Gewinner Ausze­ich­nung
2009

In Deutsch­land gibt es Prob­leme mit dem Respekt gegenüber gesellschaftlichen Min­der­heit­en. Die kul­turelle Inte­gra­tions­de­bat­tege­ht im Main­stream nach wie vor von der weißen Per­spek­tive aus. Respekt heißt jedoch auch grund­sät­zlich erst ein­mal zu aktzep­tieren das der gegen­wär­tige und zukün­ftige kul­turelle Zus­tand Deutsch­lands der der Vielfalt und des glob­alen kul­turellen Reich­tums ist.

Projektgalerie

  • Video - AFROTAK TV präsentiert eine Schwarze Deutsche Spoken Word Performance - Schwarze Deutsche Literatur für RESPEKT

Zur Projektgruppe

AFROTAK TV cyber­Nomads
Eber­swalder Strasse 4
10437 Berlin
Tele­fon:
030/44 043 257
Fokus (Alters­gruppe) auf:
Erwach­seneJugendliche
Lokale Zuord­nung:
nation­al

Projektinformation

Ein wichtiger Weg dor­thin ist die kul­turelle Pro­duk­tion von Men­schen mit Migra­tionsh­in­ter­grund, die aus der reichen Klang Ihrer poly­pho­nen kul­turellen Gesänge neue Per­spek­tiv­en gener­ieren. Im Jahre 2004 haben AFROTAK cyber­Nomads unter Schirmher­schaft der UNESCO, den MAY AYIM AWARD – Den 1. Schwarzen Deutschen Inter­na­tionalen Lit­er­atur­wet­tbe­werb in Gedenken an May Ayim ins Leben gerufen. Das Klu­tur tat­säch­lich auch einen wichti­gen Unter­schied machen kann beweist die diesjährige Umben­nung ein­er Strasse in Kreuzberg auf den Namen May Ayim Ufer. Die Grund­la­gen für diese Umbe­nen­nung und den in Deutsch­land erst­mals vol­l­zo­ge­nen Per­spek­tiven­wech­sel von einem Täter­na­men für eine Strasse zu Ehren eines Opfers von Kolo­nial­is­mus, Ras­sis­mus und Aus­gren­zung wurde in dem Artikel „Die alltägliche Gegen­wart der kolo­nialen Ver­gan­gen­heit“ Berlins übri­gens auch in dem von cyber­Nomads und ADB Köln 2004 veröf­fentlichtem Buch The­Black­Book doku­men­tiert.
Für RESPEKT haben wir Schwarze Deutsche, Afro Deutsche und Schwarze in Deutsch­land lebende Lit­er­at­en und Lit­er­atIn­nen zum The­ma auf die Bühne gebeten, Ihnen ein Mul­ti Medi­ales Umfeld zur Ver­fü­gung gestellt und Ihre Per­for­mance auf Film doku­men­tiert. Der ein­gre­ichte REMIX ver­sucht im Sinne der AutorIn­nen Ihren Groove und den, den Spo­ken Word Pefro­mances innewohnen­den Gesit von Respekt, Tol­er­anz und Human­ität in Form ein­er Video Pro­duk­tion im Bild festzuhal­ten. Die Texte zeu­gen von der Suche nach Iden­tität, Ver­let­zung, aber auch von dem starken Willen Teil ein­er Gesellschaft zu sein, die vielle­icht erst im Wer­den begrif­f­en ist.