15 Jahre nach Sre­breni­ca entste­ht ein Mah­n­mal der beson­deren Art: gegen die Arro­ganz der Vere­in­ten Natio­nen wird aus 16.744 Schuhen (für 8.372 Opfer) ein gigan­tis­ches Mon­u­ment errichtet.

Zur Projektgruppe

Zen­trum für Poli­tis­che Schön­heit
Danziger­str. 6
10435 Berlin
Tele­fon:
0176 200 45 009

Projektinformation

Das Zen­trum für Poli­tis­che Schön­heit reicht den Müt­tern von Sre­breni­ca die Hand und wird die geforderte „Säule der Schande“ real­isieren. Dabei geht es um eine per­ma­nente Skulp­tur, die dauer­haft an die Schuld der west­lichen Poli­tik­er und Mil­itärs am Sre­breni­ca-Genozid erin­nert. – Wider das Vergessen der „Nächte der Schande“ Europas (Bog­dan Bog­danovic).
Die „Säule der Schande“ wird eine Meta­pher für den gigan­tis­chen Ver­rat der UNO an Bosnien und eine Mah­nung für alle zukün­fti­gen Mitar­beit­er der UNO. Der Plan: aus 16.744 Schuhen (für 8.372 Opfer) sollen zwei Buch­staben mit ein­er Höhe von über 8 Metern in leuch­t­en­dem Weiß errichtet wer­den. Gebrochen wer­den die Buch­staben (ein „U“ und ein „N“) von drei mon­u­men­tal­en Ein­schus­s­löch­ern, in denen echte Schuhe aus Mas­sen­gräbern festver­ankert sind.
Zum 15. Jahrestag des Völk­er­mordes von Sre­breni­ca schüt­tete das Zen­trum für Poli­tis­che Schön­heit 16.744 Schuhe vor das Bran­den­burg­er Tor, die zuvor in nur 40 Tagen in Bosnien gesam­melt wur­den. In den Schuhen steck­ten Nachricht­en, Fotos und Briefe von Bosnierin­nen und Bosniern.