Handeln statt wegsehen

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Auf ganz unter­schiedlichen Ebe­nen engagieren sich in Berlin Men­schen gegen Recht­sex­trem­is­mus und Ras­sis­mus. Während Schulen und andere soziale Ein­rich­tun­gen auf ein großes Net­zw­erk und zahlre­iche Bil­dungsange­bote zurück­greifen kön­nen, gab es für engagierte Unternehmen und Betriebe bis­lang wenig maßgeschnei­dertes Mate­r­i­al. Hier set­zt die Ini­tia­tive „Han­deln statt Wegse­hen“ an. Betriebliche Akteure kön­nen sich damit sowohl präven­tiv, als auch bei konkreten Vor­fällen im Betrieb wapp­nen und ihr soziales Engage­ment öffentlich zeigen.

Wer­den Sie Teil des Net­zw­erkes, das durch die gemein­same Posi­tion­ierung zum Kodex der Ini­tia­tive ein kraftvolles Zeichen im Bere­ich Wirtschaft & Han­del set­zt.

Sprechen Sie die Ini­tia­tive an – die Möglichkeit­en sind vielfältig.

Mehr bei handeln-statt-wegsehen.de

Aktionen der Initiative

Nils Busch-Petersen, Mitglied des Berliner Ratschlag für Demokratie. und die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat:„Wir Demokratinnen und Demokraten müssen immer wieder deutlich machen, dass Rassismus und Menschenverachtung bei uns keinen Platz haben“, Galeria Kaufhof am Alexanderplatz

Rassismus kommt nicht in die Tüte“

Ras­sis­mus kommt nicht in die Tüte“, ist die klare Botschaft auf 2000 Jute­beuteln, gefüllt mit Info­ma­te­r­i­al, die seit Mittwoch an große Berlin­er Betriebe und Ver­bände, aber auch an Einzel­händler, Kioske und kleine Geschäfte verteilt wer­den. Hin­ter der Aktion ste­hen Berlin­er Unternehmen und Gew­erkschaften, die sich für eine deut­liche Posi­tion­ierung im beru­flichen All­t­ag gegen Diskri­m­inierung und Ras­sis­mus ein­set­zen. mehr lesen …

Im beruflichen Alltag gegen Diskriminierung positionieren

Initiative „Handeln statt wegsehen“

c/o ver.di Bezirk Berlin
Köpenick­er Straße 30 10179 Berlin
Tele­fon: 030.8866–6
E-Mail: Bezirk.Berlin@verdi.de
www.handeln-statt-wegsehen.de

 

Kodex an vielen Eingangstüren:

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Die Initiative

Bere­its 2008 haben sich der Han­delsver­band Berlin-Bran­den­burg e.V., der ver.di-Bezirk Berlin und der Deutsche Gew­erkschafts­bund Bezirk Berlin-Bran­den­burg in Koop­er­a­tion mit der Mobilen Beratung gegen Recht­sex­trem­is­mus Berlin (MBR) zusam­mengeschlossen, um sich mit „Han­deln statt Wegse­hen“ im beru­flichen All­t­ag gegen Diskri­m­inierung zu posi­tion­ieren. Unter dem Mot­to „Handel[n] verbindet“ startete dann im Früh­som­mer 2013 eine zusät­zliche Kam­pagne mit dem Ziel auch für den Einzel­han­del Möglichkeit­en der öffentlichen Posi­tion­ierung zu schaf­fen. Die Läden erhal­ten Aufk­le­ber für ihre Schaufen­ster­scheiben mit dem Spruch „Kau­fleute gegen Ras­sis­mus“.

Angebote/Vorteile durch Teilnahme

Die Ini­tia­tive „Han­deln statt wegse­hen“ set­zt zum einen auf Aufk­lärung, zum anderen bietet sie konkrete Hand­lungsempfehlun­gen und Möglichkeit­en zur Posi­tion­ierung an. So kön­nen inter­essierte Unternehmen kosten­lose Qual­i­fizierungs­maß­nah­men der Mobilen Beratung gegen Recht­sex­trem­is­mus Berlin (MBR) für ihre Mitarbeiter/innen buchen. Als Ausze­ich­nung für ihr Engage­ment, erhal­ten die beteiligten Fir­men ein Kodex-Schild der Kam­pagne, um es deut­lich sicht­bar am Gebäude anzubrin­gen.

Erfolgreiche Kooperationen

Große Unternehmen wie Secu­ri­tas, Vat­ten­fall, Cen­ter Schönewei­de und Gale­ria Kaufhof sind als Part­ner der Kam­pagne mit gutem Beispiel vor­ange­gan­gen. Sie haben unter­schiedliche Schu­lun­gen für ihre Mitarbeiter/innen durchge­führt und sig­nal­isieren so nach innen und nach außen, dass man ras­sis­tis­chen und recht­sex­tremen Ten­den­zen auf unter­schiedlichen Ebe­nen ent­ge­gen­treten wird. Die Maß­nah­men und Öffentlichkeit­sar­beit wur­den dabei in enger Abstim­mung zwis­chen den Unternehmen und der Ini­tia­tive durchge­führt, so dass die jew­eilige Unternehmen­skul­tur in den Pro­jek­ten zum Tra­gen kam.