Hip Hop, Met­al, Skate­board­ing, Tech­no, Punk, Ultras, Goth­ic oder Emo – auf den ersten Blick zeigt diese Vielfalt an Jugend­kul­turen, wie viele ver­schiedene Aus­drucksmöglichkeit­en sich junge Men­schen heute schaf­fen.

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Archiv der Jugend­kul­turen e. V.
Fidicin­strasse 3
10965 Berlin
Tele­fon:
030–6942934
Lokale Zuord­nung:
städtisch

Projektinformation

So entste­hen span­nende und reizvolle Dinge – neue Musik, neue Sportarten, Kun­st, Mode. Außer­dem bieten Jugend­kul­turen neue Wege, die man gehen kann, um etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Auf den zweit­en Blick sind Jugend­kul­turen aber auch nicht frei von Prob­le­men, wie beispiel­sweise Diskri­m­inierun­gen: Auch hier wer­den Men­schen wegen tat­säch­lich­er oder zugeschrieben­er Merk­male benachteiligt, aus­geschlossen oder ange­grif­f­en. Die Ausstel­lung der z/weite Blick gibt einen Ein­blick in die Prob­lem­bere­iche von Jugend­kul­turen und soll den Blick für ver­schiedene Arten von Diskri­m­inierung schär­fen. Anhand einiger aus­gewählter Beispiele wird auf 18 Ausstel­lungstafeln gezeigt, in welchen For­men Diskri­m­inierun­gen auftreten kön­nen. The­men der Ausstel­lung sind unter anderem Ras­sis­mus, Anti­semitismus, Sex­is­mus und Homo­pho­bie in ver­schiede­nen Jugend­kul­turen, aber auch in der all­ge­meinen Pop­kul­tur. Darüber hin­aus wer­den Beispiele aus Jugend­kul­turen, in denen sich Jugendliche gegen Diskri­m­inierun­gen engagieren, vorgestellt.

Der z/weite Blick soll Anre­gun­gen geben, über diese Dinge nachzu­denken, die eigene Sicht zu hin­ter­fra­gen und im besten Fall selb­st etwas zu unternehmen. Es ist manch­mal ein­fach­er als gedacht, etwas zu ändern, und Jugend­kul­turen kön­nen hier­für eine wun­der­bare Plat­tform bieten.