Aktives Museum

Der Zweck des Vere­ins Aktives Muse­um Faschis­mus und Wider­stand in Berlin e.V. ist die Aufk­lärung über deutsche, ins­beson­dere Berlin­er Geschichte der NS-Zeit, über Entwick­lun­gen, die die Machtüber­nahme der Nation­al­sozial­is­ten ermöglicht­en und die Fol­gen und Kon­ti­nu­itäten in der Zeit nach 1945.

Seit 2012 ist dem Aktiv­en Muse­um auch die Koor­dinierungsstelle Stolper­steine Berlin angegliedert.

Wir bewahren authen­tis­che Orte als Orte der Erin­nerung, sich­ern und markieren die Spuren der jün­geren deutschen Geschichte im Berlin­er Stad­traum und set­zen so Erin­nerungsze­ichen. Wir möcht­en die his­torischen und poli­tis­chen Brüche seit 1933 konkret erfahrbar machen und die damit ver­bun­de­nen Wider­sprüch­lichkeit­en erhal­ten.

Web­site des Aktiv­en Muse­um

Aus dem Blog

29. Sep­tem­ber 2016 – 18. Novem­ber 2016 Landgericht Berlin / Amts­gericht Mitte, Lit­ten­straße 12–17, 10179 Berlin

VERFAHREN — “Wiedergutmachung” im geteilten Berlin

Das zähe Rin­gen um angemessene For­men von Entschädi­gung und Rück­er­stat­tung erzählt von der Suche nach gang­baren Ver­fahren im Angesicht beispiel­los­er Ver­brechen und davon, wie mit den Opfern des Nation­al­sozial­is­mus nach 1945 »ver­fahren« wurde. Die Ausstel­lung blickt anhand von 27 exem­plar­ischen Einzelfällen aus Ost- und West-Berlin auf die vie­len Dimen­sio­nen der Ver­fahren zur »Wiedergut­machung«.

Eine Ausstel­lung des Aktiv­en Muse­ums Faschis­mus und Wider­stand in Berlin e.V. in Zusam­me­nar­beit mit der Gedenkstätte Deutsch­er Wider­stand

Ausstel­lungs­fly­er “VERFAHREN” als PDF herun­ter­laden

Berlin

Kiezspaziergänge entlang der Stolpersteine

Unsere Part­ner­in­nen und Part­ner von der “Koor­dinierungsstelle Stolper­steine” organ­isieren regelmäßig Stolper­stein-Kiezs­­paziergänge. So zum Beispiel ein Spazier­gang zu „Stolper­steine in der Rosen­thaler Vorstadt“, ein “Kiezs­pazier­gang ent­lang der Stolper­steine in der Gneise­­nau- und Yor­ck­straße” und ein “Stadtspazier­gang anlässlich des 75. Jahrestags des ersten Ost­trans­ports Berlin­er Juden”.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en Sie auch unter www.stolpersteine-berlin.de/de/aktuelles

 

9. Okto­ber 2015 – 14. Jan­u­ar 2016 Berlin, Gedenkstätte Deutsch­er Wider­stand

VERFAHREN — “Wiedergutmachung” im geteilten Berlin

Das zähe Rin­gen um angemessene For­men von Entschädi­gung und Rück­er­stat­tung erzählt von der Suche nach gang­baren Ver­fahren im Angesicht beispiel­los­er Ver­brechen und davon, wie mit den Opfern des Nation­al­sozial­is­mus nach 1945 »ver­fahren« wurde. Die Ausstel­lung blickt anhand von 27 exem­plar­ischen Einzelfällen aus Ost- und West-Berlin auf die vie­len Dimen­sio­nen der Ver­fahren zur »Wiedergut­machung«.

Eine Ausstel­lung des Aktiv­en Muse­ums Faschis­mus und Wider­stand in Berlin e.V. in Zusam­me­nar­beit mit der Gedenkstätte Deutsch­er Wider­stand

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17. Okto­ber 2015 – 18. Okto­ber 2015 Berlin

Spaziergänge entlang der Stolpersteine am 17. und 18. Oktober

Am 18. Okto­ber 1941 ver­ließen die ersten Depor­ta­tion­szüge Berlin in Rich­tung Litz­mannstadt. Zur Erin­nerung an diesen Tag wird es in zahlre­ichen Berlin­er Bezirken am Woch­enende vom 17. und 18. Okto­ber Stolper­stein-Spaziergänge geben.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en Sie auf dieser Son­der­seite.

9. Mai 2015 – 10. Mai 2015 Berlin

Spaziergänge entlang der Stolpersteine am 9. und 10. Mai

In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 kapit­ulierte die Wehrma­cht bedin­gungs­los vor den Alli­ierten. Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung wird es in zahlre­ichen Berlin­er Bezirken am Woch­enende vom 9. und 10. Mai 2015 Stolper­stein-Spaziergänge geben.

Infor­ma­tio­nen zu den Spaziergän­gen find­en Sie auf unser­er Son­der­seite.

19. März 2015 Gedenkstätte Deutsch­er Wider­stand, 2. Stock, Stauf­fen­bergstraße 13/14, 10785 Berlin

Film-Vorführung „Lang ist der Weg“

Am Don­ner­stag, den 19. März 2015 um 17:30 Uhr zeigt die Koor­dinierungsstelle Stolper­steine Berlin den his­torischen Film „Lang ist der Weg“ von Her­bert B. Fred­er­s­dorf und Marek Gold­stein (Deutsch­land 1948, 78 Minuten, Jid­disch und Pol­nisch mit deutschen Unter­titeln) im Sem­i­nar­raum B in der Gedenkstätte Deutsch­er Wider­stand, 2. Stock, Stauf­fen­bergstraße 13/14, 10785 Berlin.

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18. Okto­ber 2014 – 19. Okto­ber 2014 12 Orte in vie­len Berlin­er Bezirken

Kiezspaziergänge entlang der Stolpersteine am 18. und 19. Oktober

Der 18. Okto­ber ist der Berlin­er Gedenk­tag in Erin­nerung an die ersten Depor­ta­tio­nen von Jüdin­nen und Juden aus Berlin im Jahr 1941. Dieses Datum zum Anlass nehmend hat die Koor­dinierungsstelle den zweit­en Band des Buch­es „Stolper­steine in Berlin. 12 Kiezs­paziergänge“ her­aus­gegeben. Viele dieser Spaziergänge wer­den am 18. und 19. Okto­ber von den AutorIn­nen selb­st geführt wer­den.

Infos zu allen 12 Kiezs­paziergän­gen

Gedenktafel für Mod Helmy eingeweiht

Auf Ini­tia­tive von Sabine Mülder und Dr. Karsten Mülder wurde an der Fas­sade des Haus­es in der Krefelder Straße 7 eine Gedenk­tafel enthüllt, die an den ägyp­tis­chen Arzt Dr. Mod Helmy erin­nert. Damit wird nun auch in Berlin dem “stillen Helden” gedacht, der während der NS-Dik­­tatur vie­len Men­schen das Leben ret­tete, obwohl er selb­st unter mas­siv­er Unter­drück­ung durch die Nazis zu lei­den hat­te. Als Helmy vor über dreißig Jahren am 10. Jan­u­ar 1982 in sein­er Char­lot­ten­burg­er Woh­nung starb, war von seinem Mut und sein­er Men­schlichkeit nur weni­gen etwas bekan­nt.

Auf der Tafel ste­ht: „Der ägyp­tis­che Stu­dent kam 1922 nach Berlin. Er pro­movierte 1937 als Facharzt für Innere Medi­zin. 1939 und 1940 wurde er von der Gestapo ver­haftet. Von 1942 bis zur Befreiung 1945 ver­steck­te er zusam­men mit Fri­da Sztur­mann in sein­er Woh­nung, sowie in ein­er Garten­laube, mehrere Juden. 2013 in Yad Vashem (Israel)als »Gerechter unter den Völk­ern« geehrt.“

Die Gedenk­tafel wurde unter Beteili­gung von Ralf Wieland, Präsi­dent des Abge­ord­neten­haus Berlin und Mit­glied des Berlin­er Ratschlags für Demokratie enthüllt.

Links

Projekte des Aktiven Museums

Kontakt

Träger:
Aktives Muse­um Faschis­mus und Wider­stand in Berlin e.V.

Postadresse:
Stauf­fen­bergstr. 13–14, 10785 Berlin

Tele­fon:
030 26 39 89 0–39

Fax:
030 26 99 50 10

Museum ohne Museum

stiebing_quadratischDas Aktive Muse­um ist kein Muse­um im tra­di­tionellen Sinne. Es ist ein Vere­in, der für seine Ausstel­lun­gen, Diskus­sionsver­anstal­tun­gen und son­sti­gen Pro­jek­te mit anderen Insti­tu­tio­nen in Berlin kooperiert. So wer­den neben Ver­anstal­tun­gen beson­ders auch Pub­lika­tio­nen, Gedenk­tafeln und ver­schiedene Webpro­jek­te ini­ti­iert.

 

Stolpersteine in Berlin

stolpersteine-Berlin

Das bekan­nteste Pro­jekt, das ursprünglich der Bild­hauer und Aktion­skün­stler Gunter Dem­nig startet wird in Berlin von 12 lokalen Organ­i­sa­tio­nen getra­gen. Das Aktiv­en Muse­um organ­isiert Touren und Führun­gen zu den auf­fäl­li­gen Mess­ing-Pflaster­steinen, die über­all in der Stadt genau dort an deportierte und ermordete Jüdin­nen und Juden erin­nern, wo die Men­schen aus ihren Leben geris­sen wur­den.

Web­site Stolper­steine

 

Links zu anderen Projekten des Aktiven Museums