Wir sind ein Pro­jekt des Fre­un­deskreis­es Tina Mod­ot­ti Archiv e.V.
Unser Vere­in wurde 2004 gegrün­det.
Zu den Grün­dungsmit­gliedern gehörten Elfriede Brün­ning, Chris­tiane Bar­ck­hausen und Jas­mi­na Bar­ck­hausen.
Mit dem Pro­jekt inter­gen­er­a­tionelle Begeg­nun­gen wurde ein gen­er­a­tionsüber­greifend­es und mul­ti­kul­turelles Begeg­nungszen­trum im Pren­zlauer Berg geschaf­fen.

Zur Projektgruppe

Fre­un­deskreis Tina Mod­ot­ti Archiv e. V.
Winsstrasse 12
10405 Berlin
Tele­fon:
030/48 62 30 10
Lokale Zuord­nung:
nach­barschaftlich

Projektinformation

Pro­jek­tbeschrei­bung
Wir sind ein Pro­jekt des Fre­un­deskreis­es Tina Mod­ot­ti Archiv e.V. und im Pren­zlauer Berg behei­matet.
Unser Pro­jekt “Inter­gen­er­a­tionelle Begeg­nun­gen” ist eine soziale Anlauf­stelle für Men­schen aller Alters­grup­pen, beson­ders für Senioren, sozial Schwache, Alle­in­ste­hende mit und ohne Kind, Flüchtlinge, aber auch für alle anderen Inter­essierten.
Wir bieten Unter­stützung und Hil­fe in kom­plizierten Lebensla­gen.
Für Senioren bieten wir Einkauf­shil­fen, einen Begleit­di­enst, Tier­be­treu­ung, Vor­lesen, Zuhören, Reden, Spie­le­nach­mit­tage, Han­dar­beit­en u.v.m.
Wir bieten aber auch für Kinder ein großes Spielz­im­mer; wir basteln, sin­gen, lesen vor, spie­len und bieten wöchentlich eine Kinderver­anstal­tung an.
Aber auch gemein­same Aktiv­itäten mit den Kiezbe­wohn­ern wer­den ini­ti­iert und organ­isiert z. B. Straßen­feste, Buch­basare, Kinder­wei­h­nachts­feiern, Ausstel­lun­gen.

Unsere let­zte Ausstel­lung “Kinder fotografieren ihren Kiez” wurde in Zusam­me­nar­beit mit den umliegen­den Schulen im Winzkiez und unser­er Vere­insvor­sitzen­den Hel­ga Paris durchge­führt.

Wir sind aber auch Anlauf­punkt für Selb­sthil­fe­grup­pen z. B. Spanisch sprechende Frauen und Tre­ff­punkt für getren­ntlebende Eltern­teile mit ihren Kindern unter Obhut des Jugen­damtes.

Für viele Kün­stler bietet unser Nach­barschaft­spro­jekt auch eine Probe­bühne für Lesun­gen (Knut Elster­mann “Meine Winsstrasse”), Musikver­anstal­tun­gen (Swing, Tan­go, Klezmer), Com­e­dy, Kabarett. So kön­nen wir auch viele Kul­turver­anstal­tun­gen kosten­los oder zu kleinen Preise anbi­eten.

Als gen­er­a­tionsüber­greifend­es und mul­ti­kul­turelles Begegm­nungszen­trum möcht­en wir Men­schen zusam­men­führen, Ver­ständ­nis und Tol­er­anz für einan­der fördern und einen Raum schaf­fen, in dem ein Dia­log der Gen­er­a­tio­nen und Kul­turen stat­tfind­en kann.

Unser Pro­jekt gen­er­a­tionelle Begeg­nun­gen existiert seit 14 Jahren und ist fes­ter Bestandteil der kul­turellen und sozialen Struk­tur unseres Stadt­bezirkes und möchte generatio0nsübergreifend und interkul­turell ver­mit­teln.

Seit vie­len Jahren arbeit­en wir mit MAE-Teil­nehmern, und ver­suchen die Teil­nehmer wieder an das Arbeit­sleben her­anzuführen, ihr Selb­st­wert­ge­fühl und ihre Moti­va­tion zu stärken und Hil­festel­lung bei der beru­flichen Neuori­en­tierung zu geben. 23 % unser­er Teil­nehmer kon­nten in den ver­gan­genen Jahren wieder auf dem 1. Arbeits­markt eingegliedert wer­den.

Seit Anfang des Jahres 2016 kamen mit den Flüchtlin­gen aus der NUK Winsstrasse neue Her­aus­forderun­gen auf uns zu.

Mit der Schaf­fung eines “Frauen­cafès für geflüchtete Frauen” ent­stand ein Begeg­nung­sort für Flüchtlinge, ins­beson­dere für Flüchtlings­frauen.

Hier ler­nen sie Deutsch, gehen gemein­sam einkaufen, koche, essen, reden, holen sich Rat, während die Kinder in unserem großen Spielz­im­mer betreut wer­den.

Wir helfen bei ganz alltäglichen All­t­agsprob­le­men und ver­suchen ein behut­sames Her­an­führen an Werte und Nor­men ein­er demokratis­chen Gesellschaft.

Wir bieten Begleit­di­en­ste zu Ärzten, Ämtern, helfen bei der Woh­nungssuche, beim Aus­füllen von Anträ­gen, helfen bei Bewer­bun­gen.

Aber auch mit den deutschen Besucherin­nen unser­er Begeg­nungsstät­te­g­ibt es einen regen Aus­tausch und viele Kon­takt und Hil­f­sange­bote.

Gemein­same Aktiv­itäten z. B. Aus­flüge in den Zoo, ein Som­mer­fest mit afghanis­ch­er Küche, eine Dampfer­fahrt, Kiezs­paziergänge nah­men die Flüchtlings­frauen mit großer Freude an.

Auch nach Schließung der Notun­terkun­ft kon­nte sich das “Frauen­cafè für geflüchtete Frauen” etablieren, sodass es jet­zt als Anlauf­punkt, als Ver­net­zungs-u. Begeb­nung­sort von den geflüchteten Frauen genutzt wird.

Zur Absicherung unseres Pro­jek­tes wür­den wir uns über eine Unter­stützung sehr freuen, da unser Pro­jekt ständig finanziell stark gefährdet ist.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen über unseren Vere­in bzw. Pro­jekt erhal­ten Sie auf unser­er Home­page www.pib-berlin.de

Ansprech­part­ner:

Ange­li­ka Dein­ert, Ursu­la Kriese

Tel. 030/48 62 30 10

E-Mail: leitung@pib-berlin.de