Gewinner Ausze­ich­nung
2012

Wenn Geschichte in Gestalt von Dat­en und Fak­ten daherkommt, kann sie wenig zugänglich sein. Im Pro­jekt „Eigen­regie“ inter­essieren sich die Jün­geren für die Erfahrun­gen der Älteren.

Projektinformation

Nähert man sich der Ver­gan­gen­heit auf anderen Wegen, näm­lich indem man mit Zeitzeug_innen spricht und sich in his­torische Objek­te, z. B. Fotoal­ben, ver­tieft, verän­dert sich der Zugang: Geschichte wird lebendig.

Im Pro­jekt „Eigen­regie“ inter­essieren sich die Jün­geren für die Erfahrun­gen der Älteren. Die Jugend von heute befragt die Jugend von damals zu einem all­t­ags- oder jugend­kul­turellen The­ma, z.B.:

• All­t­agsleben in der Nach­barschaft
• Street Art in Berlin
• Rock- und Pop­musik in der DDR.

Die Jugendlichen führen ein Zeitzeug­In­nen-Inter­view in Zweier-Teams. Die eine Per­son übern­immt die jour­nal­is­tis­chen, die andere die tech­nis­chen Auf­gaben. Gemein­sam doku­men­tieren sie über­raschende, bewe­gende oder humor­volle lebens­geschichtliche Episo­den in Wort und Bild.
In der Post­pro­duk­tion entste­hen Video-Col­la­gen zum aus­gewählten The­ma. Auf diese Weise erschafft jed­er Work­shop eine virtuelle, zeit­geschichtliche Ausstel­lung zum aus­gewählten all­t­agskul­turellen The­ma, die BesucherIn­nen via Inter­net durch­wan­dern kön­nen.

Lehrkräfte und Mul­ti­p­lika­torIn­nen, die an Meth­o­d­en hand­lung­sori­en­tierten Ler­nens inter­essiert sind, kön­nen im Rah­men des Pro­jek­ts an Fort­bil­dun­gen zur Gestal­tung und Durch­führung mul­ti­me­di­aler, inter­gen­er­a­tiv­er Geschichtswork­shops teil­nehmen.