Protagonistinnen des Videofeatures sind vier Mädchen unterschiedlicher kultureller Herkunft – allesamt …

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AG (L)Einwand - Juventus e.V.
Mahlerstraße 20
13088 Berlin
Telefon:
030-2919297

Projektinformation

… Fußballspielerinnen des B-Mädchenteams von Türkiyemspor Berlin 1978 e.V.

Die Nachwuchs-Kickerinnen Elvan (17), Lara (15), Paulin (15) und Madlen (16) gewähren in der etwa 50minütigen Dokumentation einen Einblick in ihr Leben, in dem sich - wie sollte es anders sein - fast alles um Fußball dreht... Die persönlichen Blickwinkel der Mädchen geben unterschiedliche Bildausschnitte, Bilder frei, die sich zu einem filmischen Porträt zuammenfügen, welches - schlaglichtartig – das Leben, die Interessen, Probleme, Werte und Wünsche der jungen Berlinerinnen beleuchtet.

Entstanden sind die Aufnahmen zwischen Dezember 2010 und Mai 2011 im Rahmen eines Jugendprojektes der AG (L)Einwand des Jugendfördervereins Juventus e.V.. mit Blick auf die Frauenfußball-WM 2011. In Berlin leben zahllose aktive Fußballspielerinnen aller Altersklassen mit unterschiedlichsten kulturellen und sozialen Hintergründen. Fußball als „Sportart Nr. 1“, der Mädchen wie Jungen verschiedener ethnischer und sozialer Herkunft gleichermaßen begeistert, dient im Projekt als Ausgangspunkt für die filmische Entdeckungsreise innerhalb der unterschiedlichen Familien und im Team – und im Sinne von „verschiedene Menschen = eine Leidenschaft“ als bindendes Element.

Der abstrakte Begriff der Integration wird im Projekt mit filmischen (Ab)Bildern persönlicher Geschichten von Nachwuchs-Fußballerinnen zum Leben erweckt. Wie in einem ‚Kinderland‘ verbindet die Mädchen - unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft, dem sozialem Status, ihren persönlichen Stärken und Schwächen – der Spaß am gemeinsamen Spiel, für welches es gerechte Regeln gibt, die für alle gelten. Das Videofeature ‚Kickerland‘ zeigt vier junge Spielerinnen, die Fußball leben. In einem Team, in dem neben sportlichen Ambitionen vor allem gegenseitige Akzeptanz und Zusammenhalt wichtig sind; in dem Unterschiede als Normalität und Bereicherung angesehen werden.

Das Projekt wird gefördert vom Fonds Soziokultur und der Kulturstiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) 2010/11.