Die Katharina-Heinroth-Grundschule ist eine von 257 Berliner Schulen, die eine/n Schulsozialarbeiter/in hat. Die Schulsozialarbeit an dieser Wilmersdorfer Grundschule wird durch das Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. getragen.

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Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.
Holsteinische Str. 30
12161 Berlin
Telefon:
030/89043951-19
Lokale Zuordnung:
bezirklichnachbarschaftlich

Projektinformation

Ermöglicht durch die Schulsozialarbeit und den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung fand im Rahmen von Projekttagen in der Woche vom 17. bis 24. Oktober 2011 gemeinsam mit einer sechsten Klasse der Katharina-Heinroth-Grundschule ein Theaterprojekt statt. Zusammen mit einer Regisseurin und einem Schauspieler erarbeiteten die Kinder ein Mitspieltheaterstück zum Thema „Leben ohne Strom“.
Im Vorfeld setzten sich die Kinder mit dem Phänomen des hohen Stromverbrauchs der heutigen Gesellschaft auseinander und besuchten ein Kraftwerk. Hier erfuhren sie, wie Strom hergestellt wird und wofür man Strom benötigt. Sie überprüften den unterschiedlichen Stromverbrauch verschiedener Elektrogeräte und ihrer Spielzeuge wie Computer, Spielekonsolen und Handy-Ladegeräte.
Dann besuchten die Kinder ein Seniorenheim. Sie interviewten die älteren Leute und fanden heraus, was die Menschen früher gespielt haben, als es (noch) keinen Strom gab oder als beispielsweise im 2. Weltkrieg kein Licht brennen durfte.
Aus den anregenden Erfahrungen zu einem niedrigeren Stromverbrauch und der sinnvollen Freizeitgestaltung durch den Ausflug ins Kraftwerk und zu den Senior/innen entwickelten die Kinder mit Unterstützung der Regisseurin, der Schulsozialarbeiterin und des Schauspielers ein Theaterstück, bei dem das Publikum nicht nur zuschauen und zuhören, sondern auch mitspielen kann.
Am Donnerstag und Freitag wurde das Mitspieltheater „Gegen den Strom“ dann vor einer Parallelklasse der Schule, den Eltern und schließlich im Seniorenheim vorgeführt. Besonders die Senior/innen hatten tolle Anregungen und spielten spontan einige improvisierte Szenen mit den Kindern. Für alle Beteiligten war dieses Projekt eine neue und sehr wertvolle Erfahrung und so soll es auch in Zukunft weitergeführt werden. Die Kinder verhielten sich den Senioren gegenüber stets sehr freundlich und zeigten, was es bedeutet, Respekt gegenüber älteren Menschen zu beweisen. Eine ältere Dame möchte in Zukunft sogar ein Schattenspiel für interessierte Kinder als Arbeitsgemeinschaft anbieten. Außerdem lernten die Kinder, dass wir alle auch die Verantwortung für die Umwelt und unseren Planeten haben und dass wir auch mit ihm respektvoll umgehen können, indem wir beispielsweise Strom und somit Energie einsparen.

gefördert aus dem Projektfonds Kulturelle Bildung Berlin, Fördersäule 3