernsehen oder aus dem Radio kennen.“ Gespannt warteten etwa 15 Jugendliche am vergangenen Dienstag Nachmittag auf die beiden prominenten Neumitglieder des Berliner Ratschlags für Demokratie. Ein bisschen schüchtern fiel dann auch die Begrüßung des Comedians und der Radio-Fritz-Moderatorin vor Journalisten und einem Kamerateam aus. Mit einer Partie Beach-Volleyball war das Eis aber schnell gebrochen.mehr lesen ...