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29. September 2016 – 18. November 2016 Landgericht Berlin / Amtsgericht Mitte, Littenstraße 12-17, 10179 Berlin

VERFAHREN - „Wiedergutmachung“ im geteilten Berlin

Das zähe Ringen um angemessene Formen von Entschädigung und Rückerstattung erzählt von der Suche nach gangbaren Verfahren im Angesicht beispielloser Verbrechen und davon, wie mit den Opfern des Nationalsozialismus nach 1945 »verfahren« wurde. Die Ausstellung blickt anhand von 27 exemplarischen Einzelfällen aus Ost- und West-Berlin auf die vielen Dimensionen der Verfahren zur »Wiedergutmachung«.

Eine Ausstellung des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Ausstellungsflyer "VERFAHREN" als PDF herunterladen

28. Januar 2015 um 15:30 Uhr auf dem Platz der Republik vor dem Deutschen Bundestag „Reichstagsgebäude“

Geflüchte Menschen haben einen Platz in unserer Mitte

In einer gemeinsamen Aktion auf dem Platz der Republik vor dem Deutschen Bundestag „Reichstagsgebäude“ fordern die Mitglieder des Berliner Ratschlags für Demokratie und die Beteiligten der Flüchtlingsfirma CUCULA-Manufaktur eine legale Möglichkeit für Flüchtlinge, zu arbeiten und so eine planbare Perspektive in Deutschland für sich zu schaffen.

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Präsenz bei der Mahnwache am Brandenburger Tor

Bei der Mahnwache für ein „weltoffenes und tolerantes Deutschland und für Meinungs- und Religionsfreiheit“ am Pariser Platz (Brandenburger Tor) am 13.01.2015 folgten auch viele Mitglieder des Berliner Ratschlags der Einladung des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Vertreter/innen aller Religionen und aller politischen Richtungen haben dem gemeinsamen Zeichen der Solidarität viel Kraft gegeben. Auf dem Podium zu Wort kamen Bischof Markus Dröge und Andreas Nachama.

Bischof Dröge gab anschließend noch dieses Interview

Logo Bild der Initiative "Berlin gegen Nazis
13. Januar 2015 Pariser Platz, vor dem Brandenburger Tor

Berlin zeigt Haltung!

Tausende Berliner solidarisieren sich mit den Terroropfern in Paris. Aber auch der Protest gegen die Aufmärsche der rechten Pegida-Bewegung gehen weiter. Berlin bezieht Haltung: Das Partnernetzwerk des Berliner Ratschlag „Berlin gegen Nazis“ und alle im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien rufen zur Teilnahme an den Protesten gegen „Bärgida“ am 12.01.15 auf.  Mehr Informationen auf der Seite von "Berlin gegen Nazis" . Unterdessen wurde die ursprünglich für Montag geplante Mahnwache gegen Gewalt und für ein weltoffenes und tolerantes Deutschland in Berlin, zu der der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) aufgerufen hat, offenbar auf Dienstag 13.01.15 verschoben.

Thomas Heppener, Leiter des Referats Demokratie und Vielfalt im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Eren Ünsal, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle Berlin LADS im Gespräch mit Moderatorin Miriam Janke.

Abschlussveranstaltung der Aktionswochen

Unter dem Titel „Lokal engagiert. Berlinweit vernetzt. Für eine offene und vielfältige Stadt!“ luden die Veranstalter der Aktionswochen für ein offenes und vielfältiges Berlin ins Rote Rathaus.

80 Gäste aus Willkommensinitiativen, Bündnissen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren und Mitarbeiter_innen von Bezirken, Landes-, Bundesebene, die Projekte und Programme gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung koordinieren, tauschten ihre Erfahrungen und Sichtweisen miteinander aus. Ziel des Fachtages war es, die lokal engagierten Berlinerinnen und Berliner miteinander in Kontakt zu bringen und damit zu zeigen, dass lokale Problemstellungen, wie rassistische Mobilisierungen, rechte Propaganda, gemeinsam mit Anderen bearbeitet und gelöst werden können.

Dem Fachtag vorausgegangen war eine berlinweite Veranstaltungsreihe, zu der die Berliner Lokalen Aktionspläne gemeinsam Berliner Ratschlag für Demokratie aufgerufen hatte. Knapp 50 Veranstaltungen wurden auf die Beine gestellt, darunter waren Film- und Theateraufführungen, Podiumsdiskussionen, Festivals und auch ein Stelzenfußballturnier.

Die Aktionswochen und der Fachtag setzen ein gemeinsames Zeichen für eine demokratische, offene und vielfältige Stadtgesellschaft, die über den Tellerrand einzelner Bezirke schaut. Dabei wurde deutlich, dass vernetzte Strategien, Austausch und gemeinsames Handeln in der Auseinandersetzung mit Ausgrenzung, Rassismus und Rechtsextremismus noch weiter entwickelt werden können.

Kati Becker, Koordinierungsstelle des Lokalen Aktionsplans Schöneweide kommentiert: „Wir haben in vielen Bezirken ähnliche Probleme, aber nicht jeder Bezirk muss jede Erfahrung machen. Probleme zu sehen, bevor sie entstehen, sich über deren Lösung auszutauschen, andere Aktive kennenzulernen und uns zu vernetzen war unser Ziel. Dem sind wir mit den Aktionswochen und dem Fachtag ein Stück näher gekommen.“

Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau, der Präsident des Abgeordnetenhaus Berlin Ralf Wieland und Senatorin Dilek Kolat u. a. warben gemeinsam mit den „Respektfreunden“ für die Teilnahme am Projektwettbewerb »Respekt gewinnt!« und forderten Passanten zur Unterzeichnung der »Berliner Verpflichtung« auf.

Aufruf von „Respektfreunde“ und Mitgliedern des Berliner Ratschlags für Demokratie

„Am Brandenburger Tor zogen heute die Kinder vom Projekt „Respektfreunde“ die Blicke und Kameras auf sich. An der Seite einiger Ratschlagsmitglieder, darunter die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau, der Präsident des Abgeordnetenhaus Berlin Ralf Wieland und Senatorin Dilek Kolat, warben sie für die Teilnahme am Projektwettbewerb „Respekt gewinnt!“ und forderten Passanten zur Unterzeichnung der „Berliner Verpflichtung“ auf.

 

 

Nils Busch-Petersen, Mitglied des Berliner Ratschlag für Demokratie. und die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat:„Wir Demokratinnen und Demokraten müssen immer wieder deutlich machen, dass Rassismus und Menschenverachtung bei uns keinen Platz haben“, Galeria Kaufhof am Alexanderplatz

„Rassismus kommt nicht in die Tüte“

„Rassismus kommt nicht in die Tüte“, ist die klare Botschaft auf 2000 Jutebeuteln, gefüllt mit Infomaterial, die seit Mittwoch an große Berliner Betriebe und Verbände, aber auch an Einzelhändler, Kioske und kleine Geschäfte verteilt werden. Hinter der Aktion stehen Berliner Unternehmen und Gewerkschaften, die sich für eine deutliche Positionierung im beruflichen Alltag gegen Diskriminierung und Rassismus einsetzen. mehr lesen ...

Gewinner des Projektwettbewerbs 2011 „UMA - Jung, muslimisch, aktiv“.

Respekt gewinnt! - Die Preisträger 2011 stehen fest

Die Respekt-Jury hat getagt, die Preisträgerinnen und Preisträger 2011 stehen fest:

Gewinner des Projektwettbewerbs 2011 ist „UMA – Jung, muslimisch, aktiv“. Wir gratulieren den Jugendlichen und den Initiatorinnen und Initiatoren bei der RAA.

JUMA richtet sich an junge Muslime zwischen 15 und 25 Jahren aus Berliner Moscheen, islamischen Verbänden und Organisationen. Die Jugendlichen treffen sich regelmäßig, um sich zu politischen Themen auszutauschen und weiterzubilden. Ziel des Projekts ist es, bei muslimischen Jugendlichen aus Moscheen und muslimischen Organisationen das Interesse an Partizipation und Demokratieerfahrung zu stärken und den Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, sich in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens einzubringen.

Preisverleihung bei Hertha

Der erste Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am Samstag, den 26.11.2011 um 15:00 Uhr vor dem Anpfiff des Spiels Hertha BSC Berlin gegen Bayer 04 Leverkusen im Berliner Olympiastadion statt. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von Hertha-Präsident Werner Gegenbauer und Michael Preetz, Hertha-Manager und Mitglied im Berliner Ratschlag für Demokratie geehrt.

Der zweite Preis geht an die Initiative BEIspielhaft und ihr Projekt „Ausbildung zum Respekt-Freund“. Dieser Preis wird am 28.11. im Hauptstadtstudio des ZDF durch Ratschlags-Mitglied Mitri Sirin verliehen. Den dritten Preis gewinnt das Performance Projekt „Wege und Widerstand“. Die Preisverleihung findet am 09.12. in der Topographie des Terrors statt. Weitere Preise wurden durch die Berliner Stadtreinigung und den Handelsverband Berlin Brandenburg gestiftet und gehen an die Agentur für soziale Perspektiven e.V. sowie die Kiezinitiative „Lichtenberg mit Courage“.

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Respekt-Wettbewerb 2011. Egal, ob Ihr Projekt prämiert wurde oder nicht: Es verdient Respekt! Denn Berlin hat gewonnen - durch Ihr Engagement und Ihren Einsatz für Demokratie, Toleranz und Respekt im Alltag.

Die Liste aller Preisträger:

Platz 1 – 2.500 €
RAA Berlin: JUMA (jung, muslimisch, aktiv)
> Bericht von der Preisverleihung im Olympiastadion

Platz 2 – 1.500 €
BEIspielhaft - BILDUNG - ENGAGEMENT – INTEGRATION: Ausbildung zum RESPEKTfreund
> Bericht von der Preisverleihung im ZDF Morgenmagazin

Platz 3 – 1.000 €
Wege und Widerstand – ein Theaterstück auf den Straßen und Wegen in Lichtenberg
> Bericht von der Preisverleihung bei der Stiftung Topographie des Terrors

500 EUR als Sonderpreis der BSR
Agentur für soziale Perspektiven e.V.: "Versteckspiel"
> Bericht von der Preisverleihung bei den Berliner Stadtreinigungsbetrieben BSR

500 EUR als Sonderpreis des HBB
Licht-Blicke: LICHTENBERG MIT COURAGE

Tickets für ein Heimspiel von Alba Berlin
Loyal e.V.: Kinder & Jugendliche ohne Gewalt in den Südblöcken

Tickets für ein Heimspiel der Eisbären
Cultures Interactive: United Colors of Rudow

Tickets für die Fritz Club Party
Die DeuKische Generation: DeuKisch- das sind wir!

Tickets für ein Yorck Kino
Zwischenstation e.V.: NEUE HEIMAT

thematische Führung durch das Jüdische Museum Berlin
Babel e. V. Interkulturelle Sozialarbeit: Respekt Eleven