Gewinner Ausze­ich­nung
2009

Wir sind eine freie alter­na­tive Grund­schule im »Dreilän­dereck« Mitte-Pren­zlauer Berg-Wed­ding mit 62 Kindern und 10 Lehrer/-innen bzw. Erzieher/-innen.

Zur Projektgruppe

Freie Schule am Mauer­park
Wolliner Str. 25/26
13355 Berlin
Tele­fon:
030/420 22 690
Fokus (Alters­gruppe) auf:
Kinder
Fokus auf:
Schule
Lokale Zuord­nung:
nach­barschaftlich

Projektinformation

Als wir vom Respekt-Wet­tbe­werb des Berlin­er Ratschlags für Demokratie erfuhren, besprachen wir in unser­er wöchentlichen Schul­ver­samm­lung eine mögliche Beteili­gung. Spon­tan melde­ten sich über 20 Schüler/-innen die gemein­sam einen Wet­tbe­werb­s­beitrag erar­beit­en woll­ten.

Mit welchem Beitrag beteili­gen wir uns?
Im Anschluss an die Schul­ver­samm­lung trafen sich die inter­essierten Kinder gemein­sam mit dem zuständi­gen Lehrer (siehe Foto). Nach ein­er gemein­samen Annäherung an das The­ma (Was ist für mich Respekt?) sam­melten wir Ideen für einen Wet­tbe­werb­s­beitrag und kamen let­ztlich auf eine recht ein­fache und öffentlichkeitswirk­same Idee:

Das Pro­jekt „Respekt ist für mich…“

Wir führten auf den Straßen und Plätzen des Brun­nen­vier­tels Inter­views, in denen wir die Men­schen bat­en, den Satz „Respekt ist für mich…“ zu ver­voll­ständi­gen (siehe Foto). Auch Kinder und Erwach­sene der Freien Schule am Mauer­park haben wir befragt (siehe Foto).
Im Anschluss daran haben wir die Inter­view­ergeb­nisse besprochen und sie auch ins Ver­hält­nis geset­zt zu unseren eige­nen Posi­tio­nen und Ansicht­en.
Außer­dem haben wir die schön­sten Zitate aus den Inter­views aus­gewählt und in unser­er Schul­druck­erei auf Plakate gedruckt (siehe Foto). Mit Boller­wa­gen und Leit­er zogen wir dann los und haben 100 Plakate im Brun­nen­vier­tel aufge­hängt (siehe Foto).

Was wollen wir mit dem Pro­jekt erre­ichen?

Wir erhof­fen uns mit dem Pro­jekt „Respekt ist für mich…“ eine öffentliche The­ma­tisierung und Auseinan­der­set­zung über respek­tvolles Miteinan­der konkret an unser­er Schule und darüber hin­aus im Brun­nen­vier­tel. Wir denken, dass O-Töne von Men­schen die hier wohnen, arbeit­en und ler­nen sehr gut dafür geeignet sind, weil sie die Prob­leme und Wün­sche vor Ort am tre­f­fend­sten charak­ter­isieren.

Das Drumherum
Schneller als gedacht stießen wir auf Schwierigkeit­en. So mussten wir z.B. ler­nen, dass Lat­er­nen in Berlin Pri­vateigen­tum sind und das Anbrin­gen von Plakat­en nicht nur vom Stad­trat, son­dern auch von der zuständi­gen Fir­ma genehmigt wer­den muss. Trotz des Koop­er­a­tionswil­lens aller Beteiligten, war das Ein­holen der Genehmi­gung und der Weg dahin ein nicht unwesentlich­er Pro­jek­tbe­standteil.

Was uns am meis­ten Spaß gemacht hat
Am meis­ten hat uns die Vielfältigkeit des Pro­jek­tes Spaß gemacht – Wir haben mit unseren Nach­bar/-innen gesprochen, wir haben gedruckt und gek­lebt und und sind auf Leit­ern gestiegen, um unsere Pro­jek­tergeb­nisse zu veröf­fentlichen.
Und ganz neben­bei ist das Wort „Respekt“ ein ganz Wichtiges in unserem Schu­lall­t­ag gewor­den. Wir alle wis­sen nun bess­er, was wir uns darunter vorstellen und was wir von uns selb­st und von Anderen ein­fordern können/sollten.

Dank an das QM Brun­nen­vier­tel
Ganz her­zlich bedanken möcht­en wir uns beim Quartiers­man­age­ment Brun­nen­vier­tel, für die Unter­stützung unseres Pro­jek­tes durch die Finanzierung von Plakat­en, Leit­er und Kleis­ter.