Gewinner Ausze­ich­nung
2009

Babel e.V. ist ein gemein­nütziger Vere­in im Bezirk Marzahn-Hellers­dorf, der seit 1992 im interkul­turellen Bere­ich tätig ist.

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Zur Projektgruppe

Interkul­tureller Jugend­beirat von Babel e. V.
Klaus­dor­fer Straße 8
12629 Berlin
Tele­fon:
030/99 858 91
Fokus (Alters­gruppe) auf:
Jugendliche
Lokale Zuord­nung:
bezirk­lich

Projektinformation

Der Vere­in ist anerkan­nter Träger der freien Jugend­hil­fe und Mit­glied des Par­itätis­chen Wohlfahrtsver­ban­des, der in einem kom­plizierten Sozial­raum mit hohem Anteil sozial Benachteiligter arbeit­et. Ein wichtiger Schw­er­punkt der Tätigkeit ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, wobei es vor allem um den Abbau von Vorurteilen, die Auseinan­der­set­zung mit Recht­sex­trem­is­mus und Ras­sis­mus sowie die Ver­mit­tlung von Aspek­ten des interkul­turellen Zusam­men­lebens geht. Durch Ver­mit­tlungs-, Beziehungs- und Begeg­nungsar­beit soll die Fähigkeit junger Men­schen unter­schiedlich­er Herkun­ft zum lebendi­gen und kon­flik­t­freien Aus­tausch kul­tureller Erfahrun­gen entwick­elt wer­den.
Der Sitz des Vere­ins in Berlin-Hellers­dorf wird Haus Baby­lon genan­nt. Der Name Babel ist der hebräis­che Name für die Stadt Baby­lon. Der bib­lis­chen Leg­ende zufolge baut­en die Men­schen in Baby­lon einen Turm, der bis zum Him­mel reichen sollte. Gott zürnte den Men­schen für diese Her­aus­forderung und zur Strafe gab er den Men­schen unter­schiedliche Sprachen, so dass sie sich nicht mehr miteinan­der ver­ständi­gen kon­nten. Der Turm kon­nte nicht mehr weit­er gebaut wer­den und die Men­schen zogen in unter­schiedliche Rich­tun­gen von dan­nen. Unser Vere­insl­o­go der Turm von Baby­lon bedeutet für und, trotz unter­schiedlich­er Sprachen eine gemein­same Sprache zu find­en und diese täglich zu leben

Der Vere­in Babel e. V. ste­ht für Mitar­beit­er unter­schiedlich­er Herkun­ft, Nation­al­ität und Mut­ter­sprache, die diese Tat­sache nicht als tren­nend empfind­en, son­dern vielmehr als verbindend und sich für eine friedlich­es Miteinan­der aller Kul­turen ein­set­zen.

Seit Grün­dung des Vere­ins ver­bracht­en Kinder und Jugendliche unter­schiedlich­er Herkun­ft ihre Freizeit in den Räu­men von Haus Baby­lon. Sie alle fan­den sich auf­grund gemein­samer Inter­essen zusam­men. Im Jahre 2003 grün­de­ten dann 9 Jugendliche den Interkul­turellen Jugend­beirat im Haus Baby­lon. Diesem Jugend­beirat gehören Jugendliche unter­schiedlich­er eth­nis­ch­er Herkun­ft an, die sich durch gemein­same Inter­essen ver­bun­den fühlen.

Zuerst über­nahm der Jugend­beirat kleinere Auf­gaben in seinem Ver­ant­wor­tungs­bere­ich. Dazu gehörten die Beauf­sich­ti­gung des Com­put­er­clubs, Teil­nahme an den Ver­anstal­tun­gen des Vere­ins, wie Pro­jek­t­tage für Schulen und Län­der­abende.

Dann began­nen die Jugendlichen des Jugend­beirats eigene Ver­anstal­tun­gen und Pro­jek­te zu organ­isieren und durchzuführen. Zu diesen Ver­anstal­tun­gen des Jugend­beirats in eigen­er Ver­ant­wor­tung gehören die Tol­er­anzw­erk­statt, das Baby­lonis­che Sym­po­sium für Jugendliche und der Salo-Tre­ff. In der Tol­er­anzw­erk­statt kön­nen Jugendliche über Filme und Doku­men­ta­tio­nen zu bes­timmten The­men disku­tieren. Beim Baby­lonis­chen Sym­po­sium wer­den gemein­sam Gerichte aus ver­schiede­nen Län­dern gekocht und ver­speist sowie Inter­es­santes aus diesen Län­dern berichtet.
Wir beteili­gen uns am Wet­tbe­werb „Respekt gewin­nt“, weil unser Interkul­turelle Jugend­beirat ohne gegen­seit­i­gen Respekt funk­tion­ieren würde. Respekt heißt für uns, den Anderen so zu akzep­tieren wie er ist. Wir hören einan­der zu, gehen aufeinan­der zu und erken­nen uns gegen­seit­ig an. Respekt hil­ft uns, am gesellschaftlichen Leben zu par­tizip­ieren und unsere Gesellschaft interkul­tureller zu machen. Wir möcht­en andere an unseren Erfahrun­gen teil­haben lassen.