Ein Jugendthe­ater­fes­ti­val von Jugendlichen für Jugendliche vom 20.–22.10.2011 im Haus der Kul­turen der Welt.

Projektgalerie

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Ini­tia­tive Grenzen-Los!e.V.
Wiclef­s­trasse 32
10551, Berlin
Tele­fon:
030 488 15 220/1
Fokus (Alters­gruppe) auf:
Jugendliche

Projektinformation

Kiez­cou­ture trifft auf Gold­ene Mitte“, „Bunte Zellen“ auf „Göt­tliche Samen“, ob „Mis­sion Impos­si­ble“ oder „Wege der Frei­heit“, „Stolzen­hagen Moves“ oder „Reclaim the Build­ing“, Leben in der „Social Box“, das Schick­sal ein­er Mus­li­ma in „Kein­er hat mich gefragt!“ oder Stim­men aus Palästi­na in „Gaza Monologe“, die Geschichte von „Türken Sam“ oder (fast) vergessene Biogra­phien aus der NS-Zeit, sei es die Frage nach „Iden­tität“ oder „Hass und Liebe“, das FESITWALLA bietet mit mehr als 40 Ver­anstal­tun­gen, davon

16 The­ater­pro­duk­tio­nen, sechs Work­shops, vier Per­for­mances, sieben Fil­men, mehreren Son­derver­anstal­tun­gen sowie Ausstel­lun­gen, Infos­tän­den, ein­er Juliano-Mer-Khamis-Gedenkver­anstal­tung, Zugangspan­els, ein­er bun­ten Parade und einem Abschlusskonz­ert mit anschließen­der Par­ty, ein buntes Pro­gramm rund um das The­ma ZUGANG: KulTür auf!

Das FESTIWALLA wurde weit­ge­hend selb­st­ständig von Jugendlichen zwis­chen 12–25 Jahren organ­isiert, aus­gerichtet und mitbe­spielt. Gemein­sam mit den Mitarbeiter_innen des Jugendthe­ater­Büros Berlin (JTB) bilde­ten Sie ein gle­ich­berechtigtes Team. Gemein­sam waren wir ver­ant­wortlich für die Bere­iche Ensem­ble, Maske, Req­ui­site, Licht, Ton, Film, Öffentlichkeit­sar­beit und Pla­nung.

Im Rah­men des FESTIWALLA kam inhaltlich zusam­men, was das JTB in den let­zten drei Jahren erar­beit­et hat. The­men wie Iden­tität, Beruf und Beru­fung, Hass und Liebe, lokale und glob­ale Kon­flik­ten, aber vor allem alles rund um unsere ZUGANGS Kam­pagne KulTür auf!, die für mehr Zugangsrechte von benachteiligte Jugendlichen im kün­st­lerischen Bere­ich ste­ht. Aber nicht nur die Eigen­pro­duk­tio­nen des Jugendthe­ater­Büros Berlin sind auf dem FESTIWALLA vertreten gewe­sen, über 18 weit­ere Grup­pen haucht­en dem Fes­ti­val Leben ein und bere­ich­ern es durch ihre orig­inellen Beiträge.

Das Fes­ti­valvorhaben ver­band ver­schiedene stilis­tis­che und kün­st­lerische Aus­drucks­for­men wie Schaus­piel, Tanz, Musik, Street-Per­for­mances, Ausstel­lun­gen, Instal­la­tio­nen, Filme, Diskus­sions­foren und Work­shops. Es schlug eine Brücke zwis­chen der ‘Welt des The­aters und der Kün­ste’ und der ‘Welt´ der Jugendlichen. Es nutzt Kun­st als Kom­mu­nika­tion­s­mit­tel und Ver­mit­tlungsin­stru­ment.

Mit dem FESTIWALLA schafften sich Jugendliche aus sozialen ‚Bren­npunk­ten‘ – über die son­st immer nur (neg­a­tiv) berichtet wird – in Eigen­regie einen öffentlichen Raum und eine Bühne für ihre Anliegen. Zen­tral ist dabei das Empow­er­ment der Jugendlichen. Sie waren es, die sich einen ZUGANG zu den “etablierten” Kul­turbe­trieben ver­schaf­fen. KulTür auf! im Haus der Kul­turen der Welt, das seine Türen für dieses Ereig­nis der beson­dren Art öffnet.

Das FESTIWALLA – ein Jugendthe­ater­fes­ti­val:

Zwis­chen Straßen­fest und Kul­tur­ereig­nis.
Zwis­chen Par­ty und Jugend­kongress.
Ein Lob an die Brico­lage der Straßenkultur(en) und ein Ren­dezvous mit dem Kul­turbe­trieb.
Ein Ereig­nis das provozieren und überzeu­gen will.
Gegen die medi­ale Dämon­isierung der Jugend von heute, als Forum für Geschicht­en aus den glob­alen und lokalen, den seel­is­chen und den materiellen Bren­npunk­ten der Jugendlichen. Social Net­work­ing live, statt Vere­inzelung und Verzwei­flung, inter-aktive poli­tis­che Bil­dung statt frontaler Unter­richt und Autoor­gan­i­sa­tion statt Ther­a­pie.

Das FESTIWALLA, eine Möglichkeit der Begeg­nung zwis­chen mar­gin­al­isierten Jugendlichen, der bre­it­en Öffentlichkeit und den Kul­turbe­trieben.