Vom 11. Oktober bis 16. November 2012 koordinierte der gemeinnützige Verein ARiC e.V. zum zehnten Mal in Folge die Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs – Eine Veranstaltungsreihe mit über fünfzig Dialogrunden, die das Geschichtsthema auf individuelle Weise aufgegriffen haben, und in allen Berliner Bezirken stattfanden.

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Antirassistsich-Interkulturelles Informationszentrum Berlin e.V - ARiC Berlin e.V.
Chausseestraße 29
10115 Berlin
Telefon:
030/ 3087990

Projektinformation

Das diesjährige Stadtjubiläum aufgreifend, lautete das diesjährige Thema der Veranstaltungsreihe:

„775 JAHRE BERLIN – WER MACHT GESCHICHTE(N)?“

Die Dialogrunden schafften einen Raum dafür, sich über die Vielfalt von Geschichte(n) im Kontext von Geschichts-, Gedenk- und Erinnerungskultur auszutauschen. Dieser Raum bot den unterschiedlichsten Akteur_innen die Möglichkeit, sich mit den Fragen auseinanderzusetzen, wie Geschichte Identität(en) stiftet und wie ihre Vermittlung Weltwahrnehmungen, Stereotype sowie Klischees und damit Diskriminierung erzeugt und festigt. Die Dialogrunden wurden von Organisationen, Institutionen und Vereinen veranstaltet. Eingeladen waren Menschen, die sonst nicht ohne Weiteres miteinander ins Gespräch kommen.

Die Gesprächsrunden der Tage des Interkulturellen Dialogs sind offen für alle, die an einem gleichberechtigten persönlichen Austausch von Sichtweisen und Erfahrungen interessiert sind. Sie bieten Gelegenheit, sowohl Selbstverständnis und Fremdwahrnehmung zu überprüfen als auch gmeinsam Handeln zu vereinbaren und bürgerschaftliche Engagement gegen bestehende gesellschaftliche Ungleichverhältnisse zu verstärken.

Mit den „Tagen des Interkulturellen Dialogs“ möchte ARiC e. V. den Teilnehmer_innen ermöglichen, das anzusprechen, was Ihnen im alltäglichen transkulturellen Miteinander wichtig ist und damit einen Raum für Selbstdefinition schaffen.