Gewinner Ausze­ich­nung
2013

Die Mah­nwache gegen Intol­er­anz Gewalt Ras­sis­mus und Anti­semitismus begann im Herb­st 2000 als Reak­tion auf die ras­sis­tis­chen und recht­sex­tremen Gewalt­tat­en in Berlin, Bran­den­burg und ganz Deutsch­land.

Zur Projektgruppe

Evan­ge­lis­ch­er Kirchenkreis Span­dau
Jüden­str. 37
13597 Berlin
Tele­fon:
030 322 944 300
Lokale Zuord­nung:
bezirk­lichstädtisch

Projektinformation

Sie find­et seit­dem an jedem 1. Sam­stag im Monat auf dem Span­dauer Mark­t­platz von 11 bis 12 Uhr unter dem Mot­to „Einan­der acht­en — Gewalt ächt­en — Gesicht zeigen“ statt. Die vor­ange­hende Andacht in der St. Niko­lai-Kirche dient der Ein­stim­mung, Samm­lung und Begeg­nung.
Die Mah­nwache wird getra­gen von der Evan­ge­lis­chen und der Katholis­chen Kirche Span­daus, dem Span­dauer Bünd­nis gegen Rechts, dem Inte­gra­tions­beirat des Bezirks und der „Aktion Notein­gang“ Span­dau.

Ziel­grup­pen:
Die Mah­nwache bietet engagierten Men­schen ein Forum „Gesicht zu zeigen“, Pas­san­ten sollen zum Nach­denken und zur Auseinan­der­set­zung angeregt wer­den und kön­nen sich spon­tan dazu stellen. Betrof­fene fühlen sich gestärkt, Poli­tik­er wer­den gemah­nt, dem The­ma Beach­tung zu schenken und die Presse wird ani­miert, das The­ma aufzu­greifen.

Ziele:
Die Mah­nwache wird von einem bre­it­en Quer­schnitt der Span­dauer Bevölkerung wahrgenom­men. Pas­san­ten wer­den für das The­ma sen­si­bil­isiert oder sen­si­bel gehal­ten. Die Mah­nwache ermöglicht eine spon­tane Teil­nahme.
Die Mah­nwache baut Brück­en zwis­chen den Kon­fes­sio­nen, Reli­gio­nen und Weltan­schau­un­gen. Sie stärkt die Verknüp­fung von Aktion­s­grup­pen untere­inan­der, in den Bezirk und zur Poli­tik. Sie ist ein Net­zw­erk, das kurzfristig auf Vor­fälle reagieren kann, sei es durch beson­dere Mah­nwachen, durch Briefe oder Aufrufe.