DISCOVER FOOTBALL steht für eine alternative Perspektive auf Frauen*rechte und Fußball weltweit!

Fußball bewegt die Welt — mehr als jede andere Sportart. DISCOVER FOOTBALL nutzt Fußball um beson­dere Begeg­nun­gen zwis­chen Frauen* zu ermöglichen, die sich son­st nie getrof­fen hät­ten.

Im Jahr 2012 haben wir unsere eige­nen Fußbal­lvere­in, den DFC Kreuzberg gegrün­det. Er ste­ht allen Frauen*, Les­ben, Trans*- und Inter*-Personen (FLTI*-Personen), die Fußball spie­len wollen, offen, unab­hängig von ihrer sportlichen Leis­tung, ihrem fußbal­lerischen Niveau und ihrem Alter.

Zur Projektgruppe

DISCOVER FOOTBALL — Fußball und Begeg­nung e.V.
Richard­str. 43
12055 Berlin
Tele­fon:
01775044659
Fokus (Alters­gruppe) auf:
Erwach­seneJugendliche
Lokale Zuord­nung:
inter­na­tion­alstädtisch

Projektinformation

Mit DISCOVER FOOTBALL engagieren wir uns für Gle­ich­berech­ti­gung, Emanzi­pa­tion und Frauen*rechte weltweit, dabei set­zen wir Fußball gezielt als Empow­er­ment-Strate­gie ein. Wir sind 20 Frauen* aus Berlin, die DISCOVER FOOTBALL größ­ten­teils ehre­namtlich organ­isieren. DISCOVER FOOTBALL ist ein gemein­nütziger Vere­in und wurde 2009 gegrün­det.

Wir benutzen Fußball um beson­dere Begeg­nun­gen zwis­chen Frauen* zu ermöglichen, die sich son­st nie getrof­fen hät­ten. Die alle gemein­sam haben, dass sie sich in ein­er Män­ner­domäne durch­set­zen. Wir zeigen starke Frauen*, ver­net­zen Frauen*fußballteams und Frauen*rechtsaktivistinnen. Damit fordern wir Stereo­type rund um den Fußball her­aus. Fußball zu spie­len bedeutet für Frauen* fast über­all auf der Welt mit tra­di­tionellen Geschlechter­rollen kon­fron­tiert zu wer­den.

Fußball ist dabei für uns das Bindeglied, die gemein­same Lei­den­schaft, aber auch Mit­tel und Sym­bol. Mit Fußball schaf­fen wir es, Frauen mit sehr unter­schiedlichen Hin­ter­grün­den und Lebenser­fahrun­gen zusam­men­zubrin­gen und sich trotz­dem auf Augen­höhe zu begeg­nen.

Fußball ist Begeg­nung, weltweit.

DISCOVER FOOTBALL

  • … fordert Geschlechter­stereo­type her­aus, macht starke Frauen* sicht­bar und ver­schafft ihnen öffentliche Anerken­nung
  • … fördert Autonomie und Mobil­ität von Mäd­chen* und Frauen*
  • … ermöglicht Aus­tausch und Begeg­nun­gen auf Augen­höhe
  • … bietet Frauen* die Möglichkeit an sportlichen Wet­tbe­wer­ben teilzunehmen
  • … entwick­elt und teilt Wis­sen zu Fußball und Empow­er­ment
  • … macht Kam­pag­nen zu Ungle­ich­heit­en und nimmt Ein­fluss auf Sport­poli­tik

Im Jahr 2012 haben wir unsere eige­nen Fußbal­lvere­in, den  DFC Kreuzberg gegrün­det. Der DFC Kreuzberg ist ein selb­stor­gan­isiert­er, poli­tisch engagiert­er Fußbal­lvere­in, der dazu beitra­gen soll, Frauen* und Mäd­chen* 1) zu ermuti­gen, Fußball zu spie­len. Da es in tra­di­tionellen Fußbal­lvere­inen für Frauen* sowie Inter*- und Trans*-Personen oft­mals sehr schwierig ist, die beste­hen­den, von cis-Män­nern dominierten Struk­turen aufzubrechen, wollen wir mit dem DFC Kreuzberg eine selb­stor­gan­isierte und trans­par­ente Alter­na­tive schaf­fen und die Fußbal­l­land­schaft wachrüt­teln.

Der DFC Kreuzberg ste­ht allen Frauen*, Les­ben, Trans*- und Inter*-Personen (FLTI*-Personen), die Fußball spie­len wollen, offen, unab­hängig von ihrer sportlichen Leis­tung, ihrem fußbal­lerischen Niveau und ihrem Alter. Daher soll der Vere­in von Mitspieler_innen mit unter­schiedlichen Back­grounds getra­gen wer­den, Unter­schiede zwis­chen uns Anerken­nung find­en und unter­schiedliche Posi­tio­nen, Anliegen und Bedürfnisse einen Raum find­en.

Der DFC Kreuzberg set­zt sich gegen Sex­is­mus, Ras­sis­mus, Homo-/Bi-/Trans*/Inter*feindlichkeit und andere Diskri­m­inierungs­for­men auf und neben dem Fußballplatz ein.

Momen­tan haben wir ein 11er*innen- sowie ein 7er*innen-Team im Liga-Betrieb des Berlin­er Fußball-Ver­bands sowie eine offene Train­ings­gruppe.

Unsere Web­seite ist: https://dfc-kreuzberg.jimdo.com/

1) Wir ver­längern die Begriffe Frauen* und Mäd­chen* mit einem Sternchen und ver­wen­den zwis­chen der männlichen und der weib­lichen Form von Wörtern einen Unter­strich (Gen­der Gap), um damit zu kennze­ich­nen, dass es mehr als eine (sozial kon­stru­ierte und normierte) Vorstel­lung davon gibt, was “Frau-sein” / “Mäd­chen-sein” bedeuten kann. Desweit­eren zeigt es die (nicht selb­stver­ständliche) Offen­heit unseres Vere­ins, unser­er Teams bzw. Train­ings, gegenüber Trans*- und Inter*-Fußballer_innen.