Ein­fach und ver­ständlich über die men­schen­ver­ach­t­ende Ide­olo­gie der NPD zu informieren: Das ist das Ziel der Info­broschüre von Kein Bock Auf Nazis.

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Apabiz e.v.
Lausitzer­str. 10
10999 Berlin
Tele­fon:
03039202866
Fokus (Alters­gruppe) auf:
Erwach­seneJugendliche
Lokale Zuord­nung:
nation­al

Projektinformation

Im Som­mer 2013 erschien das sech­seit­ige Info­heft. Neben Infos über die Szene gibt es ein Inter­view mit den Toten Hosen und konkrete Tipps, was jed­er ganz ein­fach gegen Recht­sex­trem­is­mus tun kann. 30.000 Exem­plare wur­den in diesem Som­mer in Berlin und bun­desweit verteilt.

Kein Bock auf Nazis ist ein ehre­namtlich­es Pro­jekt, das seit 2006 Jugendliche unter­stützt, die sich gegen Recht­sex­trem­is­mus und Ras­sis­mus ein­set­zen wollen. Mit dabei sind Bands wie Die Ärzte, Beat­steaks, Fettes Brot, Casper, Die Toten Hosen, Wir sind Helden und viele mehr. Mit Hil­fe von Spenden wur­den in den let­zten Jahren schon 250.000 kosten­lose DVDs und mehr als eine Mil­lion Schülerzeitun­gen bun­desweit verteilt.

2007 wurde das Pro­jekt vom Vizepräsi­dent des Deutschen Bun­destages, Wolf­gang Thierse und Berlins Bürg­er­meis­ter Klaus Wow­ere­it mit dem Alex -Gemein­sam gegen Rechts-Preis aus­geze­ich­net. 2011 erhielt die Kam­pagne den Wil­helm-Drösch­er-Preis.

Dass das Konzept ankommt, zeigt nicht zulet­zt der große Zus­pruch von Jugendlichen für die Kam­pagne über soziale Net­zw­erke. 138.000 Fans bei Face­book und 55.000 Myspace-Fre­unde sprechen für sich. Zusät­zlich ver­fügt Kein Bock Auf Nazis über einen Newslet­ter mit knapp 33.000 Mailadressen. Aber auch „offline“ zeigt die Kam­pagne Präsenz. Allein im Jahr 2013 war die Kam­pagne bei mehr als 50 großen Musik­fes­ti­vals mit Infos­tän­den vertreten. Vom Rock am Ring, über Open Flair und Hur­ri­cane, bis hin zu Konz­erten der Toten Hosen und der Ärzte.