Getagged als - Nationalsozialismus

Plakataktion „Berlin erinnert sich“

9. November 1938 – Berlin erinnert sich! 

Anlässlich des Jahrestages der nation­al­sozial­is­tis­chen Novem­ber­pogrome (auch “Reich­skristall­nacht”) vom 9. Novem­ber 1938 erin­nern der Han­delsver­band Berlin-Bran­den­burg, der Ver.di Lan­des­bezirk Berlin-Bran­den­burg und das Cen­trum Judaicum in ein­er gemein­samen Plakatak­tion an die Ereignisse vom 9. Novem­ber 1938. „Berlin erin­nert sich“ ist der Leitgedanke mehr lesen …

Franz-Bobzien-Preis 2016

Im Früh­jahr 2016 vergeben die Stadt Oranien­burg und die Gedenkstätte Sach­sen­hausen zum vierten Mal den „Franz-Bobzien-Preis“. Schirmherr ist der Min­is­ter­präsi­dent des Lan­des Bran­den­burg, Dr. Diet­mar Woid­ke.

Mit der Ausze­ich­nung wer­den Pro­jek­te in Bran­den­burg und Berlin gewürdigt, die in einem beson­deren Maße zur Stärkung von Demokratie und Tol­er­anz beitra­gen. Beson­dere Beach­tung erfahren Pro­jek­te, die sich mit der Aufar­beitung des Nation­al­sozial­is­mus in Deutsch­land auseinan­der­set­zen und damit ein Zeichen gegen Ras­sis­mus und rechte Gewalt in unser­er heuti­gen Gesellschaft set­zen. Bewer­ben kön­nen sich Schulen, Vere­ine, son­stige Bil­dung­sein­rich­tun­gen, Ini­tia­tiv­en und Einzelper­so­n­en. Das Preis­geld beträgt 3 000 Euro. Die Zweit- und Drittplatzierten erhal­ten attrak­tive Sach­preise. Bewer­bungss­chluss ist der 30. Novem­ber 2015.

Der Berlin­er Ratschlag für Demokratie ist Part­ner des Franz-Bobzien-Preis­es.

Mehr Infor­ma­tion: www.bobzienpreis.oranienburg.de

 

 

KINDER FÜR KINDER“ — Einweihung des Mahnmals für die ermordeten Kinder der Zwangsarbeiter der NS-Zeit

Kinder für Kinder - Einweihung des Mahnmals

21. September, 15:00

KINDER FÜR KINDER“ — Einweihung des Mahnmals für die ermordeten Kinder der Zwangsarbeiter der NS-Zeit
21. September 2014 15:00 Uhr, Hobrechtsfelder Chaussee, 13125 Berlin-Buch, großer Parkplatz

KINDER FÜR KINDER“ — Einweihung des Mahnmals für die ermordeten Kinder der Zwangsarbeiter der NS-Zeit

Steine ohne Grenzen

Ein­wei­hung des Mah­n­mals für die ermorde­ten Kinder der Zwangsar­beit­er der NS-Zeit „KINDER FÜR KINDER
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4. Oktober 2014 16:00 Uhr, Anne Frank Zentrum, Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin

Filmvorführung: Augenzeugen

Anne Frank Zentrum

Der Film »Augen­zeu­gen« zeigt his­torische Auf­nah­men von Otto Frank und Por­traits von Miep Gies, Han­nah Pick-Goslar, Otto Treumann, Hannes Weiss und Ruth Wal­lage Bin­heim gezeigt.
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10. Oktober 2014 18:00 Uhr, Kiezspinne FAS e.V., Schulze-Boysen-Straße 38, 10365 Berlin

Ilse Stöbe. Wieder im Amt. Eine Widerstandskämpferin in der Wilhelmstraße

VVN-BdA Lichtenberg

Die bei­den Autor_innen Hans Cop­pi und Sabine Kebir lesen aus ihrem Buch über Ilse Stöbe, die im Auswär­ti­gen Amt in Berlin arbeit­ete und 1940/1941 ver­trauliche Berichte – vor allem zum bevorste­hen­den Über­fall auf die Sow­je­tu­nion – an den sow­jetis­chen mil­itärischen Nachrich­t­en­di­enst GRU weit­ergeleit­et hat.

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7. Oktober 2014 18:00 Uhr, Anna-Seghers-Bibliothek, Prerower Platz 2 ( Nähe S-Bhf Hohenschönhausen / Im Lindencenter)

Das Zwangslager für Sinti und Roma in Berlin-Marzahn: Alltag, Verfolgung und Deportation

Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz

Lesung mit der His­torik­erin Patri­cia Pien­t­ka.

Zwis­chen 1936 und 1945 waren schätzungsweise 1200 Sin­ti und Roma im Zwangslager Berlin-Marzahn interniert.
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20. September 2014 11:00 – 13:30 Uhr, Start am Rathaus Lichtenberg

Eine Fahrt durch die Geschichte Lichtenbergs

Von: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz

Nach ein­er kurzen Ein­führung von Dr. Thomas Thiele (Muse­um Licht­en­berg) wer­den mit dem Bus ver­schiedene his­torische Orte in Licht­en­berg ange­fahren.

Im Mit­telpunkt ste­ht die Zeit des Nation­al­sozial­is­mus sowie jüdis­ches Leben im Bezirk. Sta­tio­nen wer­den u. a. sein: jüdis­che Architek­tur in Friedrichs­felde, Kapit­u­la­tion­s­mu­se­um Karl­shorst, Denkmal für den Arbeiter_innenwiderstand im NS und vieles mehr.

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Hitler Light

Im 80. Jahr der Ernen­nung Hitlers zum Reich­skan­zlerbeschäftigt sich der Kün­stler Ron­nie Golz auf eine leichte und „leuch­t­ende“ Art mit dem Phänomen Hitler. In 13 DIN A1 Leuchtkästen (84 cm x 60 cm) wer­den Foto­col­la­gen über den Her­rn H. gezeigt.

Die Ausstel­lung „Hitler Light“ ist zu aller erst eine Hom­mage an den jüdis­chen Kün­stler John Heart­field, der zwis­chen 1918 und 1938 großar­tige Fotomon­ta­gen über Hitler und die Nation­al­sozial­is­ten schuf.

Damals war die Lage für ihn als Jude, der nach Eng­land entkom­men war, sehr ernst und auch sehr bedrohlich. Heute im Jahr 2013 hat sich der jüdis­che Kün­stler Ron­nie Golz ganz entspan­nt und mit ein wenig Humor mit diesem Her­rn H. beschäftigt.

Ausstel­lungszeit­en:
Mon­tag bis Fre­itag 10 bis 18 Uhr
Sam­stag und Son­ntag nach Voran­mel­dung
Koblanck­straße 10, 14109 Berlin-Wannsee

Aufruf zum Jugendforum denk!mal ’13

Das Abge­ord­neten­haus von Berlin möchte mit dem Jugend­fo­rum denk!mal Berlin­er Jugendliche unterstützen,die durch indi­vidu­elles Engage­ment, Grup­penini­tia­tiv­en oder Schul­pro­jek­te das Erin­nern an die Opfer des Nation­al­sozial­is­mus wach hal­ten und sich für Tol­er­anz und Ver­ständi­gung in unser­er Gesellschaft ein­set­zen.mehr lesen …

Skulptur: Block der Frauen, von Ingeborg Hunzinger erinnert an couragierte Solidaritätsaktion während der NS-Zeit.

Gedenken an die „Fabrikaktion“ und den Protest in der Rosenstraße

Am 27. Feb­ru­ar 1943 fand die sog. „Fab­rikak­tion“ statt, bei der Tausende Jüdin­nen und Juden an ihren Zwangsar­beitsstät­ten ver­haftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wur­den. In Berlin waren auch viele in soge­nan­nter Mis­chehe Lebende darunter, die im Sam­mel­lager in der Rosen­straße 2–4, dem ehe­ma­li­gen Wohlfahrt­samt der Jüdis­chen Gemeinde zu Berlin, interniert wur­den. Als ihre Ange­höri­gen, vor­wiegend Frauen, erfuhren, wo sie sich befan­den, har­rten sie tage­lang vor dem Gebäude aus — bis zu deren Freilas­sung. Heute erin­nert die Skulp­tur „Block der Frauen“ von Inge­borg Hun­zinger an diese ungewöhn­liche Sol­i­dar­ität­sak­tion während der NS-Zeit . Aus Anlass des 69. Jahrestages des Rosen­straßen-Protestes ver­anstal­tet der Ini­tia­tivkreis Rosen­straße eine Gedenk­feier und lädt anschließend zu einem Zeitzeu­genge­spräch ein.

Weit­er Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm hier:

Kinderdenkmal Georgenstrasse

72. Jahrestag des letzten Kindertransports am 31. August 1939

Es sprechen:

  • Dr. Chris­t­ian Han­ke, Bürg­er­meis­ter des Stadt­bezirks von Berlin – Mitte
  • Dr. Bart Hof­st­ede, Botschaft­srat der Botschaft des Kön­i­gre­ichs der Nieder­lande (ange­fragt)
  • Vizepräsi­dentin Mag­a­rete Kop­pers, Der Polizeipräsi­dent in Berlin
  • Andrew Noble, Botschaft des vere­inigten Kön­i­gre­ich­es Großbri­tan­niens und Nordir­lands
  • Greg Delaw­ie, Botschaft der Vere­inigten Staat­en von Ameri­ka
  • Andre Lossin, Geschäfts­führer Jüdis­che Gemeinde zu Berlin
  • Lisa Bech­n­er, Mod­er­a­tion

In Anwe­sen­heit der Vizepräsi­dentin des Deutschen Bun­destages, Petra Pau, des Kün­stlers Frank Meisler und Berlin­er Zeitzeu­gen der Kinder­trans­porte.