Babel e.V. ist ein gemein­nütziger Vere­in im Bezirk Marzahn-Hellers­dorf, der seit 1992 im Interkul­turellen Bere­ich (Bil­dung, Beratung, Begeg­nung) tätig ist.

Der Vere­in ist als anerkan­nter Träger der freien Jugend­hil­fe in einem kom­plizierten Sozial­raum mit hohem Anteil sozial Benachteiligter tätig.

Ein wichtiger Schw­er­punkt der Arbeit ist das Wirken unseres engagierten Interkul­turellen Kinder- und Jugend­beirates, wobei es vor allem um den Abbau von Vorurteilen, die Auseinan­der­set­zung mit Recht­sex­trem­is­mus und Ras­sis­mus sowie die Ver­mit­tlung von Aspek­ten des interkul­turellen Zusam­men­lebens geht.

Hier im unmit­tel­barem Umfeld unser­er Kinder-und Jugen­dein­rich­tung Haus Baby­lon ist großer Hand­lungs­be­darf, der All­t­agsras­sis­mus ist all­ge­gen­wär­tig, die PEGIDA Leute sind etabliert, die NPD sitzt in der BVV und die AFD gewann bei der let­zten Wahl hier mit 10 % und jeden Mon­tag find­en sich die BürgerbewegungsAkteur_innen zu Demos ein, um die Anwohner_innen gegen die Geflüchteten aufzuhet­zen und ein Kli­ma des Has­s­es zu pfle­gen.

Projektinformation

Wir Kinder und Jugendlichen vom Haus Baby­lon ken­nen aus ver­schiede­nen Pro­jek­ten die Geschicht­en aus „ 1001 Nacht “ und wie es zu diesen 1001 Geschicht­en kam. Scheherazade erzählte ihrem grausamen König Geschicht­en, um zu über­leben, und sie schaffte es, 1001 Nächte solche span­nen­den und kreativ­en zu erfind­en und so den grausamen Despoten zu besän­ftigten.

Mut, Klugheit, Geduld und Ideen­re­ich­tum halfen ihr am Ende, den grausamen Herrsch­er das Herz zu öff­nen und er ver­liebte sich in sie, die Grausamkeit war besiegt.

1001 Tat­en für RESPEKT heißt, dass das Pro­jekt 1001 Tat­en real­isiert im Zeitraum von Mai bis Novem­ber 2015 und diese in einem riesi­gen Plakat doku­men­tiert.

Allein eine Ver­söh­nung, ein Geschenk, ein Kom­pli­ment, eine Zusam­me­nar­beit ist eine Tat für Wertschätzung, Anerken­nung und RESPEKT. Wir vom Interkul­turellen Kinder- und Jugend­beirat von Babel e.V. set­zen ein Zeichen damit RESPEKT gewin­nt!

Zur Umset­zung des Pro­jek­tes sind beispiel­sweise fol­gende Aktio­nen geplant:

  • selb­st zubere­it­ete Libane­sis­che Handge­lenke ( Süßspeise mit Gries) an die Nachbar_innen verteilen und von der RESPEKT – Aktion bericht­en
  • Japanis­che Kraniche vor dem Super­markt mit Kund_innen basteln und RESPEKT Aufk­le­ber verteilen
  • den Bürg­er­meis­ter zu ein­er Gespräch­srunde ein­laden und zum Stand der Wohn­con­tain­er für Geflüchtete und seinem Engage­ment für eine RESPEKT-kul­tur vor Ort befra­gen
  • einer/ m Schüler_in, der /die Prob­leme hat, sich zu bewer­ben, bei der Suche eines Prak­tikum-Platzes unter­stützen
  • den Mark­tleit­er eines Einkaufzen­trums zu ein­er gemein­samen RESPEKT Aktion gewin­nen

und 996 größere, kleinere und ganz kleine Tat­en für RESPEKT und so weit­ere BERLINER RATSCHÄGE FÜR DEMOKRATIE zu kreieren.