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Mentoring von zugewanderten Frauen für zugewanderte Frauen

Gewinnrunde

MY GEORGIA Women e.V. ist ein Karrierenetzwerk von zugewanderten Frauen für zugewanderte Frauen, gegründet im Jahr 2025. Wir stärken Frauen mit Migrationshintergrund und fördern die interkulturelle Vielfalt in der Arbeitswelt. Unser Verein verbindet demokratische Werte mit internationalem Know-how – für mehr Chancen, Gleichberechtigung und Zusammenhalt. Wir bieten Karriere- und Gründungsberatung, Coaching, praxisorientierte Trainings und Netzwerkmöglichkeiten für interkulturelle Frauen, die sich beruflich weiterentwickeln und aufsteigen wollen. Mit unserem Mentoring-Programm für migrantische Frauen möchten wir sie für den Ein- und Aufstieg in den Arbeitsmarkt besser vorbereiten und sie unterstützen. Zur Zeit erbringen wir alle Leistungen vollständig ehrenamtlich.

Projekt Informationen

MY GEORGIA Women - Karrierenetzwerk für internationale Frauen e.V.

Gustav-Freytag-Strasse 5
c/o Geoline
10827 Berlin

Dr. Lela Grießbach

https://www.mygeorgia-women.de/

Projektidee
Das Projekt „Mentoring von zugewanderten Frauen für zugewanderte Frauen“ schafft einen geschützten und empowernden Rahmen, in dem Frauen mit eigener Migrationserfahrung andere qualifizierte zugewanderte Frauen auf ihrem Integrations-, Bildungs- und Berufsweg begleiten. Ziel ist es, Ressourcen sichtbar zu machen, Selbstwirksamkeit zu stärken und nachhaltige Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu fördern.

Ausgangslage
Zugewanderte Frauen stehen häufig vor mehrfachen Herausforderungen: sprachliche Barrieren, fehlende Anerkennung von Qualifikationen, eingeschränkter Zugang zu Netzwerken, familiäre Mehrfachbelastung sowie strukturelle Diskriminierung. Gleichzeitig verfügen sie über hohe Resilienz, interkulturelle Kompetenzen, vielfältige biografische Ressourcen und sind oft hochqualifiziert. Diese Potenziale bleiben jedoch oft ungenutzt.

Das Projekt setzt genau hier an und nutzt den Peer-Ansatz: Frauen in Führungspositionen mit eigener Migrationserfahrung fungieren als Mentorinnen und begleiten andere qualifizierte Frauen mit ähnlichem Hintergrund.

 

Ziele des Projekts

  • Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit
  • Unterstützung bei beruflicher Weiterentwicklung
  • Aufbau nachhaltiger Netzwerke
  • Abbau struktureller und informeller Hürden
  • Förderung von Empowerment und gegenseitiger Solidarität

Zielgruppe

  • Mentees: Zugewanderte Frauen in unterschiedlichen Lebenslagen (z. B. neu zugewandert, in beruflicher Neuorientierung, mit Anerkennungsfragen, in der Familienphase).
  • Mentorinnen: Zugewanderte Frauen, die bereits länger im Land leben, beruflich integriert sind und über relevante Erfahrungs- und Systemkenntnisse verfügen.

Methodisches Vorgehen

  • Matching von Mentorinnen und Mentees nach Interessen, Zielen und Bedarfen
  • Regelmäßige 1:1-Mentoring-Treffen
  • Begleitende Gruppentreffen und Workshops (z. B. Bewerbungsstrategien, Anerkennung von Abschlüssen, Vereinbarkeit, Selbstpräsentation)
  • Netzwerkveranstaltungen
  • Interkulturelle Sensibilisierung und Empowerment-Module
  • Qualifizierung und Supervision der Mentorinnen

Innovativer Ansatz

Der Peer-to-Peer-Ansatz ermöglicht Begegnungen auf Augenhöhe. Mentorinnen dienen als Role Models und vermitteln nicht nur Informationen, sondern auch Orientierung, Mut und realistische Perspektiven. Gemeinsame biografische Erfahrungen schaffen Vertrauen und reduzieren Hemmschwellen.

 

Erwartete Wirkungen

  • Erhöhte berufliche Klarheit
  • Bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt
  • Gestärktes Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen
  • Erweiterte soziale Netzwerke
  • Nachhaltige gegenseitige Unterstützungssysteme
  • Positive Multiplikatorinnen-Effekte in Communities

Nachhaltigkeit

Langfristig soll ein stabiles Mentorinnen-Netzwerk aufgebaut werden, das eigenständig weiterwirkt und neue Teilnehmerinnen integriert. Durch Kooperationen mit Beratungsstellen, Bildungsträgern und Unternehmen wird die strukturelle Verankerung des Projekts sichergestellt.

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