2019 wurde unser Grundge­setz 70 Jahre alt. Das muss gefeiert und disku­tiert wer­den. Welche Bedeu­tung hat das Grundge­setz für unsere Demokratie? Worin liegen die Her­aus­forderun­gen der deutschen Ver­fas­sung? Und wem gehören eigentlich die Grun­drechte? Diese Fra­gen wollen wir mit Expert*innen, Partner*innen und gemein­sam mit Ihnen disku­tieren. Die Berlin­er Lan­deszen­trale für poli­tis­che Bil­dung und der Berlin­er Ratschlag für Demokratie laden Sie her­zlich ein zur Podi­ums­diskus­sion:

FÜR DAS RECHT, RECHTE ZU HABEN

  • Mon­tag, den 26. August 2019
  • Beginn: 18.30 Uhr
  • Ende: 21.00 Uhr

Berlin­er Lan­deszen­trale für poli­tis­che Bil­dung
Hard­en­bergstr. 22–24
10623 Berlin

Mit:

Sen­a­tor Dr. Dirk Behrendt, Sen­atsver­wal­tung für Jus­tiz, Ver­brauch­er­schutz und Antidiskri­m­inierung

Prof. Dr. Nai­ka Foroutan, Hum­boldt Uni­ver­sität zu Berlin, Direk­torin Berlin­er Insti­tut für empirische Inte­gra­tions- und Migra­tions­forschung (BIM)

Dr. Miri­am Saage-Maaß, Euro­pean Cen­ter for Con­sti­tu­tion­al and Human Rights (ECCHR), Pro­gram­mdi­rek­torin Wirtschaft und Men­schen­rechte

Mod­er­a­tion: Dr. Juli­ka Rosen­stock, Ham­burg­er Stiftung zur Förderung von Wis­senschaft und Kul­tur

 

Inhalt:

Die Würde des Men­schen ist unan­tast­bar. Sie zu acht­en und zu schützen ist Verpflich­tung aller staatlichen Gewalt. Artikel 1 des deutschen Grundge­set­zes ist nicht nur eine Aus­sage, son­dern auch eine Ansage. An uns. An alle. Ger­ade in Zeit­en poli­tis­chen Wan­dels ist es wichtig, an die Grun­drecht­snor­men unser­er Ver­fas­sung zu erin­nern – und zugle­ich darüber nachzu­denken, welche neuen Wege für die Zukun­ft beschrit­ten wer­den müssen. Die Ver­anstal­tung bietet einen Diskurs über Das Recht, Rechte zu haben. Die Teil­nehmenden unter­suchen die Unter­schiede zwis­chen Men­schen- und Bürg­er­recht­en, die Kri­te­rien zum Auss­chluss von poli­tis­chen Recht­en und den Anspruch auf Teil­nahme an der kollek­tiv­en Selb­st­bes­tim­mung. Welche Voraus­set­zun­gen müssen erfüllt sein, damit demokratis­che Teil­habe möglich ist? Wer ist von welchen Grun­drecht­en aus­geschlossen und aus welchen Grün­den? Muss das so bleiben oder beste­hen Verän­derungs­be­darfe? Freuen Sie sich mit uns auf span­nende Diskus­sio­nen und einen anre­gen­den Abend!

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