PROJEKTINFORMATION
INTERAKTIVES MEMORY- SPIEL ZUM THEMA RESPEKT

Es soll dazu dienen, respek­t­losen Kon­flik­ten so früh wie möglich vorzubeu­gen und For­men der gewalt­freien Kon­flik­tlö­sung zu entwick­eln. Die Jugendlichen übernehmen hier­bei Ver­ant­wor­tung für jün­gere Schü­lerIn­nen, engagieren sich aktiv gegen Respek­t­losigkeit und erwer­ben dabei wichtige soziale und interkul­turelle Kom­pe­ten­zen.
Das The­ma Respekt ist nach wie vor ein The­ma, das in irra­tionalen und mit Äng­sten beset­zten Diskursen ver­han­delt wird. Von der Jugen­dar­beit wird oft erwartet, dass sie gesamt­ge­sellschaftliche Prob­leme, die in der Erwach­se­nen­welt entste­hen, aufar­beit­et. Den­noch ist die Möglichkeit der Auseinan­der­set­zung mit und Mei­n­ungs­bil­dung zu den brisan­ten Fra­gen, die mit The­men des Respek­ts ver­bun­den sind, eine Chance.

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Projektinformation

WARUM MEMORY KARTEN ?

Inter­ak­tive Spiele fördern soziale Leben­skom­pe­ten­zen der Kinder.
Im Gemein­schaft­sprozess mit Anderen ler­nen die Kinder, sich gegen­seit­ig zu akzep­tieren, inspiri­eren, neue kreative Ideen voneinan­der anzunehmen und diese gemein­sam weit­er zu entwick­eln und umzuset­zen.. Durch bewußt­sein­ser­weit­ernde Übun­gen  erfahren die Kinder, dass die Gefühlswelt jedes Men­schen ähn­lich funk­tion­iert und nicht so sehr von nationaler Herkun­ft abhängig ist. Sie ler­nen, dass jed­er Men­sch, die Frei­heit besitzt,  seine Gefüh­le, Ein­drücke und Stim­mungen auf seine Art und Weise auszu­drück­en.
Nicht das End­pro­dukt ist wichtig für uns, son­dern der innere Prozess jedes Einzel­nen, der Prozess der gesamten Gruppe und die Freude am gemein­samen Schaf­fen.
Es entste­ht eine Atmo­sphäre, ohne Ver­sagen­sangst und Leis­tungs­druck. In diesem neu geschaf­fe­nen Raum der Frei­heit, Freude und Leichtigkeit und gegen­seit­i­gen Emphatie kön­nen vielfältige ver­bor­gene Tal­ente ger­ade auch von sen­si­blen und schüchter­nen Kindern ent­deckt und gefördert wer­den

Das Pro­jekt kann in zwei Schrit­ten durchge­führt wer­den:
Der erste Schritt basiert auf Selb­ster­fahrung in der eige­nen Klasse Im zweit­en Schritt führen die Schü­lerIn­nen das Pro­jekt selb­st mit jün­geren Kindern im Grund­schu­lal­ter durch, wobei sie von den betreuen­den LehrerIn­nen unter­stützt wer­den. Dabei wird die kindgerechte Umset­zung der Inhalte erar­beit­et und sie wer­den auf ihre Rolle als Mod­er­a­toren vor­bere­it­et. Durch ihre Rolle als Lehrende wer­den die Jugendlichen nicht nur in ihrem Selb­st­wert­ge­fühl gestärkt, son­dern erhal­ten auch die Möglichkeit, einen Zusam­men­hang zwis­chen The­o­rie und Prax­is herzustellen. Damit ver­bun­den ist, dass sich die Schü­lerIn­nen ihrer Vor­bild­funk­tion bewusst wer­den, Ver­ant­wor­tungs­ge­fühl entwick­eln und Zuver­läs­sigkeit zeigen. Zudem wird die Kom­mu­nika­tions- und Koop­er­a­tions­fähigkeit gefördert, da sie mit den LehrerIn­nen sowohl der eige­nen als auch der Grund­schule sin­nvoll zusam­men arbeit­en müssen.

ZIELGRUPPEN
Grund – Real – und Förder­schulen, Gym­nasien, Kita ‚Ergother­a­pie, Kul­turelle Zen­tren, logopädis­che Ein­rich­tun­gen alle Men­schen

ZIELE
Ziele der Mem­o­ry – Respekt – Karten Koop­er­a­tion mit den Schulen ver­tiefen Präsenz im Stadt­teil

ALLGEMEINE ZIELE :

Die Kinder und Jugendlichen sollen eine pos­i­tive Grup­pen­er­fahrung machen, in deren Ver­lauf ein Umgangsstil herrscht, der an Ide­alen wie Sol­i­dar­ität, Koop­er­a­tion, Tol­er­anz und Akzep­tanz ori­en­tiert ist
ihre sozialen Kom­pe­ten­zen trainieren,
demokratis­che Ver­hal­tensweisen und Regeln des kon­struk­tiv­en Umgangs miteinan­der üben
in ihrem Selb­st­be­wusst­sein, ihrer Kör­per­lichkeit und Emo­tion­al­ität gefördert wer­den.
eine andere Form des Ler­nens ken­nen ler­nen, in der Inhalte spielerisch erar­beit­et wer­den.
Spaß haben.