Das Mäd­chen-Kul­tur-Tre­ff Dün­ja ist ein Ort für Mäd­chen und jun­gen Frauen aus ver­schiede­nen Kul­turen in Mitte/Moabit. Wir leg­en einen großen Wert auf Bil­dung, daher bemühen wir uns Schü­lerin­nen zu unter­stützen und zu motivieren und gle­ichzeit­ig ihre Lück­en zu schließen. Hier erhal­ten sie täglich von Mon­tag bis Don­ner­stag von engagierten jun­gen Frauen und Ehre­namtlichen Hil­fe und zusät­zliche Unter­stützung bei den Hausauf­gaben. Auch ich habe das Dün­ja als Mäd­chen für meine Hausauf­gaben genutzt. Heute leite ich wie auch andere junge Frauen die Hausauf­gaben­hil­fe und übernehme als Nach­fol­gerin Tätigkeit­en im Dün­ja. Zusam­men soll das Ler­nen Spaß machen. Dabei spielt Spaß eine große Rolle, denn die Lern­förderung soll abwech­slungsre­ich und in ver­schiede­nen didak­tis­chen Meth­o­d­en ablaufen, damit sie mit Freude und Moti­va­tion ihre Schulleis­tun­gen verbessern und sich auf Klausuren, Prü­fun­gen und Präsen­ta­tio­nen vor­bere­it­en kön­nen. Wir, die jun­gen Frauen von Dün­ja, dienen als Vor­bilder für die Mäd­chen, wir die mit­tler­weile Abitur machen, oder studieren oder in Aus­bil­dung sind.

Zur Projektgruppe

Mäd­chen-Kul­tur-Tre­ff Dün­ja
Jagow­straße 12
10555 Berlin
Tele­fon:
030 39105898
Fokus (Alters­gruppe) auf:
JugendlicheKinder

Projektinformation

Zudem gibt es täglich auch offene Ange­bote, die wir für die Mäd­chen und jun­gen Frauen bieten. Bei den Wun­schange­boten leg­en wir einen großen Wert auf die Ideen und Vorschläge der Mäd­chen, sie haben also klares Mit­spracherecht bei der Gestal­tung der Kreati­vange­bote, welche regelmäßig par­al­lel zu der Hausauf­gaben­hil­fe wöchentlich stat­tfind­en.

Natür­lich gibt es wichtige The­men und aktuelle Diskus­sion­spunk­te, wie Ras­sis­mus, Homo­pho­bie, Respekt und Tol­er­anz oder die Flüchtlingspoli­tik, die wir mit den Mäd­chen und jun­gen Frauen besprechen. Dabei spielt Aufk­lärung eine große Rolle, denn oft­mals haben sie keine aus­re­ichen­den Infor­ma­tio­nen über den Hin­ter­grund oder sind mit Vorurteilen gefüllt. Genau hier greifen wir ein und ver­suchen einen respek­tvollen Umgang im Dün­ja und in ihrer Umwelt außer­halb des Dün­jas zu ver­mit­teln.

Ein Weit­eres großes Ziel unser­er Arbeit ist das andock­en der geflüchteten Mäd­chen und jun­gen Frauen in Kinder-und Jugen­dein­rich­tun­gen und vor allem ins Mäd­chen-Kul­tur-Tre­ff Dün­ja, damit sie diese nutzen kön­nen, um ihnen die Inte­gra­tion in unsere Gesellschaft zu vere­in­fachen und die schö­nen Seit­en unseres Kiezes zu zeigen und sie zu fördern. So prof­i­tieren sie von den Ange­boten der Kinder-und Jugen­dein­rich­tun­gen, ler­nen neue Kon­tak­te ken­nen, fes­ti­gen ihre Sprachken­nt­nisse, ins beson­ders die deutsche Sprache und sind in ihrem neuen Wohn­raum ver­trauter. Wir geben ihnen das Gefühl, dass sie Willkom­men sind und unsere Gesellschaft mit ihrer Vielfalt bere­ich­ern.

Mit unserem abgeschlosse­nen Pro­jekt „Willkom­men in unserem Kiez“ aus dem Jahr 2016/17 haben wir durch die Koop­er­a­tion der Lehrer_innen Moabiter Schulen Schüler und Schü­lerin­nen der Willkom­men­sklassen in die Kinder-und Jugen­dein­rich­tun­gen ange­dockt. Dies wurde mit zahlre­ichen Kiezral­lyes durchge­führt, um ihnen die Vielfalt ihres Kiezes zu zeigen. Durch das Pro­jekt haben u.a. das Dün­ja und weit­ere Ein­rich­tun­gen in Moabit neue Besucher_innen gewon­nen, die unsere Ein­rich­tun­gen bere­ich­ern. Außer­dem freuen wir uns über jede Paten­schaft, die im Rah­men des Dün­jas entste­hen.

Durch die Öffentlichkeit­sar­beit machen wir auf uns in Schulen, Notun­terkün­ften usw. aufmerk­sam und wer­ben mit unserem Fly­er. Dabei nehmen die Koop­er­a­tionspart­ner des Dün­jas eine wichtige Rolle ein. Zu ihnen gehören beson­ders die Schulen und dessen Schulsozialarbeiter_innen, die unsere Wichtigkeit schätzen und auf eine gemein­same Arbeit wer­tacht­en.

Auch mit anderen Koop­er­a­tionspart­nern beteili­gen wir uns an ehre­namtlichen Tätigkeit­en, beispiel­sweise das Zubere­it­en der Lunch­pakete für Bedürftige in Notun­terkün­ften oder das Vor­bere­it­en von Süßigkeit­en­tüten für eine kleine Aufmerk­samkeit für geflüchtete Kinder zur Wei­h­nacht­szeit.

Wir streben für ein friedlich­es Zusam­men­leben und respek­tvollen Umgang miteinan­der und set­zen uns aktiv gegen Ras­sis­mus, Intol­er­anz oder Gewalt gegen Frauen ein.