Wir bringen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung am Küchentisch zusammen. Denn das gemeinsame Kochen und Essen ist eine Aktivität, an der alle teilhaben können. Über Sprach- und Altersgrenzen hinweg werden Gerüche zu Botschaftern und ein schmackhaftes Familienrezepten zum Türöffner zu anderen Kulturen. So schaffen wir in entspannter Atmosphäre einen positiven Zugang zu anderen Lebenswelten und legen den Grundstein für ein Kennenlernen zwischen Neuankömmlingen und Alteingesessenen.

Zur Projektgruppe

Über den Tellerrand e.V.
Roßbachstr. 6
10829 Berlin
Telefon:
0163-7381935
Lokale Zuordnung:
städtisch

Projektinformation

Über den Tellerrand e.V. wurde im Oktober 2013 in Berlin von Studierenden gegründet. Wir glauben an eine Welt, die bestimmt wird von sozialem Zusammenhalt, gegenseitigem Respekt und Offenheit gegenüber Vielfalt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ein Miteinander auf Augenhöhe von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu ermöglichen.

Damit begegnen wir der Herausforderung von Aus- und Abgrenzung in unserer Gesellschaft und treten fremdenfeindlichen und rechtsextremen Gesinnungen vehement entgegen. Konkret schaffen wir Orte und Anlässe, bei denen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft begegnen. Denn wir beobachten, dass Vorurteile und Rassismus gerade dort entstehen, wo gemeinsame Berührungspunkte im Alltag fehlen, wo Menschen nur übereinander, aber nicht miteinander sprechen.

Daher finden im Namen von Über den Tellerrand in Berlin fast täglich Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung statt. Inzwischen wird nicht nur gemeinsam gekocht und gegessen, sondern auch gesungen, gekickt, gegärtnert oder im Sprachtandem neue Wörter geübt. Die einzelnen Veranstaltungen werden von Ehrenamtlichen organisiert - inzwischen haben wir in Berlin eine Community von etwa 200 aktiven Menschen, davon bringt etwa ein Drittel eine eigene Fluchtgeschichte mit. Gemeinsam haben wir 2017 in Berlin mit über 200 Veranstaltungen etwa 2.000 Menschen erreicht.