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real spendet Küchengeräte für interkulturelles Kochen

Ob pol­nis­ch­er Schoko­ladenkuchen oder ein viet­name­sis­ch­er Brunch: Dass gemein­sames Kochen und Essen die ein­fach­sten und besten Wege für Inte­gra­tion und Ver­ständi­gung sind, davon kon­nte sich Nils Busch-Petersen, Haupt­geschäfts­führer des Han­delsver­bands Berlin-Bran­den­burg und Mit­glied im Berlin­er Ratschlag für Demokratie im ver­gan­genen Som­mer beim interkul­turellen Kochen im Haus Baby­lon selb­st überzeu­gen. Bei Bli­ni und afrikanis­chem Ein­topf ver­sprach er dem Team spon­tan ein Küchengerät.

Und die real SB-Waren­haus GmbH machte sein Ver­sprechen jet­zt mehr als wahr und lieferte gle­ich zwei Herde und zwei Kühlschränke für die interkul­turelle Begeg­nungsstätte in Marzahn-Hellers­dorf, so dass weit­eren Kochevents im Haus Babel nichts mehr im Wege ste­ht.

Das Team des Babel e.V. und der Berlin­er Ratschlag für Demokratie bedanken sich noch ein­mal sehr her­zlich bei Nils Busch-Petersen und real für die gelun­gene Wei­h­nacht­süber­raschung.

Markus Löning

Flüchtlinge brauchen die Hilfe und den Beistand unserer Gesellschaft!“

Markus Lön­ing sagte dem Tagesspiegel es sei wichtig, öffentlich klar zu machen, dass „wir als Berlin­er mit der recht­en Het­ze nichts zu tun haben wollen“. Bischof Dr. Markus Dröge rief im RBB-Infora­dio dazu auf sich das friedliche Zusam­men­leben nicht von weni­gen Radikalen zer­stören zu lassen. Die Ratschlagsmit­glieder Moni­ka Grüt­ters und Petra Pau beteiligten sich an ein­er gemein­samen Erk­lärung der Direk­tkan­di­datin­nen und -kan­di­dat­en zur Bun­destagswahl im Wahlkreis Berlin, Marzahn-Hellers­dorf. Darin posi­tion­ieren sie sich deut­lich gegen „die empören­den Ver­suche von Recht­sex­trem­is­ten, aus­län­der­feindliche Stim­mungen zu schüren und Wahlkampf auf dem Rück­en der ver­störten und trau­ma­tisieren Flüchtlinge zu machen.“

Während in vie­len Kom­mentaren dazu ger­at­en wurde, die Äng­ste und Bedenken der Anwohner­in­nen und Anwohn­er in Hellers­dorf ernst zu nehmen set­zte Anet­ta Kahane einen anderen Akzent. In ein­er Kolumne in der Berlin­er Zeitung warnte sie vor zu viel Ver­ständ­nis und emp­fiehlt statt dessen „klar zu den Flüchtlin­gen und den Geset­zen zu ste­hen – zur Not auch vor den Heimen.“

 

Hellersdorf hilft!

Nach den Worter­grei­fun­gen von Recht­sex­tremen auf ein­er Bürg­erver­samm­lung am 9. Juli regt sich der öffentliche Wider­stand gegen die zum Teil ras­sis­tis­chen Proteste. Eine Vielzahl von Per­so­n­en, Grup­pen und Organ­i­sa­tio­nen haben den Flüchtlin­gen ihre Unter­stützung zuge­sagt.

Zur Ver­sach­lichung der derzeit­i­gen Sit­u­a­tion im Bezirk plant zudem das Bezirk­samt Marzahn-Hellers­dorf ab Mitte August mehrere mod­erierte Dialo­grun­den mit den Anwohner/innen der unmit­tel­bar angren­zen­den Häuser. Polis*, die Bezirk­liche Koor­dinierungsstelle für Demokratieen­twick­lung am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellers­dorf der Stiftung SPI, unter­stützt das Bezirk­samt bei der Durch­führung der Dialo­grun­den.

Hier find­en Sie einen Überblick über die demokratis­chen Aktiv­itäten im Bezirk: