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Preisverleihung an „Schülerpaten Berlin“ bei Topographie des Terrors

Die Schüler­pat­en Berlin zeigen seit Jahren großen per­sön­lich­es und organ­isiertes Engage­ment. Haut­säch­lich Studierende unter­stützen einzelne Schüler in vie­len Berlin­er Schulen, und deren Fam­i­lien, mit meist migrantis­chem Hin­ter­grund. Auch sie selb­st kom­men aus migrantis­chen Bezü­gen und zeigen mit ihren eige­nen “Bil­dungskar­ri­eren” den Schülern, dass sie es auch schaf­fen kön­nen. Dabei geht die Unter­stützung weit über ein­fache Nach­hil­fe hin­aus. Sie ver­mit­teln als interkul­turell kom­pe­tente Men­schen, Kon­tak­te, sprechen mit dem Lehrper­son­al und den Schulleitun­gen, helfen bei Gän­gen zu Ämtern usw.

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real spendet Küchengeräte für interkulturelles Kochen

Ob pol­nis­ch­er Schoko­ladenkuchen oder ein viet­name­sis­ch­er Brunch: Dass gemein­sames Kochen und Essen die ein­fach­sten und besten Wege für Inte­gra­tion und Ver­ständi­gung sind, davon kon­nte sich Nils Busch-Petersen, Haupt­geschäfts­führer des Han­delsver­bands Berlin-Bran­den­burg und Mit­glied im Berlin­er Ratschlag für Demokratie im ver­gan­genen Som­mer beim interkul­turellen Kochen im Haus Baby­lon selb­st überzeu­gen. Bei Bli­ni und afrikanis­chem Ein­topf ver­sprach er dem Team spon­tan ein Küchengerät.

Und die real SB-Waren­haus GmbH machte sein Ver­sprechen jet­zt mehr als wahr und lieferte gle­ich zwei Herde und zwei Kühlschränke für die interkul­turelle Begeg­nungsstätte in Marzahn-Hellers­dorf, so dass weit­eren Kochevents im Haus Babel nichts mehr im Wege ste­ht.

Das Team des Babel e.V. und der Berlin­er Ratschlag für Demokratie bedanken sich noch ein­mal sehr her­zlich bei Nils Busch-Petersen und real für die gelun­gene Wei­h­nacht­süber­raschung.

Vernetzt gegen Nazis

Smart­phone-App GEGEN NAZIS set­zt neue Maßstäbe in der zivilge­sellschaftlichen Mobil­isierung

Das Net­zw­erk „Berlin gegen Nazis“ zielt auf eine zeit­gemäße Ansprache: Die neue App informiert ihre Nutzer_innen über rel­e­vante Aktio­nen aus der recht­sex­tremen Szene und die vielfälti­gen Aktiv­itäten im Umgang damit. Als zen­trales Ele­ment dient eine inter­ak­tive Berlin-Karte. Sie informiert die Nutzer_innen aktuell per Push- Nachricht­en über Routen, Kundge­bun­gen der Nazis und Gegenkundge­bun­gen sowie kreative Protes­tak­tio­nen der Partner_innen des Net­zw­erks.

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Interviews mit 10 Mitgliedern des Ratschlags

In den let­zten Wochen haben wir einige Mit­glieder des Ratschlags an ihren Wirkungsstät­ten aufge­sucht und zur aktuellen Lage in Berlin zu den Stich­worten „Respekt-Kul­tur“ und „Flüchtlings­de­bat­te“ befragt. Die Mit­glieder antworteten sehr konkret und mit klaren Posi­tio­nen. Beson­ders bemerkenswert: Ganz unab­hängig von der poli­tis­ch­er Aus­rich­tung der Mit­glieder liegen die Lösungsvorschläge sehr dicht beieinan­der.
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Fach+Fest der Lokalen Aktionspläne des Bezirks Mitte

10 Uhr im Rathaus Mitte

Fach+Fest der Lokalen Aktionspläne des Bezirks Mitte
19. September 2014 10:00 Uhr Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin, Robert-Havemann-Saal (BVV-Saal)

Fach+Fest der Lokalen Aktionspläne des Bezirks Mitte

Koordinierung der Lokalen Aktionspläne in Mitte

Moabit, Oslo­er Straße und Wedding/Brunnenstraße Süd — Die Drei Lokalen Aktion­spläne des Bezirks blick­en auf mit­tler­weile acht Jahre Engage­mentmehr lesen …

Gedenktafel für Mod Helmy eingeweiht

Auf Ini­tia­tive von Sabine Mülder und Dr. Karsten Mülder wurde an der Fas­sade des Haus­es in der Krefelder Straße 7 eine Gedenk­tafel enthüllt, die an den ägyp­tis­chen Arzt Dr. Mod Helmy erin­nert. Damit wird nun auch in Berlin dem “stillen Helden” gedacht, der während der NS-Dik­tatur vie­len Men­schen das Leben ret­tete, obwohl er selb­st unter mas­siv­er Unter­drück­ung durch die Nazis zu lei­den hat­te. Als Helmy vor über dreißig Jahren am 10. Jan­u­ar 1982 in sein­er Char­lot­ten­burg­er Woh­nung starb, war von seinem Mut und sein­er Men­schlichkeit nur weni­gen etwas bekan­nt.

Auf der Tafel ste­ht: „Der ägyp­tis­che Stu­dent kam 1922 nach Berlin. Er pro­movierte 1937 als Facharzt für Innere Medi­zin. 1939 und 1940 wurde er von der Gestapo ver­haftet. Von 1942 bis zur Befreiung 1945 ver­steck­te er zusam­men mit Fri­da Sztur­mann in sein­er Woh­nung, sowie in ein­er Garten­laube, mehrere Juden. 2013 in Yad Vashem (Israel)als »Gerechter unter den Völk­ern« geehrt.“

Die Gedenk­tafel wurde unter Beteili­gung von Ralf Wieland, Präsi­dent des Abge­ord­neten­haus Berlin und Mit­glied des Berlin­er Ratschlags für Demokratie enthüllt.

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