JUMA startet Anerken­nungskam­pagne

Projektgalerie

Zur Projektgruppe

RAA Berlin
Chausseestr.29
10115 Berlin
Tele­fon:
015777831069
Fokus (Alters­gruppe) auf:
Erwach­seneJugendliche
Lokale Zuord­nung:
nation­alstädtisch

Projektinformation

Am 5. August 2013 startete die JUMA – The­men­gruppe „Poli­tis­ch­er Diskurs“ ihre Kam­pagne zum The­ma Anerken­nung unter dem Mot­to: „Mus­lime. Anerkan­nt in Deutsch­land?“ ges­tartet. Ziel der Kam­pagne ist gewe­sen, eine Diskus­sion über die Anerken­nung von Mus­li­men anzus­toßen. Dabei geht um den Abbau von Vorurteilen, diese zu hin­ter­fra­gen, selb­st­be­wusst damit umzuge­hen und ein besseres Ver­ständ­nis füreinan­der zu entwick­eln und zu etablieren.

Welchen Platz hat der Islam in diesem Land? Wer­den Men­schen, die sich zum Islam beken­nen, als gle­ich­w­er­tige Bürg­erin­nen und Bürg­er Deutsch­lands anerkan­nt? Immer wieder wird über die Anerken­nung des Islams disku­tiert. Aber nur sel­ten kom­men junge Mus­lime in diesen Debat­ten zu Wort. Mit ihrer Kam­pagne haben die JUMA-Jugendlichen selb­st das Wort ergrif­f­en und  ihre Posi­tio­nen und Ansicht­en dargestellt.

Die Anerken­nungskam­pagne begann mit ein­er Plakatak­tion, die diskri­m­inierende Begriffe aufs Korn nimmt. Diese waren ab August an 500 öffentlichen Stellen in Berlin zu sehen:

Neben den drei Plakat­en gehörten zur Anerken­nungskam­pagne Inter­views von Jugendlichen und Experten, Zitate von promi­nen­ten Per­sön­lichkeit­en, ein Video, Car­toons und mehr, die nach und nach auf der Web­seite von JUMA angekündigt oder gezeigt wer­den.

Eine Fish­bowl-Diskus­sion am 6. Sep­tem­ber 2013 bildete den Abschluss der Kam­pagne. Hier disku­tierten im Vor­feld der Bun­destagswahl junge Mus­lim­in­nen und Mus­lime mit Berlin­er Spitzenkan­di­dat­en und -kan­di­datin­nen der im Bun­destag vertrete­nen Parteien über das The­ma Anerken­nung.

Die Kam­pagne lief im Rah­men des Pro­jek­ts JUMA („jung, mus­lim­isch, aktiv“) der RAA Berlin (Regionale Arbeitsstellen für Bil­dung, Inte­gra­tion und Demokratie).