ConAction Network
ConAction is a project from Joliba e.V. by volunteers from Berlin, who have been involved in helping refugees in Greece, Turkey and Germany. Their aim is to establish a constructive and helpful connection between the refugee-volunteer community of Europe. The first project of ConAction has been the „ConAction Conference“ in October 2017. The second project is an event on the 10th of April 2018 on the subject of „criminalizing humanitarian aid in Europe - Talk and Discussion in solidarity with volunteers“
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ConAction Conference 2.- 3.Oktober 2017,
im Estrel Hotel, Berlin

Koordination und Austausch von ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer*innen aus Deutschland, Griechenland, und der Türkei - ein Beitrag für würdige Bedingungen für geflüchtete Menschen an den europäischen Außengrenzen.

 

Zur Projektgruppe

Joliba e.V. - ConAction
Görlitzer Strasse 70
10997 Berlin
Telefon:
01791162192
Fokus (Altersgruppe) auf:
Erwachsene
Lokale Zuordnung:
international

Projektinformation

Seit 2015 haben mehr als eine Million Menschen ihr Leben über das Mittelmeer zu den Küsten Griechenlands und der Türkei riskiert. Gegenwärtig sind in Griechenland noch immer mehr als 60.000 Flüchtlinge gestrandet und mehr als drei Millionen in der Türkei.

Von Anfang an hat die europäische Zivilgesellschaft Anteilnahme gezeigt und sich organisiert, um zu helfen. Viele weigern sich nach wie vor tatenlos zuzusehen und verdienen es, gehört zu werden.

ConAction hat Vertreter*innen von mehr als 45 internationalen ehrenamtlichen Flüchtlingshilfsorganisationen aus Griechenland, der Türkei und Deutschland in Berlin zusammengebracht. Die Konferenz hat Akteur*innen, die vor Ort humanitäre Hilfe leisten, eine Plattform gegeben, um im Austausch mit deutschen Hilfsinitiativen gemeinsame politische Ziele sowie konkrete Forderungen zu entwickeln. Unter Einbezug der Öffentlichkeit wurden Strategien diskutiert, Handlungspläne koordiniert sowie ein gemeinsames Positionspapier in Form eines Special Issue Conference Newspaper verfasst.

In Workshops erhielten Besucher*innen die Möglichkeit, sich in direkter Interaktion über die aktuelle Situation zu informieren.

Workshop Themen waren: Community Center // Individuelle Fallarbeit // Bootsüberfahrten und - ankünfte // Rechtliche Unterstützung // Camp Management // Kommunikation & Information // Small Income Projects // Medizinische Hilfe // Bridge-Building from Germany

Auf einem Bazar konnten handgefertigte Produkte aus Flüchtlingsprojekten erworben werden und eine Kunstausstellung zeigte Fluchtgeschichten in Bildern. Es gab eine Performance der Story Telling Arena mit biografischen Geschichten von Betroffenen. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit unter Anleitung einer Künstlerin an Live-Drawing Sessions teilzunehmen.

Es haben 240 Personen an der Konferenz teilgenommen.

Es war den Organisatoren ein Anliegen, die ehrenamtlichen Helfer*innen, die seit 2 Jahren in Projekten in Griechenland und der Türkei engagiert sind, zu würdigen, zu unterstützen und zu vernetzen und ihnen die Möglichkeit zu geben ihre Forderungen öffentlich darzustellen.

Durch intensives Fundraising ist es möglich gewesen 70 Personen aus verschiedenen europäischen Ländern mit Unterkunft und Reisekosten komplett zu finanzieren, um ihnen die Teilnahme an der Konferenz überhaupt erst zu ermöglichen.

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Aus der Konferenz ist der Bedarf für eine Veranstaltung zur Kriminalisierung von Flüchtlingshelfern entstanden. Diese wird im April in Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung stattfinden.

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Weiterhin gibt es darüber hinaus eine ConAction Network Facebook Gruppe, in der sich über Themen der Konferenz und weitere Ideen für die Zukunft ausgetauscht wird.
https://www.facebook.com/ConActionConference/
https://www.facebook.com/groups/357278351370051/