Mod­er­a­torin, Regis­seurin, Schaus­pielerin, Filmemacherin

Mo Asumang bear­beit­et mit ihren Fil­men „Die Ari­er“ und „Roots Ger­ma­nia“ das The­ma Ras­sis­mus auf eine ganz beson­ders per­sön­liche und men­schliche Weise. Mit der gle­ichen neugieri­gen Hal­tung besucht sie regelmäßig viele Schulen und Jugen­dein­rich­tun­gen, um mit Jugendlichen und jun­gen Erwach­se­nen über die The­men Ras­sis­mus, Diskri­m­inierung, Aus­gren­zung, Vielfalt und Kom­mu­nika­tion zu sprechen.

Statement

Das direk­te Gespräch ist mir das Wichtig­ste. Da soll­ten wir wieder hin­find­en, um angst­frei miteinan­der reden zu kön­nen. Aufeinan­der zuge­hen und sich aus­tauschen, so dass Verbindun­gen entste­hen, die starre ide­ol­o­gis­che Hal­tun­gen auflösen kön­nen.“

Mehr zu Mo Asumang

Zur Person

Mo Asumang engagiert sich seit vie­len Jahren gegen Ras­sis­mus und unter­stützt den Berlin­er Ratschlag für Demokratie auf vielfältige Weise.  Sie ist mit ihren Fil­men regelmäßig Gast in vie­len Schulen, um dort das Gespräch mit Jugendlichen zu den The­men „ras­sis­tisch motivierte Gewalt“, „Aus­gren­zung“ und „Diskri­m­inierung“ zu suchen.

 

Links und Kontakt

Interview mit Mo Asumang

Die Berliner sind keine Drückeberger“

Was Mo Asumang in unserem Ratschlag-Inter­view sagt, gilt in beson­derem Maße für sie selb­st. Denn ängstlich­es Weg­duck­en, im Angesicht von ras­sis­tisch motiviert­er Kon­fronta­tion, ist ihre Sache nicht. Ihr wurde in einem Song der Naz­iband „White Ariyan Rebels“, neben anderen deutschen Promi­nen­ten, mit Ermor­dung gedro­ht, worauf sie mit dem Doku­men­tarfilm „Roots Ger­ma­nia“ antwortete. Mit diesem Film sucht sie nach den Wurzeln ihrer Iden­tität als Afro-Deutsche und find­et dabei die Kraft, sich ihrer Angst zu stellen. Sie geht in die direk­te Kon­fronta­tion mit Nazis, spricht mit ihnen über deren Ide­olo­gien und die konkrete Bedro­hung.

 

Filmausschnitt von „Die Arier“

Mo Asumang im Gespräch mit einem maskierten Ku-Klux-Klan Mitglied

Mit dem Doku­men­tarfilm „Die Ari­er“ spürt Mo Asumang der Vorstel­lung nach, es gäbe eine „arische Rasse“. Sie kommt weltweit mit den „Vor­denkern“ der ultra recht­en Szene ins Gespräch, die sie ganz direkt nach ihrer ras­sis­tis­chen Ide­olo­gie befragt. Es kommt dabei zu unglaublichen Sit­u­a­tio­nen – zum Beispiel trifft sie Mit­gliedern des Ku-Klux-Klan, denen sie als Afro-Deutsche begeg­net, als wäre dies völ­lig nor­mal. In solchen Szenen wird die ganze Men­schen­ver­ach­tung der Ide­olo­gien deut­lich, und man erken­nt den irrsin­ni­gen Wahn der Befragten, der von einem dif­fusen Gefühl der Angst und der Über­forderung befeuert wird.

> Sehen Sie mehr Fil­mauss­chnitte aus dem Doku­men­tarfilm „Die Ari­er“.