ehem. Präsi­dent der Akademie der Kün­ste

Portrait von Klaus Staeck

Prof. Klaus Staeck gehört zu den Grün­dungsmit­gliedern des Berlin­er Ratschlags für Demokratie. Er sieht die Arbeit unseres Net­zw­erks als wichti­gen Beitrag, um sich ras­sis­tis­chen und pop­ulis­tis­chen Kam­pag­nen ent­ge­gen zu stellen, die auf dem Rück­en von Min­der­heit­en die demokratis­che Ord­nung unter­wan­dern und Grun­drechte beschnei­den wollen.

Statement

Nur eine Gesellschaft, die nach verbindlichen demokratis­chen Regeln funk­tion­iert, ist stark genug, Krisen zu über­winden.“

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ZUR PERSON:

Seit 2006 ist Prof. Klaus Staeck Präsi­dent der Akademie der Kün­ste und wurde seit­dem für zwei Amt­szeit­en wiedergewählt. Schon seit den 70er Jahren ste­ht sein Name für ein tatkräftiges Ein­mis­chen der Kün­stler in gesellschaft­spoli­tis­che Auseinan­der­set­zun­gen.

LINKS:

 

diese Demokratie haben wir gegen Dummheit und Gleichgültigkeit erkämpft

Die Demokratie, in der wir leben, ist kein Geschenk. Wir haben sie aus den schreck­lichen his­torischen Erfahrun­gen des 20. Jahrhun­derts als einzig sin­nvolle Form eines men­schen­würdi­gen und vernün­fti­gen Zusam­men­lebens erkämpft und müssen sie nun täglich vertei­di­gen: gegen poli­tis­chen und religiösen Extrem­is­mus, gegen Gewalt, auch gegen Dummheit und Gle­ichgültigkeit. Der Berlin­er Ratschlag für Demokratie ist ein Forum unter­schiedlich­ster gesellschaftlich­er Grup­pen, die über alle poli­tis­chen Dif­feren­zen hin­weg und unab­hängig von religiös­er oder eth­nis­ch­er Zuge­hörigkeit das Ziel ver­fol­gen, Demokratie zu fördern. Das ist nicht spek­takulär. Dafür gibt es keine Schlagzeilen. Es ist ein­fach nur ein notwendi­ges Unternehmen in Zeit­en, in denen durch Wirtschafts- und Finanzkrisen bish­er nicht gekan­nten Aus­maßes auch neue soziale Kon­flik­therde entste­hen kön­nen. Nur eine Gesellschaft, die nach verbindlichen demokratis­chen Regeln funk­tion­iert, ist stark genug, solche Krisen auch zu über­winden.“