Projektziel ist die Erweiterung sozialer und insbesondere interkultureller/interreligiöser Kompetenzen von Schüler/innen, die Stärkung ihrer (kulturellen und religiösen) Identität und eines Selbstbewusstseins, das nicht ausgrenzt und von Wertschätzung und Toleranz gegenüber anderen geprägt ist.

Zur Projektgruppe

Die Wille gGmbH
Wilhelmstraße 115
10963 Berlin
Telefon:
030 / 26 47 62 0
Fokus (Altersgruppe) auf:
Jugendliche
Fokus auf:
Schule
Lokale Zuordnung:
städtisch

Projektinformation

Das wird erreicht durch die altersadäquate Aufbereitung und Umsetzung von:
(1) Vermittlung von Grundwissen zu den verschiedenen Religionen/Weltanschauungen, von Kenntnissen über die kulturelle und religiöse Prägung von Normen und Werten sowie von Begegnungen mit anderen Kulturen/Religionen.
(2) Entwicklung und Ausbau der Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit, einschließlich des Trainings sprachlicher Ausdrucksfähigkeit über eigene Werte und Bedürfnisse, der Reflexion über Selbst- und Fremdwahrnehmung und der Kompetenzerweiterung im Umgang mit unterschiedlichen Werten.
(3) Stärkung der Konfliktfähigkeit und Ausbau der Ambiguitätstoleranz, der Fähigkeit, Widersprüchlichkeiten, kulturelle Unterschiede, Ambivalenzen und Unklarheiten zu ertragen und dennoch als Subjekt handlungsfähig zu bleiben. In Form von interaktiven Übungen und deren anschließender Reflexion wird die Konfliktfähigkeit der Jugendlichen entwickelt und gestärkt. Die Schüler/innen lernen, widersprüchliche Positionen nicht nur wahrzunehmen, sondern auch auszuhalten und konstruktiv mit ihnen umzugehen.
Die Schüler/innen werden damit in ihrer Selbstverantwortung und Selbstbestimmung in der Gestaltung der Situation in der Klasse auf der Grundlage vorhandener, ausgebauter und neu erworbener Kompetenzen gestärkt.
Wir arbeiten mit Schüler/innen der Klassenstufe 7 im Klassenverband. Der Klassenleiter oder die Klassenleiterin werden in das Training einbezogen.
Das Projekt wird als soziales Gruppentraining von einem interreligiös zusammengesetzten Trainertandem umgesetzt. Dabei kommen vor allem aktivierende und spielerische Methoden zum Einsatz. Die Schüler/innen setzen sich mit dem Thema religiöse/kulturelle Identität auf der Erfahrungs- und Alltagsebene auseinander.
Das Projekt wird bislang vorwiegend über Spendenmittel finanziert.