Gewinner Ausze­ich­nung
2018 — Preisträger*innen

Edu­ca­tion Point ist ein Paten­schaft­spro­gramm von Studieren­den für Schüler. Dabei unter­stützt ein stu­den­tis­ch­er Men­tor jew­eils zwei Mentees sowohl schulisch, pri­vat als auch bei der sin­nvollen Freizeit­gestal­tung. Bil­dung und Kul­tur ste­hen dabei im Vorder­grund, denn die Men­toren sind greif­bare Vor­bilder, an deren Bil­dungsweg sich die Mentees ori­en­tieren kön­nen. Das hil­ft den Mentees, an die eige­nen Fähigkeit­en zu glauben, neue Per­spek­tiv­en zu ent­deck­en, eigene (Bil­dungs-) Ziele zu entwick­eln und motiviert sie, diese auch langfristig zu erre­ichen. Im mul­ti­kul­turellen Umfeld der Mentees trägt Edu­ca­tion Point zur Ver­ständi­gung und dem Abbau von Vorurteilen bei und ste­ht für Bil­dung und Förderung von Kindern und damit für Inte­gra­tion, Chan­cen­gle­ich­heit und ein respek­tvolles Miteinan­der.

Zur Projektgruppe

Span­dauer Jugend e.V.
Kleine Mit­tel­straße 9
13585 Berlin
Tele­fon:
030 / 639 19 362
Fokus (Alters­gruppe) auf:
Kinder

Projektinformation

Die Idee zu diesem Pro­jekt ent­stand aus den Erfahrun­gen unser­er langjähriger Jugend­sozialar­beit als Mit­glieder des Vere­ins Span­dauer Jugend. Hier­bei haben wir erfahren, was Kinder auf­grund ihres Umfeldes benachteiligt sind.

Kinder kön­nen an sich zweifeln, weil kein­er an ihre Fähigkeit­en und schulis­chen Erfolg glaubt. Da sie meis­tens auch ein schlecht­es Selb­st­bild haben, besitzen sie dadurch wed­er Moti­va­tion, noch Inter­esse oder Durch­hal­tev­er­mö­gen, etwas an ihrer Sit­u­a­tion zu verän­dern. Es fehlt ihnen schlicht an greif­baren Vor­bildern. Und genau an dieser Stelle set­zen wir mit unserem Men­tor­ing an. Wir wollen den Kindern Bil­dungs­bor­bilder schenken, die nach dem Mot­to: “Wenn ich es geschafft habe, dann schaffst du das auch” den Kindern ihre eige­nen Stärken und Tal­ente aufzeigen und somit ihr Selb­st­bild verbessern. Dabei ver­fol­gt das Men­tor­ing einen ganzheitlichen Ansatz: Neben der schulis­chen Unter­stützung, die die Kinder erfahren, sollen mit sin­nvollen Freizeitak­tiv­itäten ihre Hor­i­zonte erweit­ert und außer­schulis­ches Ler­nen ermöglicht wer­den. Eine weit­ere Beson­der­heit stellt das 1:2 Men­tor­ing dar. Durch das Tridem­sys­tem, beste­hend aus 1 Mentor_in & 2 Mentees, kon­nten sowohl die Mentees, als auch die Mentor_innen ihre anfängliche Zurück­hal­tung abbauen, schneller Ver­trauen entwick­eln und viel voneinan­der ler­nen.

Pro­fes­sorin Car­ol Dweck, Soziaolo­gie- und Psy­cholo­giepro­fes­sorin der Uni­ver­sität, hat bele­gen kön­nen, dass ein pos­i­tives Selb­st­bild die Grund­lage jeden Erfolges bildet. Je weniger Zweifel am erfol­gre­ichen Bil­dungsweg der Kinder beste­hen, deso erfol­gre­ich­er sind die Kinder auch tat­säch­lich.

Dies kon­nten wie an vie­len Beispie­len selb­st beobacht­en. Das größte Kom­pli­ment kam von einem Mentee, als sie uns gesagt hat, dass sie ohne das Men­to­ing nicht auf das Gym­na­si­um wech­seln kön­nte, weil sie wed­er Noten, aber vor allem nicht das Selb­stver­trauen dazu gehabt hätte. Aber auch von den Eltern bekom­men wir sehr pos­i­tives Feed­back. Dies kön­nen wir anhand unser­er Umfra­gen, an denen alle Beteiligten, also Mentees, Mentor_innen, Lehrer_innen und Eltern teil­nehmen, bestäti­gen. Damit schaf­fen wir einen großen ideellen und gesellschaftlichen Mehrw­ert, denn das Pro­jekt vere­int sehr viele unter­schiedliche Per­so­n­en­grup­pen auf eine kon­struk­tive und pos­i­tive Art und Weise.