ChoG — CHAMPIONS ohne Gren­zen e.V ist ein Vere­in, der interkul­turelle offene Fußbal­lange­bote für Geflüchtete schafft. Es find­en wöchentlich  Train­ings für sowohl Män­ner, Frauen als auch Kinder statt.

Geflüchtete in Deutsch­land haben häu­fig keine Arbeit­ser­laub­nis, sind sowohl durch Fluchter­fahrun­gen als auch durch die unsichere Aufen­thaltssi­t­u­a­tion in Deutsch­land trau­ma­tisiert und der All­t­ag ist wenig abwech­slungsre­ich.

Fußball als sportliche Freizeitak­tiv­ität ermöglicht in diesem Sinne sowohl soziale Werte wie Team­fähigkeit und Tol­er­anz zu ver­mit­teln, als auch eine Per­spek­tive zum oft­mals ein­töni­gen und prob­lem­be­lasteten Leben in den Flüchtling­sun­terkün­ften.

In Deutsch­land angekom­men sind die Fam­i­lien mit ein­er frem­den Kul­tur kon­fron­tiert, mit ein­er neuen Sprache und unver­traut­en Werten und Nor­men.  Ins­beson­dere die Aufen­thaltssi­t­u­a­tion ist auch bei den Kindern mit Äng­sten ver­bun­den: „Kann ich hier in Deutsch­land bleiben? Muss ich zurück in mein Heimat­land?“ Die Kinder sind mit Unsicher­heit­en kon­fron­tiert und sind sich ihres unsicheren Aufen­thaltes in Deutsch­land bewusst.

Jedes der geflüchteten Kinder ist bere­its in jun­gen Jahren mit mehr und weniger trau­ma­tis­chen Fluchter­fahrun­gen belastet. Ihre Eltern sind meist mit den eige­nen Leben­sum­stän­den über­fordert, um die Freizeit ihrer Kinder aktiv mitzugestal­ten. Fußball ken­nen die Kinder aus dem Heimat­land, aus dem Fernse­hen bzw. durch Ange­hörige älter­er Gen­er­a­tio­nen. Die Grun­dregeln sind bekan­nt, die Hemm­schwelle zum ersten Train­ings­be­such darum nicht hoch.

Es beste­ht ein erhe­blich­er Bedarf  an ein­er gesun­den, regelmäßi­gen und päd­a­gogisch begleit­eten Freizeitbeschäf­ti­gung, die Aus­gren­zung ver­hin­dert und damit Teil­habe ermöglicht.

Zur Projektgruppe

CHAMPIONS ohne GRENZEN e.V.
Rudolf-Seif­fert­straße 50
10369, Berlin
Tele­fon:
030/97605889
Fokus (Alters­gruppe) auf:
Erwach­seneJugendlicheKinder

Projektinformation

Daher bietet unser Vere­in wöchentliche Fußball­train­ings für geflüchtete Kinder und Jugendliche an vier unter­schiedlichen Stan­dorten außer­halb der Flüchtling­sun­terkün­fte auf Sport­plätzen bzw. in Hallen in Berlin an.

Die Trainer­In­nen sind u.a. selb­st (ehe­ma­lige) Asyl­be­wer­ber bzw. Geflüchtete, die in Zusam­me­nar­beit mit ein­heimis­chen Päd­a­gogen das wöchentliche Train­ing gestal­ten. Sie haben somit eine ver­ant­wor­tungsvolle Tätigkeit und kön­nen als Vor­bilder fungieren. Trotz ihres eingeschränk­ten rechtlichen Sta­tus übernehmen  sie somit wichtige Auf­gaben, wie die Gestal­tung und Durch­führung des Train­ings, die Organ­i­sa­tion von Aus­flü­gen oder Kon­tak­te zu offiziellen Vere­inen.

Wir führen die Train­ings auf Deutsch durch, sodass die Sprachken­nt­nisse der geflüchteten Kinder und Jugendlichen verbessert wer­den kön­nen.

Zudem find­en Fre­und­schaftsspiele und Turniere zwis­chen den Heimen statt. Im Som­mer wird es einen “Kick out Racism Cup” geben, an dem sowohl Flüchtlings­man­nschaften als auch reg­uläre Vere­ine teil­nehmen wer­den.

Über das Fußball­train­ing hin­aus bieten wir Aus­flüge beispiel­sweise zu Hertha-Spie­len oder in das Schwimm­bad an.

Ziel ist es u.a. das Train­ingsange­bot auf weit­ere Flüchtling­sheime auszuweit­en.